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Sade Olutola
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Die krasseste Release-Woche 2019
Meine Fresse, was war denn bitte diese Woche los? Nach einer längeren Phase, in der Veröffentlichungen relativ überschaubar waren, kann man diese Woche ziemlich den Überblick verlieren. Vor allem die Rapper der Region haben die Tage ordentlich rausgehauen. fankyzine hat sich die Releases der Woche näher angeschaut. Von Andrea Williams
JMS – Schizo
https://youtu.be/8ui3FoY04GA
Das Album „KARMA“ von JMS ist nun schon seit einer ganzen Weile auf dem Markt. Die neueste Videoauskopplung daraus erschien am Freitag und seit dem fankyzine Interview mit dem Paderborner Rapper im Dezember, in dem er das Video bereits ankündigte, geierte ich sehnsüchtig auf diesen Clip. Und das Warten hat sich gelohnt. Zum Track „Schizo“ sprüht der Artist Shika One ein „KARMA“ Piece, gedreht als Timelapse Video. Grandiose Idee, stark umgesetzt. Das besagte Interview in der aktuellen fankyzine Ausgabe findet ihr hier: https://bit.ly/2WG8rCD
zero/zero – Blond
https://youtu.be/pNfPJtySg0g
zero/zero haben eine – den Social Media Bildern und Videos nach zu urteilen – phänomenale Tour mit Ruffiction hinter sich. So voll wie bei ihrem Tourneestop im Movie Bielefeld habe ich die Location selten erlebt. Nun nimmt die Promophase zu ihrer neuen EP an Fahrt auf. „Blond“ ist nach „Pussy“ die nächste Vorabveröffentlichung zu „In Schönheit sterben“, die am 31. Mai erscheint und fünf neue Tracks umfasst. Das Video reißt einen nicht zwangsläufig vom Hocker, doch Fans werden es lieben. Und eine Ohrwurm-Garantie ist das Duo aus Minden nach wie vor, das muss man ihnen lassen.
Makiil X Jamen – Story Echt
https://youtu.be/QgdsBmjP1ZI
Etwas über Rapper zu schreiben, bei denen man sich nicht wirklich auskennt, ist wohl nicht zu empfehlen. Also beschränke ich mich auf Offensichtliches. Ich finde das Cover zu „Story Echt“, eine Ramen Packung, sehr, sehr geil. Und im dazugehörigen Video finde ich es krass, wie sie es schaffen, Mindener Provinz wie das tiefste Ghetto aussehen zu lassen. Zudem braucht sich der Track auch nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil. Ich freue mich auf den angekündigten Release.
Shogoon – Cremeweiß
https://open.spotify.com/album/137n4oG0Upz38dFZCvwqSU
Shogoon hat sich mit „Cremeweiß“ als Künstler offensichtlich weiterentwickelt, wobei ich mich an neue Einschläge immer erst einmal gewöhnen muss. Irgendwie erinnert mich sein neuer Track ein wenig an Maxat aus Paderborn, nur ist er mit weitaus weniger Testosteron unterwegs. Dass er dieses Jahr noch ordentlich durchstarten wird, sagt nicht nur mein Bauchgefühl. „Cremeweiß“ hat es als erste Vorabauskopplung zur angekündigten EP „Akt I: 32425“ im Nu in die „Deutschrap Brandneu“ Playlist auf Spotify geschafft. 2019 wird definitiv das Jahr des Shogoon. Das Interview mit ihm aus fankyzine Ausgabe 5 findet ihr hier: https://bit.ly/2nXh2zv
Doppelgänger & Felex – Bite Down 2K19
https://youtu.be/TU6Jk4BUmTM
Das Video von Doppelgänger und Felex erschien bereits vergangenen Sonntag, aber weil ich die Paderborner sehr feiere und auf ihr Release "Sonido Borracho" gespannt bin, liste ich sie hier auch auf ;-)
Xela Wie - Staub (Akustik)
https://youtu.be/_H_VPCHyayk
