Ein Copr Repo, gebildet aus dem Russian Fedora Remix. Repo-Dateien für Fedora 19, 20 und Rawhide

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Drum battle! Drum battle! Drum battle! :D
Entdeckung des Tages: FreeOTP
Ok, das ist mal wirklich nett:
VI
Clementine, das Musik-Programm meiner Wahl, spuckt ab und zu Lieder aus, bei denen ich schon vergessen habe, dass ich sie überhaupt auf der Platte habe. In diesem Fall war das Lied von ABBA. Das Album habe ich mir zu einer Zeit gekauft, als ich der Meinung war, dass ABBA in jede gut sortierte Musiksammlung gehört und dass ich eine gut sortierte Sammlung besitzen will. Von ersterem bin ich übrigens immer noch überzeugt. Von letzterem eher nicht so. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.
Das Lied heißt "The Piper" und basiert auf dem grimmschen Märchen "Der Rattenfänger von Hameln". Und wie so viele Lieder von ABBA hat auch das hier mehr Tiefgang als man beim ersten Anhören denken sollte.
Es geht weder in diesem Lied noch in dem Märchen um einen verärgerten Kammerjäger sondern um einen, lose formuliert, Anführer einer Bewegung, um einen Volksverführer. Er nutzt sein Charisma, seine Leidenschaft und allgemeine und schwer greifbare Zukunftsängste seiner Zuhörer, um sie tun zu lassen, was immer er möchte:
The fire in his eyes And the fear was a weapon in his hand So they let him play Play their minds away
Und das ist die Lehre, die man aus Lied und Märchen ziehen kann, wenn man möchte. Man soll keinen falschen Propheten folgen. Diejenigen, die es nötig haben mit deinen Ängsten zu spielen, sind diejenigen, die es nicht Wert sind, dass man ihnen folgt.
Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass man einen großen Bogen um diejenigen machen sollte, die einem ein Überlegenheitsgefühl geben. Das ist eigentlich das Gleiche, wie mit deinen Ängsten zu spielen, nur dass dieses Spiel über die Bande geht. Denn die dahinter stehende Logik sagt, dass man nur überlegen ist, wenn man dem Redner zustimmt. Tut man es nicht, ist man nur ganz normale "verwesende Biomasse" (Fight Club).
Es ist die unterbewusste Furcht ganz gewöhnlich und langweilig zu sein.
Und diese falschen Propheten, diese Rattenfänger, gibt es in nahezu jeder Subkultur. Sobald eine Gruppe groß genug ist, um als Subkultur wahr genommen zu werden, taucht er auf, der Rattenfänger.
Und er erklärt der Gruppe, dass der Durchschnitt dumm/hässlich/wasauchimmer ist, verwesende Biomasse halt. Und die Mitglieder dieser Subkultur sind einzigartige Schneeflocken. Schneeflocken, die im Sonnenlicht glänzen.
Aber die Wahrheit ist, dass man dadurch nicht besser wird. Und die Furcht vor dem Gewöhnlichem durch Arroganz zu ersetzen, ist selten ein guter Schachzug.
Was also tun? Niemanden mehr zuhören, der eine eigene Meinung hat? Nein. Aber sobald dir jemand sagt, wie blöd die anderen doch sind, solltest du aufpassen. Es könnte nämlich sein, dass dir nur jemand ein Überlegenheitsgefühl verkaufen möchte.
Und das ist der Moment, in dem du dich abwenden solltest. Schließ den Browser oder verlass den Raum. Diese Menschen sind es nicht wert, dass man sich länger mit ihnen befasst.
Ich habe das gemacht und deshalb kann ich auch ohne schlechtes Gewissen hier schreiben, dass ich Musik von ABBA besitze. Niemand muss mir sagen, dass ich cool oder besser als andere bin.
