DAS DIGITALE SOFA â DER KEMWEB PODCAST FĂR DIE DIGITALE WELT
Wie geht digitale Transformation? Was wird alles möglich durch Big Data, kĂŒnstliche Intelligenz und Blockchain? Wie werden wir in Zukunft arbeiten und lernen? Im Video- und Audio-Podcast âDas Digitale Sofaâ geht KEMWEB GeschĂ€ftsfĂŒhrer und GrĂŒnder Oliver Kemmann mit wechselnden GĂ€sten der Frage nach, wie Digitalisierung und neue Technologien unsere Welt verĂ€ndern. FĂŒr jeden verstĂ€ndlich und unterhaltsam.
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Barcamps als gutes Werkzeug fĂŒr die digitale Transformation
Barcamps? Sind sogenannte âUnkonferenzenâ oder âAd-hoc-Nicht-Konferenzenâ. Das heiĂt was? Es treffen sich digitale Vordenker mit Menschen, die nach neuen Ideen und Wissen suchen. Gemeinsam macht man sich auf die Reise Neues zu lernen, auszuprobieren und direkt gemeinsam Projekte zu starten.Â
Ein BarCamp beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer und einer Planung der BeitrĂ€ge, genannt Sessions. Die GĂ€ste werden nach vorn gebeten und prĂ€sentieren den anderen Teilnehmern ihre VorschlĂ€ge fĂŒr PrĂ€sentationen, VortrĂ€ge, Praxisbeispiele, Workshops oder aber Fragen und Projekte, bei denen Sie UnterstĂŒtzung brauchen. Finden sich Interessenten fĂŒr ein Thema bucht man sich einen Zeitabschnitt und Raum auf dem Sessionboard.Â
So entsteht StĂŒck fĂŒr StĂŒck der Ablauf eines Barcamps. FĂŒr den Erfolg eines solchen Formats sind folgende Punkte wichtig.
1. Â Es gibt keine Zuschauer, ausschlieĂlich Teilnehmer! Bringt euch ein und diskutiert mit, sprecht mit interessanten Menschen. Auch wenn ihr zum zum ersten Mal auf einem Barcamp seid, mischt euch aktiv ein!
2. Â Jeder stellt sich kurz vor! Nennt euren Namen und drei Stichworte bzw. Hashtags, die euch beschreiben. Redet mit Menschen, deren Themen ihr interessant findet.
3.  Geplant ungeplant - Jeder darf und soll eine eigene Session anbieten! Ihr stellt eure Themen bei der Sessionplanung kurz vor und sie werden an die Wand gepinnt. Möglich sind VortrĂ€ge, Diskussionen, Workshops âŠ
5. Â Â Keine Scheu! Niemand erwartet fertige Konzepte und ausgereifte Keynote-Folien. Auch ein GedankenanstoĂ kann eine Session wert sein. Vernetzt euch und entwickelt die Idee gemeinsam weiter.
6. Â Â Es gibt so viele zeitgleiche Sessions, wie es RĂ€ume vor Ort gibt! Solltet ihr einmal mit eurer Sessionwahl nicht zufrieden sein, ist es erlaubt, den Raum zu wechseln und an einer anderen Session teilzunehmen.
7.   Eine Session sollte maximal 45 Minuten dauern! Dies schlieĂt eine mögliche Diskussionsrunde mit ein.
8. Â Â Ihr seid das Barcamp! Ihr gestaltet es und du macht es zum Erfolg.
Nun liegen schon etliche Barcamps als Veranstalter oder BarCamper hinter mir und ich muss sagen. Ich kenne wenige Formate an denen die Luft vor KreativitÀt, Machertum und Austausch so brennt wir dort. Man kommt sofort an die Themen ran die einen wirklich weiterbringen. Oft trifft man zudem Menschen, die einem bei seiner Idee weiterhelfen und auch nach dem Barcamp als Team weiter an der Zukunft bauen.