Auch Xela Wie aus Mülheim steckt mitten im Promo-Marathon zu seinem Nachfolge-Album zu „Viva the Underdogs“. Zu einem seiner bislang stärksten Tracks „Staub“ hat er nun eine Akustik-Version samt Video veröffentlicht, das sich erfolgreich ans Motto „Weniger ist mehr“ hält. Das Interview mit Xela Wie findet sich in der aktuellen fankyzine Ausgabe: https://bit.ly/2LCrtsy
Max und Mo Ritz - Dancing R I T Z
https://youtu.be/uS0eKhYTiPM
Max Mehoni und Mosayk arbeiten als Max und Mo Ritz weiter an ihrem gemeinsamen Projekt. Nach „#1Streich“ steht nun Teil 2 in den Startlöchern. Der Track „Dancing RITZ“ stammt noch von der ersten Kooperation, ist 25 Sekunden lang, das Video auch. Schräg, aber sympathisch. Man darf gespannt sein, was von dem Duo noch kommt. Mehr zu Mosayks Projekten erfährt man in der aktuellen fankyzine Ausgabe: https://bit.ly/2JfYzwp
Als Resultat zum vergangenen Rec & Play Stammtisch im Cutie Bielefeld hat Mosayk auch noch spontan einen Remix rausgehauen: https://soundcloud.com/mosaykbeats/run-dmc-my-adidas-mosayk-remix
Johnny Talker – Kompass
https://youtu.be/bBPkCTqv0q4
Prod.: BMo Musik Aufnahme: Stereostube Bad Oeynhausen Kamera & Schnitt: Jaafar Mohsin
Nach wie vor finde ich Johnny Talker live als Künstler besser als aus der Konserve. Das kann selbst ein Video samt Drohnenflug nicht ändern. Bei der Karibischen Nacht am 20. Juli in Bad Oeynhausen steht Johnny Talker auf der Bühne. Also hin da!
LKS aus Minden
Jorzy – "dead stock“
https://youtu.be/b7v2u7YQMIk
Codey – Drunk
https://youtu.be/e7DFQlAJIUI
Wie sagte Marla, R’n’B- und Soulsängerin aus Minden, neulich sinngemäß in ihrer Insta Story? „Jeder kleine Junge bildet sich inzwischen ein, Rapper zu sein.“ Gut möglich, denn im Feed wird wirklich an allen Enden und Ecken gespitted. Einige davon gehören zu LKS, einem Quartett aus dem Raum Minden. Ihre musikalischen Vorbilder scheinen die großen Namen der Szene zu sein. Inhaltlich fehlt es hier und da an Realness. Aber ich bin mir sicher, dass die Newcomer, sofern sie dran bleiben, einen eigenen Stil entwickeln werden und dann ordentlich was reißen können. Genügend Potenzial ist zumindest vorhanden.
Metalmind – Nevermore
https://youtu.be/eVwIF7g4Zg4
Auch die Bielefelder Powermetal Band Metalmind hat einen alten Track ihres Albums „Destiny“ neu aufgewärmt und ein 360 Grad Video im Proberaum gedreht. Womöglich auch ein Appetizer auf ihr angekündigtes Album? Das Interview mit Metalmind aus fankyzine Nr. 7 gibt es hier: https://bit.ly/2Hlp0xc
Primetime Failure – Memory Lane
Während die einen Promo betreiben, schaffen andere Tatsachen: Die Pop-Punk-Band Primetime Failure veröffentlichte zwei Jahre nach „Home“ am Freitag ihr Album „Memory Lane“. In acht Tracks halten die Bielefelder das, wofür sie stehen: Skate-Punk mit stringenter 90er Attitüde. Da werden bei Mitdreißigern zwangsläufig Erinnerungen an schönere, Social-Media-freie Tage wach … Erneut aufgenommen im Tiny Pond Studio Hannover, sind die Songs auf „Memory Lane“ schnell und eingängig. Genau richtig, um beim nächsten Konzert von Primetime Failure komplett auszurasten, beispielsweise beim Hamburger Booze Cruise Festival im kommenden Monat oder beim Bielefelder Summer Soundz im Juli. Das grandiose Artwork stammt von SBÄM, der schon für Bands wie NOFX, Pennywise und Sum 41 tätig war. „Memory Lane“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen erhältlich. Wer es ursprünglicher mag, bekommt das Album auch als wunderschöne Vinyl, samt Siebdruck auf der B-Seite von Fairtrade Merch.