I don't think I'm different or in any way unique – ABBA, Me And I
Und ganz selten sieht man mich auch zu ABBA feiern. Ich hatte sogar schon Sex zu ABBA. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden... ;)
Sex Pistols Video – Nur echt mit nicht mehr funktionierendem Raubmordkopierer-Link. :)

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V
Mit der Kreativität das so eine Sache. Bei mir funktioniert das wie mit einem Akku. Wenn der Akku voll ist, dann sprudeln die Ideen nur so aus mir raus. Aber irgendwann ist der Akku alle und dann geht gar nichts mehr. Positiv ausgedrückt: Mir kommen dann auch keine schlechten Ideen. Und ich bin nicht der Einzige, dem es so geht. Das ist natürlich kontraproduktiv, wenn man etwas kontinuierlich machen möchten. Also was macht man? Man trainiert und trainiert und trainiert. In jungen Jahren war ich der Überzeugung, dass Kreativität und Talent alles schlägt. Das hat sich mit den Jahren geändert. Mittlerweilen glaube ich, dass man fehlendes Talent oder Kreativität in den aller meisten Fällen durch Erfahrung und Training mindestens ausgleichen kann. Nehmen wir als Beispiel die Architektur. Seit dem Turmbau zu Babel wissen wir, dass man mit Lehm keine Gebäude über 100m bauen kann. Und seit dem Mittelalter wissen wir, dass man ab einer bestimmten Höhe bei Steinbauten ein Strebewerk braucht. Und seit den 1920er wissen wir, dass Glas und Stahl viel besser sind, wenn man in die Höhe bauen will. Und woher wissen wir das? Wir wissen das durch die Erfahrungen, die andere gemacht haben. Denn das ist der Vorteil, den Erfahrungen gegenüber Talent haben: Man kann sie mit jedem teilen. Das heißt logischerweise, dass wir theoretisch Zugriff auf alle Erfahrungen der gesamten Menschheit haben. Heutzutage ist das allerdings nur noch theoretisch. Erfahrungen sind eine Form von Wissen. Und Wissen ist heutzutage Eigentum. Das lässt sich rechtlich schützen. Und damit steht es eben nicht mehr allen zur Verfügung, sondern nur einigen wenigen Auserwählten. Und jedes Mal, wenn eine wahnsinnig tolle neue Erfindung auf den Markt kommt, sollte man einen Moment überlegen, was möglich wäre, wenn dass Wissen und die Erfahrung die das ermöglicht haben, frei verfügbar wären. Das ist dann der Punkt, an dem man bedauert, wie dieses Produkt entstanden ist. Jede Neuentwicklung ist so eine vergebene Chance auf einen Quantensprung in der Entwicklung. Und wofür haben wir diese Chance vertan? Für den finanziellen Gewinn einiger weniger. Dafür verlieren wir alle. Geistiges Eigentum ist eine verfluchte Schande!
Die evolutionäre Weiterentwicklung meines Desktops: Hier die quasi erste Version. Neu ist, dass ich vermehrt auf die KDE Activities setze. Die Dinger sind nicht nur praktisch, sondern machen auch richtig Spaß. Außerdem habe ich das K-Menu gegen ein Plasmoid mit dem sperrigen Namen "Anwendungsstarter (QML)" ausgetauscht. Und ich habe die alten Fensterleiste im Panel gegen die seit 4.11 neue Icon-only Fensterleiste ausgetauscht. Die verbraucht weniger Platz und kann mehr.
outlaw
Noun
A fugitive from the law.
A person who is excluded from normal legal rights.
A person who operates outside established norms.
Synonyms
(person that operates outside established norms): anti-hero
Quelle
Irgendwas mit Social Media...
In den letzten Tagen kam mir der Wunsch, meine diversen Netzwerke abzuschaffen oder zumindest umzustrukturieren. Der Grund ist einfach: Ich ärgere mich immer häufiger und es macht mir immer weniger Spaß. und dabei ist das doch der Sinn, oder? Oder zumindest teilweise... Ich hab' lange überlegt, was ich mit den Accounts in den diversen Netzwerken jetzt überhaupt mache. Und ehrlich gesagt überlege ich immer noch. In einer Variante nehme ich meinen G+ Account und mache ihn zu einem sozialen Nachrichten-Ding. Dem Plan zufolge würde ich alle "Menschen", denen ich folge, in einen stillen Kreis packen. Dafür würde ich deutlich mehr Seite folgen. G+ wäre damit eine Art RSS Feed mit Kommentarfunktion. Ich teste das momentan in dem ich nur den entsprechend Kreis lese. Nur weiß ich bis jetzt nicht, was ich mit den Kurznachrichten-Diensten Twitter/GNUSocial mache. Twitter habe ich ja de facto abgestellt. Deswegen irritieren mich bestimmte Dinge da besonders. Was ich mit identi.ca Status.Net GNUSocial mache, weiß ich jedoch überhaupt nicht. Die Menschen, denen ich dort folge, sind nett, keine Frage. Aber es sind auch politische Menschen. Und ich habe keine Lust mehr auf Politik. Nehmen wir als Beispiel die XBox One. Das ist das perfekte Überwachungsgerät. Und mit jeder verkauften Einheit zeigen die Leute, dass es ihnen am Arsch vorbei geht, ob sie überwacht... Ach, scheiße! Ich fange schon wieder an, mich aufzuregen.
