Ich bin so wie ich bin, ist immer leicht gesagt- aber wirklich so zu sein, verdammt schwer.Â
Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte und ja auch hinter mir. Hinter mir steht eine Geschichte, welche ich bis heute noch lange nicht verarbeitet habe, aber lerne, damit umzugehen.Â
Es gibt zwei Geschichten, welches mein Leben so beeinflusst hat. Doch fangen wir erst mal mit der ersten Geschichte an.Â
Ich war noch ein Kind, ich war noch nicht mal in der Schule. Mein Opa brach sich den Schädel. Wachkoma war die Konsequenz von dem. Ob er jemals wieder wach wird, dass wusste zu dem Zeitpunkt niemand. Von seinen bleibenden Schäden mal ganz abgesehen. Doch er kämpfte. Er kämpfte sich zurĂźck in das Leben. Die Schäden mit wahnsinnigen GlĂźck nicht all zu schlimm. Er musste zwar lernen, wieder zu laufen und zu Essen, aber viel schlimmer war, dass sein Gedächtnis einen Treffer hat und sein Geruchssinn. AuĂer seine Arbeitsunfähigkeit.
Paar Jahre später, als er sich zurßck gekämpft hatte, der Rßckschlag. So ging es immer weiter, den Unfall, welcher doch erhebliche Auswirkungen hatte, bringt immer mehr Rßckschläge und zu alle dem, kam das schlimmste. KREBS. Nicht behandelbar mehr. Und jetzt? Jetzt kämpft er seid einem Jahr, doch wie lange schafft er es noch?
Die zweite Geschichte in meinem Leben, ist noch gar nicht all zu lang her. 6 Jahre, 5 Monate und 22 Tage. Seit diesem Zeitraum kämpfe ich mit mir selber. Meine Eltern trennten sich. Zu diesem Zeitpunkt war ich 14 Jahre alt. Und heute bin ich 20 Jahre. Seit 6 Jahren komme ich nicht mit der Situation klar, dass meine Eltern sich getrennt haben. Jeden Tag werde ich mit glĂźcklichen Eltern konfrontiert. Jeden Tag sehe ich glĂźckliche Kinder. Und dann sehe ich mich an... Ich habe eine Familie klar, aber die ist schon lange nicht mehr das, was es einmal war. Ich hatte eine Familie und jetzt habe ich gefĂźhlt zwei. MĂźtterlich und Väterlich. Ein GefĂźhl, was ich keinem wĂźnsche.Â
Zum ersten Mal, schreibe ich ganz offen Ăźber meine Vergangenheit. Ăber meine Geschichte und ich kann euch eins sagen, es tut heute noch genauso weh wie damals. Ich kann damit nicht abschlieĂen, aber ich kann lernen damit umzugehen.Â
Und genau das mache ich! Ich lasse mir helfen, war lässt nicht auch Du Dir helfen?