Emanzipation der Frau
Gerade im jetzigen Moment der Politikgeschichte, an denen sich Viele potenzielle Eltern gezwungen sehen, ihren Kinderwunsch zu überdenken aus Geldnöten, lese ich gerade im Bezug auf Frauen häufig den Kommentar: ihr wolltet doch die Emanzipation...
Ich selbst fühle mich emanzipiert: ich gehe in aller Regel einem Beruf nach, der eine klassische Männerdomäne wäre und muss mich ständig mit Technik auseinandersetzen, von der ich keine Ahnung habe. Auch zu Hause bin ich eher lazy, hasse Hausarbeit und kochen.
Nun bin ich im 10. Monat schwanger. Ja, wie passt denn Schwangerschaft und Emanzipation zusammen?
Ja, aus meiner nicht-wissenschaftlich betrachteten Perspektive, passt es noch immer! Denn, während Emanzipation auf eine Rolle in der Gesellschaft gerichtet ist: Das Wahlrecht, freie Berufswahl, gleiches Gehalt, freie Einteilbarkeit der persönlichen Ressourcen von Mann und Frau im Alltag, Liebesheirat etc. (Alles durch die Gesellschaft m.E.n. extrinsisch motiviert); ist Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternschaft ein körperliches, sowie intrinsisch motiviertes Verhalten von Mann und Frau.
Dadurch passen Emanzipation und Schwangerschaft noch immer zusammen und stehen in keiner Weise in Konkurrenz zueinander.
Trotz alledem kämpft die aktuelle Politik gegen diese intrinsische Motivation an und unterbindet damit den natürlichsten Prozess im Leben der Menschheit, aufgrund 🤢 dem Kapitalismus!
Dadurch, und das darf man nicht unterschätzen, handelt es sich um einen massiven Eingriff in die Freizügigkeit des Menschen.

















