An Weihnachten hatte ich es nun zum 3.Mal in meinem Leben nach Tokyo geschafft. Der wunderbare Fakt, dass Martina in Tokyo wohnte und ich bei ihr pennen konnte, machte das ganze auch noch ein StĂŒck billiger, als ich vorher gedacht hĂ€tte (:Â
Was macht man nun also, wenn man eigentlich schon alles in Tokyo gemacht hat? Diese Frage habe ich mir nun auch gestellt und festgestellt: Am Besten macht man erstmal das, was einem das erste Mal schon gefallen hat. Da ich wieder zur Weihnachtszeit unterwegs war, hieĂ das diesmal: Illuminations ohne Ende und Fressen. Und Freunde wiedersehen und Deutsch sprechen.Â
Von mir nach Fukuoka bietet sich am ehesten das Flugzeug an, um nach Tokyo zu gelangen. Bittererweise musste ich dabei auch feststellen, dass Ich von Fukuoka aus schneller in Narita bin, als von Narita in Tokyo direkt .... nichtsdestotrotz aber konnte ich die Gelegenheit nutzen, um ma wieder etwas Schlaf aufzuholen (:Â
Bild 1 : Der erste Zwischenstopp war der Deutsche Weihnachtsmarkt in Roppongi, der eigentlich genau das gleiche bot, wie der bei mir in Fukuoka. viel viel Kitsch und Wannabe Deutsches Zeug. plus GlĂŒhwein. Da kann man schlecht Nein sagen, gerade, wo es doch in Tokyo kĂ€lter war als in Fukuoka! Hier trafen wir uns mit einigen anderen LMU Studenten und feierten sogleich Deutsche Wiedervereinigung pur!Â
Bild 2: Wie jedes Mal, wenn ich in Tokyo bin ( Und damit meine ich JEDES Mal) musste ich auh dieses Mal wieder auf das Metropolitan Government Office in Shinjuku hoch steigen. Vorteil Nummer 1: Es ist kostenlos. Vorteil Nummer 2: Man hat eine unglaublich schöne Aussicht! Dieses Mal hatte ich auch wieder das GlĂŒck, dass man den Fuji wunderbar sehen konnte. Ich habe versucht, ihn hier Wolkenverhangen im Sonnenuntergang zu erwischen ... Mehr oder weniger gelungen, aber Mein Punkt steht. Das Office ist und bleibt einer meiner Lieblingslocations!Â
Bild 3 - 5 : Hier kommen wir zu einem meiner anderen Lieblingslocations. Das letzte Mal habe ich es leider nich geschafft, hierher zu kommen, aber dieses Mal schon. Die Hama Rikyu Gardens sind ein Meerwasserteich Garten des ehemaligen Shoguns und mit einer der schönsten GĂ€rten, die ich bisher besucht habe. Mitten im Trubel Tokyos liegt hier eine kleine grĂŒne Insel der Ruhe. Auch wenn im Winter nicht wirklich viel geblĂŒht hat und der Garten zur BlĂŒtezeit der verschiedenen Pflanzen sicher noch einmal schöner ist, im Winter gibt dieser Garten einem das ultimative GefĂŒhl von Entspannung. Ich liebe diesen Ort und werde ihn auch jedes Mal wieder aufs neue besuchen!
Am Abend desselben Tages ging ich mir noch einen Wunsch erfĂŒllen: Ich gönnte mir das König der Löwen Musical auf Japanisch. Und es war atemberaubend. Einfach nur Atemberaubend!Â
Bild 6: Wenn man von Illumination spricht, kann Deutschland noch einiges von Japan lernen. Das hier ist eine meiner Lieblingsilluminationen an Weihnachten in Shiodome. Auf einem Bild glitzert es nur, Wenn man lĂ€nger stand, konnte man eine wunderbare 15minĂŒtige Show aus blauem, lila, rotem Lichtermeer genieĂen.Â
Bild 7: Und hier die obligatorische Rainbow Brigde vom Takeshiba Pier aus. Ich finde persönlich, dass Odaiba von hier aus am schönstem aussieht. Leider war ich dieses mal zu spĂ€t fĂŒr das Feuerwerk, dennoch, finde ich die BrĂŒcke an sich auch echt schön!
Bild 8 - 9 : Olbigatorisch ergab sich natĂŒrlich auch wieder der wunderbare Trip nach Odaiba. KĂŒnstliche Insel hin und her, Ich bin einfach gern hier. Seien es die verrĂŒckten GebĂ€ude, der Strand oder einfach nur die schöne AtmosphĂ€re, ich bin gern hier. Sehr sehr gern. Und diesemal nutzte ich auch die Gelegenheit, mit dem Riesenrad auf Pallettown zu fahren. Teuer, aber ... RiesenrĂ€der sind nunmal echt cool. Allein der Aussicht wegen!Â