Ich hab' auf Twitter Follower, da weiß ich beim besten Willen nicht warum. Neuester Fall: Dan "Mr. SELinux" Walsh. Da bleibt mir nur zu sagen: Es ist mir eine Ehre, Sir. :)

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IV
Diese Vanilla-Forderung mancher ist eine echte Seuche. Wem nicht klar ist, was ich meine: Mit Vanilla bezeichnet man Software, die vom Distributor unverändert vom eigentlichen Entwickler übernommen und an die eigenen User weitergegeben wird. Und warum ist das jetzt so schlimm? Es ist weniger die Forderung selbst als die Begründung. Zum einem wird gerne behauptet, dass dann die Software so beim User ankommt, wie es die Entwickler sie sich vorstellen. Das unterschlägt natürlich, dass die Entwickler sich bewusst für shitty defaults entscheiden, weil sie davon ausgehen, dass die Distributoren diese eh überschreiben. Warum Zeit, Kreativität und Energie für ein Wallpaper verbrauchen, wenn 9 von 10 Distributoren ihr eigenes benutzen? Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass der User das Wallpaper ändern kann, falls er es wirklich hässlich findet. Das Gegenargument springt einen hier förmlich an: Warum darf der User das Wallpaper ändern, aber nicht der Distributor? Es gibt natürlich keine Sinn bringende Antwort darauf. Ein anderes Argument ist dann, dass die Distributoren mit ihren Veränderungen die jeweilige Software kaputt patchen. Das setzt natürlich die Annahme voraus, dass die jeweiligen Maintainer bei der Distribution nicht wissen, was sie tun. Dass dieses Argument in seiner Allgemeingültigkeit absurd ist, zeigen Distributionen wie openSUSE oder Fedora. Wo hört bei Fedora der systemd-Upstream auf und wo fängt der Downstream an? Die handelnden Personen sind jedenfalls die selben. Und wenn die Entwickler von systemd keine Änderungen an systemd vornehmen dürfen, wer dann? Aber selbst wenn der Maintainer für ein Paket nicht der Entwickler ist, kann er es trotzdem verändern. Er kann es nicht nur, er hat sogar das Recht dazu. Freie Lizenzen wie etwa die GPL geben jedem das Recht den Quellcode zu kopieren, weiter zu verteilen und zu verändern. Und diese Recht bringt einen Distributor in eine wundervolle Lage. Er kann nämlich seine Vorstellungen, wie eine Distribution auszusehen und wie sie zu funktionieren hat, durchsetzen. Dadurch erst sind die vielen unterschiedlichen Distributionen überhaupt erst entstanden. So kommt auch der Benutzer in eine Situation, dass er sich eine Distribution aussuchen kann, die seinen Vorstellungen, wie eine Distribution auszusehen und zu funktionieren hat, entspricht. User sind unterschiedlich und haben unterschiedliche Vorstellungen. Dementsprechend sollte es unterschiedliche Distributionen geben. Die logische Schlussfolgerung aus alldem ist, dass wir nicht weniger Distributionen brauchen, die die Software aus den Upstream-Projekten anpassen, sondern mehr. Und natürlich brauchen wir auch eine Distribution, die ihre Software möglichst vanilla ausliefert. Aber es ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Gestern endlich (und vollständig) eingetroffen: KDE SC 4.12 beta2. Der Feature Plan zeigt dann auch gleich 2 Enttäuschungen für Kontact:
Der Support für die KDE Aktivitäten ist noch nicht fertig.
Und die Akonadi-Unterstützung für gmail Postfächer fehlt auch noch.
Und gerade über die beiden Punkte hätte ich mich gefreut. Naja, vielleicht schaffen die es ja noch.
