Schlafstörungen und der Tag-Nacht-Rhythmus
Neue BroschĂŒre fĂŒr Patienten erklĂ€rt den Zusammenhang
Millionen Menschen leiden unter Schlafstörungen. Die Deutsche Gesundheitshilfe informiert ĂŒber Ursachen und Folgen, die Funktion des Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Bedeutung des Schlafhormons Melatonin.
Schlafstörungen sind weit verbreitet
Schlechter Schlaf hat erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die körperliche und geistige LeistungsfÀhigkeit. Millionen Menschen sind mal mehr, mal weniger stark betroffen.
Bereits jeder zweite Erwachsene kennt das Problem aus leidvoller Erfahrung: Stundenlang wach liegen, grĂŒbeln, sich von einer Seite auf die andere drehen, aufstehen, umhergehen und wieder hinlegen. Die Folgen reichen von Unwohlsein ĂŒber Fehler am Arbeitsplatz bis hin zu ernsthaften Erkrankungen bei chronischem Schlafmangel.
Auf die SchlafqualitÀt kommt es an
Nicht wenige Betroffene haben nur den Wunsch, ausreichend lange schlafen zu können. FĂŒr einen gesunden Schlaf kommt es aber nicht auf die Schlafdauer, sondern auf die QualitĂ€t des Schlafs an.
Die Wissenschaft spricht hierbei von der Schlafarchitektur und meint damit verschiedene ausgewogene Schlafphasen mit unterschiedlicher Schlaftiefe. Fehlen bestimmte Phasen oder sind diese zu kurz, fĂŒhlt man sich am nĂ€chsten Morgen noch mĂŒde und erschöpft. Dies auch, wenn man insgesamt mehrere Stunden geschlafen hat.
HÀufige Ursache: Gestörter Tag-Nacht-Rhythmus
Die Ursachen fĂŒr schlechten Schlaf sind vielfĂ€ltig. HĂ€ufig ist ein durch Ă€uĂere EinflĂŒsse gestörter Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich. Schlafen und Wachsein unterliegen einer zeitlichen RegelmĂ€Ăigkeit (Chronobiologie). Dieser Rhythmus wird durch die Innere Uhr des menschlichen Körpers und das Tageslicht gesteuert.
Eine wichtige Funktion ĂŒbernimmt dabei der körpereigene Botenstoff Melatonin. Das Schlafhormon signalisiert dem Körper, dass es Abend ist und stellt die Funktionen auf Nachtruhe ein.
Die Aufgaben von Melatonin als Schlafhormon
Melatonin wird von der Medizin auch als SchlĂŒsselhormon des Schlaf-Wach-Rhythmus angesehen. Dieser körpereigene Botenstoff wird im Gehirn gebildet und bei Dunkelheit ausgeschĂŒttet.
Melatonin ist nicht nur ein Taktgeber fĂŒr die Innere Uhr des Menschen. Es ist auch wichtig fĂŒr die verschiedenen Schlafphasen, die Schlaftiefe und die TrĂ€ume. Ist der Melatoninspiegel zu niedrig, fĂŒhrt dies oft zu Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen.
Die Deutsche Gesundheitshilfe klÀrt auf
In der neuen BroschĂŒre âSchlafstörungenâ erfahren Patienten, welcher Zusammenhang zwischen Schlafproblemen und dem Tag-Nacht-Rhythmus besteht und welche Rolle das Hormon Melatonin fĂŒr einen gesunden und erholsamen Schlaf spielt.
Weitere Informationen zum Thema sowie zur Anforderung der BroschĂŒre auf http://www.gesundheitshilfe.de/aktionen/schlafstoerungen/