https://www.facebook.com/Primetimefailure/
https://www.instagram.com/primetimefailure/
fankyzine Ausgabe Nr. 10
Hier online lesen: https://bit.ly/2DFNYqd
Mit Delano (Titel), Ben Fuchs, Presslufthanna, some1, KE:NT, Iris, elluess, Don’t Call It Dad, Bronson XL, Hatemo, JMSONE, LEAD Inc., SoK, Solay, JEE, Jace, Martin Meiwes, Vanessa von Disgusting News, Nico Feiden, zero/zero, Danny Kötter, Prime Minden, Marcel Komusin, Thomas Williams, German Kaiju, Norbert 3000, Henning Feil, Zike, Xela Wie, Marla, EMSI, DJ Inzölmi Entertainment, Mosayk, Tobzen, Dysraised, bea.tum, Fab Kush, Art4Real, MadCap, DJ Rapit, Nick Stroth, Nulectric, Satanael, Heiko Kamann und Die DrHey.
Review zu Reverse – Glasgow Kiss
Reverse könnten sich zu einer dieser Bands entwickeln, bei denen man sofort weiß, was einen erwartet. Das klingt womöglich negativ, aber Bands wie Motörhead und AC/DC haben damit schier unglaubliche Erfolge gefeiert. Auch auf ihrer zweiten, sechs Tracks starken EP „Glasgow Kiss“ bieten Reverse eine kurzweilige Mischung aus Grunge und Punk. Letzterer tritt dabei immer wieder in den Hintergrund, und somit werden Erinnerungen an die Neunziger wach, als Grunge ganz groß war. Zuhörer, die alt genug sind, können sich also auf eine kleine Zeitreise freuen. Ich jedenfalls hab an meine Zeit als Teenager zurückgedacht und an Songs von Nirvana. Denn auch wenn die Band um Kurt Corbain einzigartig bleiben wird, erinnern Reverse immer wieder an diese Kultband. Wie schon auf dem Vorgänger „Build my Throne“, der ebenfalls bei Kurt Ebelhäuser (Produzent der Beatsteaks, Donots, Guano Apes etc.) aufgenommen und produziert wurde, fehlt mir ein wenig die Abwechslung. Es gibt unterschiedlich schnelle Lieder, etwa nach dem dritten Song verabschiedet sich der Punkeinschlag gänzlich, aber die Lieder ähneln einander doch ziemlich. Dennoch sind Reverse, die mit Unterbrechungen bereits seit 2004 bestehen, ein Geheimtipp. Eben weil es kaum noch Grungebands gibt und wegen der sympathischen Zeitreise.
„Glasgow Kiss“ ist auf den üblichen Streaming-Portalen erhältlich.
www.facebook.com/ReverseOfficalSite https://www.instagram.com/reverse_official_site/
Die Glückseligkeit der Landstreicher
Schriftsteller Nico Feiden hat seine Erfahrungen als Vagabund in seinen Debütroman „Sterben können wir später“ fließen lassen und dadurch einen mitreißenden Appell an die Jugend formuliert, etwas zu wagen. Im Frühjahr 2019 kommt Nico Feiden zurück auf Lesetour in die Region.
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Debütroman „Sterben können wir später“. Wer durfte ihn als Erstes lesen?
Danke, ich habe lange an diesem Werk gearbeitet. Es war eine große Herausforderung für mich. Wie es eben üblich ist, habe ich das Werk ein paar Leuten parallel zum Lesen gegeben. Darunter natürlich meine Herzdame, mein lieber Freund und Verleger Jannis und ein paar Leuten aus dem Literaturbetrieb.
Bisher lag dein Schwerpunkt auf Gedichten. Worin bestand die größte Herausforderung, deinen ersten Roman zu verwirklichen? Die größte Herausforderung bei diesem Reiseroman war es, meine sehr lyrische Sprache in das Prosawerk einzubinden, ohne dabei vom Plot abzuschweifen. Ich habe dieses Werk für junge Leute geschrieben, die noch nicht wissen, wohin sie das Leben führt. Es ist ein Mutmacher, ein Roman, der verdeutlichen soll, dass es unserer Generation gegönnt sein muss, eine Auszeit zu nehmen, zu reisen, Fehler zu machen, schöne Fehler. Es ist sowohl eine lebendige Kritik an dem Bildungssystem als auch am Kapitalismus. Keiner, zumindest nur wenige, wissen nach der Schule, was sie machen möchten, aber der Großteil treibt in diesem Duktus aus Leistung dahin und vergisst dabei vollkommen, was ihm/ihr Freude bereitet. Ich hoffe, ich kann mit diesem Werk einigen jungen Leuten eine Alternative aufzeigen.