Wer wissen will wo das nÀchste Barcamp in seiner Region stattfindet der finde hier eine wunderbare Liste: www.barcamp-liste.de
Kommt doch auch auf unser Barcamp in Koblenz, wenn ihr Lust habt. www.barcamp-koblenz.de oder besucht das wundervolle Holzcamp im schönen AllgÀu. www.barcamp-allgaeu.de
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Von der Werkbank zum digitalen GeschÀftsmodell! Lasst uns gemeinsam die digitale Zukunft bauen. Raus aus der Komfortzone - rein in eine neue Idee. Hier gehts zur Anmeldung: https://bit.ly/2Yr0MbZ
Was passiert wenn auf einem Barcamp 220 digitale Macher, Handwerker, Industrie, Handel und der Nachwuchs aufeinandertreffen? Dann brennt die Luft und es entstehen die Ideen mit denen wir unsere Zukunft gestalten. Ich bleibe dabei! Barcamps sind eines der besten Lernformate fĂŒr die digitale Transformation die es gibt. Neben Hackathons. ;) Aber seht selbst. Holz trifft digital!
Sehen wir uns auf der re:publica 2019? Wir diskutieren dort mit #BIBB und #GOVET das Thema der Kompetenzen die wir in Zukunft brauchen werden. Ihr trefft uns in der www.station-berlin.de Stand 3b02 đ skills4future:needs #Digitalisierung #Handwerk #EinfachMachen
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Cool! Der neue Podcast aus der Digitalkantine made by recordbay.de drauĂen! https://bit.ly/2LfVi20 Danke an das ganze Team fĂŒr den wundervollen Austausch! Einen tollen Ort habt Ihr da aufgebaut! đđđđ§
Bereits zum zweiten Mal fand der vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk entwickelte Hackathon Handwerk statt.Â
Dieses Mal in Frechen, wo rund 30 Teilnehmer am ersten Freitag im April zusammenkamen. Das Kick-off- Event fĂŒr den Hackathon fand bereits Ende Februar im Schloss Paffendorf in Bergheim statt. Dort entwickelten die Handwerker erste Ideen zu digitalen GeschĂ€ftsmodellen auf Grundlage des Internets der Dinge. Am Freitag stand dann im Haus der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft die praktische Phase an. Innerhalb von nur vier Stunden entwickelten die Handwerker ihre Ideen weiter und setzten diese mit Hilfe von Sensoren in die Tat um. Dabei bewegten sich plötzlich in einem unbekannten Gebiet, denn programmiert hatte von ihnen vorher noch niemand. UnterstĂŒtzt wurden sie dabei tatkrĂ€ftig vom âCybernetics Lab IMA & IfUâ der RWTH Aachen und dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk aus Koblenz. âEs geht um Netzwerke. Allein kann man in der Digitalisierung nichts machen,â sagt Christoph Krause, Leiter des Kompetenzzentrums in Koblenz. Deshalb kooperiert die Kreishandwerkerschaft auch eng mit der Wirtschaftsförderung Rhein- Erft zusammen, damit die Transformation des traditionellen Handwerks ins Digitale erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Teilnehmer des zweiten Hackathons kamen aus unterschiedlichen Gewerken, sodass die Gruppen ebenso vielfĂ€ltig waren wie die Ergebnisse. So bauten Isabelle Monnerjahn und Hubert MĂŒller zusammen mit Studenten der RWTH Aachen einen Sensorbaustein, um dem Verfall der DenkmĂ€ler entgegenzuwirken und die Pflege dieser zu erleichtern. Dazu implementierten sie drei verschiedene Sensoren, die an drei Stellen im Bauwerk angebracht werden. Mittels Sensors an der AuĂenwand wird die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit gemessen, ein weiterer misst die Fugenfeuchtigkeit der Mauer und der dritte sitzt an der Innenseite des GebĂ€udes. Anhand der ausgelesenen Daten kann die Firma die DenkmĂ€ler optimal Warten âohne, dass jemand ganz hoch in den Kirchturm steigen mussâ, so Monnerjahn.
Einen Tisch weiter arbeiteten die BrĂŒder Wunderlich an einem intelligenten Haus. Die beiden Rohbauer implementierten vier Sensoren, die innerhalb eines Raums angebracht werden. Auf Grund des Messens der Luftfeuchtigkeit, Temperatur und sogar der Feinstaub- und Gas-Belastung können die perfekten Bedingungen fĂŒr den Raum und spĂ€terhin fĂŒr das gesamte Haus gewĂ€hrleistet werden. So benachrichtigen bspw. E-Mails ihre Besitzer ĂŒber die Zusammensetzung der Luft und senden bei Gefahr, wie Feuer oder Gas, direkt eine Nachricht an die Feuerwehr.
