"Nach der Wahl ist vor der Wahl."
Pressemitteilung
Bundestagskandidatin der Grünen ist enttäuscht vom Wahlergebnis:
„Doch nach der Wahl ist vor der Wahl.“
Burghausen (23.09.2013/sov). „Als erstes möchte ich mich bei allen 6033 Wählerinnen und Wählern herzlich bedanken, die mir in den Landkreisen Altötting und Mühldorf mit ihrer Stimme ihr Vertrauen gezeigt haben“. Danken möchte Sofie Voit aber auch allen Helferinnen und Helfern, die sie mental und auch praktisch in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Dass das Ergebnis dieser Bundestagswahl hinter dem Ergebnis von 2009 und auch hinter ihrem persönlichen Ziel zurückgefallen ist, bedauert die Sprecherin der Grünen im Landkreis Altötting.
Nach ihrer Ansicht ist es nicht ausreichend gelungen, grüne Inhalte – und damit ist vor allem das Steuerkonzept gemeint – ausreichend deutlich zu vermitteln. Hier hätten die Grünen noch viel klarer machen müssen, dass es für über 90 Prozent der Bürger eine Steuererleichterung bringt und eine Reform ganz allgemein für das Gemeinwesen dringend nötig ist. „Ich bin schon gespannt, wie die Union nun mit diesem Thema umgehen wird.“ Nun müsse es aber auch darum gehen, gemeinsam zurückzuschauen und aus Fehlern zu lernen.
Sofie Voit: „Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und schon im nächsten Jahr stehen mit der Kommunalwahl im März und der Europawahl im Mai zwei weitere an. Aufgeben ist unsere Sache nicht. Meinem Mitbewerber Stephan Mayer möchte ich herzlich zu seinem Wahlergebnis gratulieren. Damit stehen er und alle weiteren Mandatsträger der Ostbayern-CSU aber auch einmal mehr in der Pflicht. Jetzt erwarten wir klare und stringente Lösungen zum Beispiel in Sachen Verkehrspolitik oder auch bei der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Mit noch mal einer Runde Versprechen allein ist es ab sofort nicht mehr getan. Und der entschwundene Koalitionspartner FDP kann jetzt auch nicht mehr für Ausreden herhalten“.
„In diesem Sinne wünsche ich den CSU-Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene gute Entscheidungen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Wir Grünen werden ihre Arbeit weiter kritisch begleiten.“