Wie viel Prozent Nico Feiden steckt in deiner Romanfigur Noan?
Wer schreibt, kann seine eigenen Gefühle und Erlebnisse nur schlecht von dem trennen, was am Ende auf dem Papier steht. Auch ich habe eine schwierige Kindheit gehabt und eine wilde Jugend wie der Protagonist Noan. Ich denke, gerade darum ist mir dieses Buch so wichtig. Die Arbeit an diesem Roman hat sehr viel von mir gefordert, und es ist befreiend, ihn nun in der Welt zu wissen.
Ich stelle mir Obdachlosigkeit ziemlich furchtbar vor. Zeichnest du aus dramaturgischen Gründen mit Absicht ein romantisch verklärtes Bild vom Leben auf der Straße?
Ich muss dazusagen, ich selbst bin jahrelang als Vagabund durch Europa gezogen und den Stereotyp, den ich beschreibe, ist wohl eher mit einem Landstreicher als mit einem Obdachlosen gleichzusetzen. Natürlich habe ich das Bild romantisiert, aber alle Landstreicher, die ich in der Recherche kennengelernt habe, haben mir eine Glückseligkeit gezeigt, die ich inmitten der Gesellschaft nie gefunden hätte. Ich will nicht pauschalisieren, aber die Erfahrungen, die ich „On the Road“ gemacht habe, waren die freisten, schönsten und romantischsten meines Lebens. In Südspanien hatte mir mal ein obdachloser Musiker gesagt: „Wenn du einmal unter den Sternen geschlafen hast, sind sie dein Zuhause.“ Ich will nur damit sagen, man muss unterscheiden zwischen den Menschen, die wegen Schicksalsschlägen auf der Straße gelandet sind und derer, für die es ein Lebensentwurf ist.
Wem würdest du ein Jahr auf der Straße dringend empfehlen, damit diese Person ihre Weltansichten ändert? Die Liste ist lang! Natürlich denke ich an Trump, aber auch an große Teile unserer Regierung sowie CEOs bestimmter Firmen. Die Askese, in welcher Form auch immer, sollte einen Bestandteil in der Bildung haben. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen, aber ich habe in diesem Jahr mehr gelernt als während meines Jahrzehnts in der Schule. Es ist ja nicht so, dass man nur etwas entbehrt, sondern das Leben sieht, in all seinen Facetten. Wenn man tagelang allein durch Wälder zieht oder in den Bergen zeltet und kein anderer Mensch nur in der Nähe ist, dann ist die Schönheit und Weisheit, die man erfährt, eine Erhabene.
Leute lesen angeblich lieber über „leidende“ als über glückliche Personen. In deinem Buch überwiegen deutlich die schönen Seiten des Lebens. Hattest du bei der Veröffentlichung Bedenken, dass dies bei den Lesern nicht gut ankommt? Ich finde schon, dass der Protagonist einige Schicksalsschläge wegstecken muss, vor allem am Anfang – aber die Lehre von „Sterben können wir später“ ist, wie man auf diese Schicksalsschläge blickt. Niemand kann sagen, ob eine jetzige Niederlage auch in Zukunft so zu betrachten ist. Es ist die Zeit, die uns den Blick auf unsere Vergangenheit lichtet. Der Protagonist ist ein Hedonist, für ihn zählt nur das Jetzt. Das augenblickliche Glück über allem. Ich habe mir wenig Gedanken gemacht, wie dieser Roman wohl ankommt. Ich habe ihn für eine junge Zielgruppe geschrieben und hoffe, dass er sie erreicht, aber auf meiner Lesetour im Herbst war die Resonanz positiv, vor allem von Leuten, die nicht mehr zur Zielgruppe gehören.
Ist dir Feedback zu deinen Arbeiten wichtig? Für mich gilt der Satz „Kunst ist nur so groß, wie man sie teilt.“ Natürlich strebe ich nach Aufmerksamkeit (wie jeder andere auch) und nach Feedback. Aber dieses Streben hat keinerlei Auswirkung auf meine Schaffensphase. Ich schreibe über die Dinge, die mich bewegen und bei denen ich ein Gefühl habe, dass sie auch andere wissen sollten.