III
Vor einiger Zeit las ich von einem User, der wieder weg von Rawhide wollte. Also zurück zum stable Release. Warum er das wollte, schrieb er nicht. Ist aber letztlich auch nicht wichtig.
Er hat sich offensichtlich mit der Idee, Rawhide zu benutzen, falsch entschieden. Ein einfacher Fehler. So etwas passiert uns allen einmal. Was uns vorher gut und richtig erschien, ist nachher falsch und manchmal sogar fatal. Und dann muss man den Fehler ausbessern. Das kostet Zeit und Nerven. Und man tröstet sich damit, dass man doch etwas dabei gelernt habe.
Irgendwann im Leben stellt man jedoch fest, dass es Fehler gibt, aus denen man zwar lernt, man aber glücklicher wäre, wenn man diesen einen Fehler nicht gemacht hätte.
Es sind diese fatalen Entscheidungen, die man hoffentlich nur selten im Leben trifft. Und es sei hier gesagt, dass es dabei unerheblich ist, wie andere Menschen das beurteilen. Wie schwer einen Menschen so etwas trifft, kann man von außen nur schlecht beurteilen. Was für den einen eine Lappalie ist, ist für den anderen eine Katastrophe.
Vielleicht sollten wir unseren Mitmenschen helfen, wenn diese Hilfe benötigen und nicht, wenn uns das Problem gravierend genug erscheint…
Wie dem auch sei, wahrscheinlich gehörte das Rawhide-Problem des Users nicht zu den schlimmeren, denn die Lösung ist einfach: Man deaktiviert die Rawhide Repositories und aktiviert die installierten Fedora-Repos. Dann muss man nur noch warten, bis die entsprechende Fedora Version veröffentlicht wurde.
So einfach kann das manchmal sein.
freerdp-libs und xine-lib
oder: Warum ich das yum-plugin Versionlock installiert habe Momentan lassen sich die beiden Pakete aufgrund ihrer (kaputten) Abhängigkeiten nicht installieren. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, da die entsprechenden Abhängigkeiten in der Beta von Fedora 20 erfüllt werden. Ein ähnliches Phänomen hatte ich bei der 19er Alpha schon einmal. Damals wie heute habe ich die Versionen der entsprechenden Pakete eingefroren, oder wie Debian User sagen würden: angepinnt, und mir eine Erinnerung im Kalendar erstellt, damit ich die beiden Pakete nicht vergesse. Wir sind damit offiziell in die Phase der Entwicklung angekommen, wo mir der branched-Zweig von Fedora auf die Nüsse geht...
Donnerstag ist es wieder soweit: Die KDE SC in Fedora 20 darf großzügig durchgetestet werden.
Rawhide User dürfen leider nicht mitspielen, da wir schon eine Version weiter sind als die Fedora 20 Tester. Die haben 4.11.2 und in Rawhide liegt 4.11.3 vor.

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Die Entdeckung des Tages: Hawaii Desktop
Über Google+ bin ich auf dieses Projekt aufmerksam geworden. Das besondere an diesem Desktop ist, dass er auf Wayland & Weston aufsetzt. Außerdem setzt Hawaii auf Qt5.
Und das ist das Problem, warum ich momentan mich noch scheue, das Ding mal auszuprobieren. Als KDE Plasma Benutzer ist bei mir so ziemlich jedes Qt4-Paket installiert, dass Fedora anbietet. Und meine Befürchtung ist, dass es hier zu Problemen kommen kann, wenn ich nebenher Qt5 installiere.
Mal sehen, wie lange das vorhält und ich meine Neugier zügeln kann. Für alle die mutiger sind als ich, schmeisse ich hier eine Runde hilfreiche Links:
Fedora Repo
Maui Project
Hawaii Desktop im Maui Wiki
Achtung: Ich übernehme keinerlei Haftung oder Verantwortung für kaputte Desktops, zerstörte Bestriebsysteme oder explodierte Gehirne! You have been warned!
Da ist das Ding!
Oliver Kahn, in einem gänzlich anderem Zusammenhang
Damit dürfte die Umstellung von kdm auf sddm zumindest für Rawhide-User durch sein. Der Kennung der Pakete nach, bekommen die Stable-User das mit Fedora 21. Viel Spass beim warten! :P
P.S.: Wer noch kein sddm installiert hatte, bekommt den neuen Display-Manager ganz bequem per Update.