The Ox King of Leon: Chef JosĂ© Gordon is making the steak of your dreams in northern Spainâs beef belt, one ox at a time.

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Sommertörn 2016 ° 07.08. - 19.08. ° Ostsee / Bornholm
07.08.2016
Nachdem der Beschluss stand, tatsĂ€chlich einen Segeltörn in der Ostsee zu machen und auch hierfĂŒr wieder auf ein Folkeboot zurĂŒckzugreifen (nachdem wir zu Pfingsten das erste Mal mit einem Folkeboot rund RĂŒgen sind), hatten wir uns als Ziel die DĂ€nische SĂŒdsee oder alternativ die Polnische KĂŒste vorgenommen. Das wir wollten von Wind und Wetter abhĂ€ngig machen und haben uns auf beide Möglichkeiten gefreut.
Am 06.08. sollte es dann losgehen, aber da wir zu Hause noch mit dem Aufbau des Gartenschuppens eingespannt waren, haben wir den Ăbergabetermin freundlicherweise einen Tag nach hinten schieben können.
Am Sonntag, den 07.08, ging es dann also endlich los Richtung AltefĂ€hr/RĂŒgen, wo wir unser Folkeboot fĂŒr diesen Törn (die âEuphorieâ) entgegennehmen wĂŒrden. Zu nachtschlafender Zeit (9:50 Uhr) sind wir aufgebrochen und haben mit kurzem Zwischenstop am Rasthof fĂŒr Kaffee und Eis problemlos unser Ziel erreicht.
Nida hat kurz die Hafenanlage sondiert, um Boot und Philipp vom Vercharterer zu finden, derweil ich einen Parkplatz direkt am Hafen ausfindig machen konnte - allerdings gebĂŒhrenpflichtig, also ungeeignet fĂŒr die gesamten zwei Wochen. Zum Ausladen, allerdings, ideal!
Flink mit dem Handwagen unseren Kram zum Bootssteg gebracht und alles verladen, dann ging es an die Ăbernahme.
Die ĂŒbersichtliche Checkliste war schnell durchgegangen und der einzige zu beanstandene Punkt war auch diesmal wieder der RĂŒckwĂ€rtsgang beim AuĂenborder, der durch nicht funktionierende Arrettierung dafĂŒr sorgte, dass der Motor sich durch den aufbauenden Sog der Schraube sofort nach oben aus dem Wasser klappte - unmöglich!
Philipp erkannte allerdings auch sofort, dass man so nicht losfahren kann und fuhr schnell noch mal mit dem Auto los, um mit einer Schlauchschelle wiederzukehren und den Motorschaft fest mit dem Gestell zu verbinden, wodurch dieses Hochklappen unterbunden war.
Ansonsten war alles da und in Ordnung und wir beschlossen uns nach abgeschlossener Verladung zu einem Essen in dem Hafenrestaurant âHol ĂŒber!â. Was fĂŒr eine Katastrophe! Der in der Friteuse völlig zerstörte âBratfischâ (Dorsch fĂŒr Nida, Scholle fĂŒr mich) war grauenhaft zertrocknet, mein Kartoffelsalat fad, keine Remoulade dazu und Nidas Pommes hat man angemert, dass das Fett der Friteuse auch nicht direkt tĂ€glich frisch gewechselt wird.
Nachdem es nun mittlerweile 17:00 Uhr war, beschlossen wir diesen Tag noch im Hafen zu bleiben, noch flink Bargeld zu holen und als wir dafĂŒr in der Stadt Stralsund waren, haben wir uns spontan dazu entschlossen, einen kurzen Besuch im Ozeaneum zu machen. Was fĂŒr ein tolles Museum, absolute Empfehlung, wenn man mal da ist!
Mit frischem Bargeld in der Tasche ging es nun auf die Suche nach einem Parkplatz fĂŒr das Auto, der geeignet war, die Kiste zwei Wochen lang stehen zu lassen. Mit gröĂtem Parktplatz gelang das auch quasi sofort in kĂŒrzester Entfernung zum Hafen!
Vor dem Einschlafen haben wir noch die Seekarten studiert, unseren ersten Schlag fĂŒr den nĂ€chsten Tag geplant (Richtung Kloster/Hiddensee) und uns dann in die Kojen gelegt. Die nun folgende erste Nacht auf dem Boot war gewohnt durchwachsen aber der Segeltörn war nun begonnen!