WĂ€hrenddessen programmierte die Dachdeckermeisterin Marion Meissner zusammen mit Student Alex einen Sensor, so dass âdie Regenrinne den Dachdecker ruftâ, wenn sie verstopft ist. Gewichtssensoren wurden an einen Niederschlagsmesser gekoppelt, um die Niederschlagshöhe auf dem Dach zu messen. Bleibt der Regen aus, ist das Gewicht auf dem Dach konstant niedrig. Bei RegenfĂ€llen kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einem starken Gewichtsanstieg, was jedoch kein Problem darstellt, sondern völlig normal ist. Erst wenn kein Niederschlag zu verzeichnen ist, aber das Gewicht auf dem Dach konstant erhöht bleibt, schlĂ€gt der Sensor Alarm und benachrichtigt sowohl den EigentĂŒrmer als auch die Dachdeckermeisterin.
Ebenfalls mit dem Thema Wasser beschĂ€ftigte sich das Team um Brigitte Nothelfer. Bei ihnen ging es jedoch nicht um den Wassereintritt von auĂerhalb, sondern um die Trocknung nach Brand- und Wasserschaden. Sie konzipierten eine Hilfestellung fĂŒr die TrocknungsgerĂ€te hinsichtlich der Feuchtigkeit von Böden und WĂ€nden. Verschiedene Sensoren messen sowohl die aus dem TrockengerĂ€t austretende Luft als auch die punktuelle Feuchtigkeit an beschĂ€digten Stellen. Um den Fortschritt der Trocknung zu visualisieren brachte das Team eine LED- Einheit fĂŒr den Kunden an. âWas man sieht, kann man verstehen,â so Frau Nothelfer. Diese Lösung sei nicht nur fĂŒr die Firma eine enorme Erleichterung, sondern auch fĂŒr die Kunden und sogar die Versicherung. Die Firma spart unnötige Kontrollfahrten zum Kunden, weil die ausgelesenen Daten direkt an den zustĂ€ndigen Techniker geleitet werden. Der Kunde bleibt immer auf dem neuesten Stand, wie lang er die GerĂ€te noch laufen zu lassen hat. LĂ€sst er die GerĂ€te weniger als die angegebenen Stunden eingeschaltet, erhöht sich der Stromverbrauch, die Kosten werden angepasst und die Versicherung erhĂ€lt einen genauen Ablauf ĂŒber die Trocknungszeiten und -kosten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hackathons Handwerk waren allesamt begeistert und wollen weiter an ihren Ideen feilen. Auch die Förderer und UnterstĂŒtzer zeigten sich sehr zufrieden, wie z-B. Dr. Phil Friedrichsmeier von Wirtschaftsförderung Rhein-Erft und wagte, bereits einen Blick in die Zukunft: âDas war nicht der letzte Hackathon fĂŒr uns.â
Was ist eigentlich ein Hackathon?
Das Wort setzt sich zusammen aus den Begriffen âto hack und âMarathonâ. Dabei geht es allerdings nicht darum Schaden anzurichten, sondern GeschĂ€ftsmodelle und -ideen in kurzer Zeit zu programmieren - deshalb auch der Begriff Marathon. Die Idee einen Hackathon fĂŒr das Handwerk ins Leben zu rufen entstand in Rahmen des BarCamps Koblenz.
Wer sich die Veranstaltung ansehen will, kann dies auf dem Facebook-Kanal des Hackathon Handwerk tun. Das Video lÀsst sich unter https://www.facebook.com/HackathonHandwerk abrufen.
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Die Digitalisierung schreitet zĂŒgig voran aber viele Dachdecker stecken noch in der Findungsphase. FĂŒr Experte Christoph Krause vom âKompetenzzentrum Digitales Handwerkâ ist der Schritt zum Handwerk 4.0 eine Chance, die genutzt werden will. Wie das gehen kann, erlĂ€utert er im Interview.
Auf gehts! Die Zukunft der Wertschöpfungskette Holz gestalten. Freue mich auf das erste deutsche BarCamp âInno4Woodâ im schönen AllgĂ€u. Seid Ihr dabei? https://www.barcamp-allgaeu.de/#ticketsÂ