Wenn man in seinem Leben viele Dinge erlebt, die gar nicht hĂ€tten passieren  dĂŒrfen. Dinge, die man mit ansehen musste, ohne sie Ă€ndern zu können. Es macht es unertrĂ€glich fĂŒr einen selbst. Man kommt irgendwann in eine Phase, in der man selbst nicht weiĂ, wer man ist und man tut Dinge, die man damals nie getan hĂ€tte. Worte verlieren ihren Wert, weil man viel zu frĂŒh gemerkt hat, dass alles ganz anders verlĂ€uft, als man es sich ertrĂ€umt hat. Eine Phase in der man immer gegen sich selbst zu kĂ€mpfen hat. Man kĂ€mpft gegen sich selbst an, weil man sich selbst nicht schön findet und sich anderen gegenĂŒber zu schlecht hĂ€lt. Das schlimme daran? Man verliert fast tĂ€glich. Man ist in einer Phase, in der Ablehnung nicht gerade das ist, was man gebrauchen kann, obwohl man es niemanden ĂŒbel nehmen kann, wenn er dich nicht mehr ertrĂ€gt, schlieĂlich ertrĂ€gt man sich nicht einmal selbst. Man sucht tĂ€glich die Fehler, weint. Weint solange bis es besser wird,ertrĂ€glicher. Es fehlt die Kraft weiter zu kĂ€mpfen und man ist mĂŒde, mĂŒde vom Leben. Die Gedanken sind schwer zu ordnen. Es belastet einen einfach alles, man bekommt schon Kopfschmerzen vom vielen Denken. Die Zeit verbringt man viel lieber alleine in seinem Bett, weil man denkt es ist besser so. Und jeder beschissene Tag an dem man leidet, sorgt dafĂŒr, dass man immer mehr in sich geht. Man denkt man kann nicht mehr gewinnen, hat schon lĂ€ngst verloren.Man möchte einfach nie wieder diese Ablehnung spĂŒren.
Aber irgendwann trifft man jemanden, der all das akzeptiert und man beginnt wieder zu kĂ€mpfen. Man hat das GefĂŒhl wieder etwas Wert zu sein, kommt aus sich heraus, fĂŒhlt sich gut und man hofft, dass das alles nicht wieder nur ein Traum ist, aus dem man frĂŒher oder spĂ€ter aufwachen muss...