ZWEIFEL
Blauer Himmel wiegt ein Meer aus Ähren, die im Wind sich neigen
Ich sehe Vögel wie zufällige Pinselstriche ins Blaue steigen
Es ist als könnten sie mir im schönen Einerlei neue Möglichkeiten zeigen
Seid ihr das da oben?
Ich betrachte, ohne mich zu regen
Zweifel beginnen ihre dünnen Finger an meine Lider zu legen, und ich starre still, während Träume sich in meiner Brust wie ängstliche Vögel bewegen
Und beim Betrachten des Ganzen wird mir klar:
Es ist deine Kunst und sie ist wahr
Immer aufs Neue nehme ich den Vogel in meiner Brust und werfe ihn ins Weite, wo er frei den Himmel mit seinen Federn streicht
Erkläre mich zur Künstlerin!
Jetzt macht die Sache Sinn
Und einfach schön muss diese Kunst nicht sein, sie darf auch weinen oder schrei’n
Sie ist kein Plan, kein Ritter oder Retter, sie ist unberechenbar wie Wind & Wetter
In ihr ist alles und das lockt den Zweifel, doch keine Angst, er ist ein Getriebe, und er packt an, was ohne ihn auf immer liegen bliebe











