Im Herzen ist Stille, so seltsam und leer,
als gäbe es dort keine Gefühle mehr.
Ein tiefer, unendlicher, schweigender Raum,
das Leben verblasst wie ein flüchtiger Traum.
Doch blicke ich hoch in den eigenen Geist,
tobt dort ein Sturm, der die Ruhe zerreißt.
Ein rasendes Chaos, getrieben und laut,
das jede klare Sekunde verbaut.
Ich irre umher wie in einem Labyrinth,
wo Wege und Auswege unsichtbar sind.
Probleme versperren mir jede Struktur..
das Chaos ist riesig ... wo fliehe ich nur?
Der Nebel wird dichter, die Welt wird ganz schmal,
jeder Gedanke brennt wie eine Qual.
Die Panik treibt an, mein Puls schlägt so doll,
dass ich nicht mehr weiß, wo ich hinrennen soll.
Ich laufe im Kreis, suche panisch das Licht,
die blaue Tür wird weich – doch sie öffnet sich nicht.
Ein Schritt nach vorn, zwei Schritte zurück,
gefangen im Kopf, abgeschnitten vom Glück.
Außen so leblos, im Inneren blind..
gefangen im Labyrinth, wo keine Wege mehr für mich sind.