Mit welcher historischen Person würdest du gerne mal einen trinken gehen? Das ist ganz klar. Ich würde gern mal auf ein Jazzkonzert von früher. Armstrong würde an der Trompete sein & ich würde mir die Seele aus dem Leib zappeln, mit jeder Menge Benzedrin & Kokain und in der Ecke würde die Beat-Generation sitzen und verrückte Gedichte in den Raum spucken.
Wo schreibst du am liebsten? Viele meiner Kolleg*innen schreiben gern in Cafés oder Bars. Ich schreibe meist an meiner Schreibmaschine zuhause, zünde ein paar Kerzen an, höre Jazz, öffne ein oder zwei, manchmal auch drei Flaschen Wein und lausche meinen eigenen Gedanken.
Wer sind deine Lieblingsschriftsteller? Da gibt es viele. Natürlich die Beat-Generation, aber auch Walt Whitman, Thoreau & Hesse gehören dazu. Bei der zeitgenössischen Literatur fällt es mir schwerer, aber Benedikt Wells als auch Dichter wie Max Czollek, Tobias Roth & Martin Piekar schätze ich sehr.
Ist schon ein neuer Roman in Planung? Ein neuer Roman ist nicht geplant, aber irgendwann bestimmt. Gerade arbeite ich an einem Kurzgeschichtenband und an zwei neuen Lyrikbänden.
Kommst du im Frühjahr mal wieder auf Lesetour nach Ostwestfalen? Ja. Im Frühjahr geht es für mich erstmal nach Österreich, in die Schweiz & nach Südtirol auf Tour, aber anschließend daran bin ich auch in Deutschland unterwegs. Bielefeld steht auf jeden Fall auf meinem Plan. Weiß aber noch nichts Genaues.
www.instagram.com/nicofeiden
„Sterben können wir später“ von Nico Feiden Erhältlich als Taschenbuch (112 Seiten, ISBN: 978-3-946196-24-2) und eBook (978-3-946196-25-9) Erschienen im Astikos Verlag
Klappentext: Keiner wird sagen: „Geh auf Reisen!“, „Finde dich!“, „Schreib Gedichte!“, „Male!“, „Musiziere!“ Alle werden sagen: „Mach deine Schule fertig!“, „Lerne etwas Vernünftiges!“, „Reisen kannst du später noch!“
Doch so werden keine Gedichte geschrieben, keine Bilder gemalt, keine Lieder getextet und komponiert.
„Sterben können wir später“ erzählt von einem jungen Mann, der diese Ratschläge ignoriert und aus seiner gefühlten Monotonie und Tristesse ins Ungewisse reist. Er erlebt dabei Räusche ganz unterschiedlicher Art, lernt besondere Menschen und Situationen kennen und stößt an seine Grenzen. Seiner Geschichte kann man eben niemals entkommen …
Foto: Evander Quinn

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Das fankyzine Art Special mit Streetart & Graffiti von TOON / 2RISD / SYCK / ZEGA ONE / the YOUNG / the KUHL KID / ROFL / HERBIRD GRÖHLEMEYER / the ICH’S / CARLO / AKQ / LORD SCAN / KIRA / LIME / KASH 110 / VOLKER der Goldene Reiter / TRENDUI / WHY EBAY Illustration von INCK PARSPROTOTO / INSIDE A GINGER / JESSICA KOPPE / SASHKA / BLUE HARVEST / DAVE SCHEFFEL & PHILIPP SPRECKELS / RALF SCHLÜTER / KLAUS SCHERWINSKI / CELIA KASPAR / SARAH SALIÉ / LUISA J. PREISSLER / SKETCHBOOK EXCLUSIVE Musik von MOH THE SHOW / DAVID JASPXR / ROBERTO BRONCO / THE SEEKING SOULS / MAJOR ERD / TORIAN / WEBER & KNECHTE und diversen Releases
fankyzine Art Special Online Edition
https://bit.ly/2shDiYO
