[ 13. April 2019 ]
Ich bin wieder da. Also so richtig.
Nachdem ich die letzten zwei Monate das Freiwilligenleben voll und ganz ausgelebt habe, bin ich jetzt wieder im richtigen Alltag angekommen. Dass mich dieser Zustand so befriedigt, zeig mir nur noch mehr den Erfahrungsschatz desselben. NatĂŒrlich habe ich meine Reisen in die Berge, nach Barcelona, London und Paris sehr genossen, aber das einfache, unaufgeregte und doch so vielseitige und intensive Leben in und mit der Natur gibt mir so viel - wenn nicht sogar mehr. Dass ich hier gelandet bin, kann ich anders als mit Schicksal gar nicht mehr begrĂŒnden. Ich bin hier einfach glĂŒcklich - und das bedingungslos! Ich lebe in den Tag hinein und kann mich dem Lauf der Dinge einfach hingeben.
Das Alles macht den Gedanken an die Dreiviertelmarke, die ich in zwei Tagen erreiche, nicht unbedingt einfach. So sehr ich auch versuche das Ende meines Projekts zu verdrĂ€ngen (bringt ja auch nichts sich damit die verbleibende Zeit zu vermiesen), so sehr bereitet mir die unausweichliche Endlichkeit dieser Lebensphase Bauchschmerzen. Vor allem, weil ich immer noch keine konkrete Vorstellung habe, was ich danach ĂŒberhaupt machen will.
Nichtsdestotrotz kann ich meine Seele zur Zeit baumeln lassen. Es gibt fĂŒr mich nichts Schöneres, als mit meinen Freunden am Fluss ein Picknick zu machen: das Rauschen der BĂ€ume und das PlĂ€tschern des Flusses im Ohr, den Duft von Lagerfeuer und FrĂŒhling in der Nase und den Geist von Leichtigkeit und Freiheit im Herzen.
In diesem Sinne, schönste HippiegrĂŒĂe aus der Provence, die im Moment so richtig zu blĂŒhen beginnt!