Machen wir es kurz: Auf 178 Seiten hat unser Gast-Grafiker Leon Che Pöhler @illyonkas alles für eine echt fette fankyzine Art Special Online Ausgabe gegeben. Schenkt ihm wahlweise eure Liebe, euer Geld oder teilt ihm zumindest mit, was für eine unfassbar gute Arbeit er abgeliefert hat. Und natürlich auch tausend Dank an alle Beteiligten <3 Das fankyzine Art Special mit + einem Vorwort von @cut_spencer + Streetart & Graffiti von @official_toon / @2risd / @syck_one / @zega_one / @cmprms / @thekuhlkid / ROFL / @herbird.groehlemeyer/ the ICH’S / @carlo______86 / AKQ / LORD SCAN / @banalaberfresh / @abstrakt_style_writing / @buchstabenakrobatik / @volkadergoldenereiter / @trenduis / @why_ebay + Illustration von @inckparsprototo / @inside_a_ginger / @jessica.koppe / @sashkapris / @harvest_1973 / Dave Scheffel und @philippspreckels / RALF SCHLÜTER / KLAUS SCHERWINSKI / @celiascribbles / @theartofsarahsalie / @luisapreissler / @pubnpaper / @thomaswilliamswrites / @80sretroninja + SKETCHBOOK EXCLUSIVE von @crustchoph / KAPO / @sometame / @the_boonbap / @der_erpel_105 / @jeanette_vol / DIE Janine + Musik von @mohtheshow / @davidjaspxr / @broncolounge / The Seeking Souls / @major_erd / @torian_legion / @weberundknechte und Releases von @madcap_art4real, @acomc, @sokmusik, @johnnykatharsis, @denkaoneofficial, @david_trauma_stoebel, @sking.of.rap, @ichbinmaxat, @dielieferanten, @luke_nuk.em, @bananaroadkill, @theuschiobermaierexperience, @badgersbrothersofficial, @rosi_sad_dance_band, @alligatorrodeo, @horsemanmetal und mehr.
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Back Cover des fankyzine Art Specials von Leon Che Pöhler / @yungbutjer issuu-Link zur 178 Seiten starken Ausgabe mit Graffiti & Streetart, Illustration und Musik ➡️https://bit.ly/2shDiYO
2018
🙌 83 registrierte Releases in 2018 und fast alle durchgehört. Echt ganz schön viel los hier in der Region, und die ersten vielversprechenden Veröffentlichungen für 2019 haben sich auch schon angekündigt.
Sprechzeiten
🙌 Das war 2018, und 2019 kann’s gern so weitergehen. In Sachen Graffiti haben wir schon irgendwie Blut geleckt und werden auch im kommenden Jahr eine entsprechende Sonderausgabe anvisieren 🔫 Nach dem Female Metal Meltdown mit Mir zur Feier im Forum Bielefeld am vergangenen Freitag ist unser Must-have für das kommende Jahr eine regionale Metalkutte! Wir freuen uns weiterhin auf die Multimodal Radio Show Sonderausgabe und wollen unbedingt wieder mehr Veranstaltungen besuchen 💃 Und beim Anblick des Bildes sollte die fankyzine Frauenquote dringend gepusht werden 😬

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fankyzine Art Special Teil II
Cover-Illustration von Volker der Goldene Reiter, Träger der Kulturnadel 2018 der Stadt Paderborn
mit Beiträgen von Jessica Koppe / Sashka ART / Blue Harvest / Dave Scheffel und Philipp Spreckels / Ralf Schlüter / Klaus Scherwinski / Art of Celia Kaspar / The Art of Sarah Salié / Luisa J. Preissler / Sketchbook Exclusives + Musik von Mohtheshow / David Jaspxr / Roberto Bronco / The Seeking Souls / Major Erd / Torian / Weber & Knechte und ganz vielen Releases.
fankyzine Art Special Teil I
Back Cover mit Rapper Maxat aus Paderborn, fotografiert von Julian Jakobsmeyer.
Voll auf die Zwölf, mitten in die Fresse – das ist zwar nicht die feine englische Art, beschreibt aber MAXATs neue EP „GROB“ vortrefflich. Grob wie Schmirgelpapier ist der Paderborner auf dem Lied „Komische Zeiten“ zur Musikszene voller Fakes und Versagern. Grob ist MAXAT, wenn er wie im Titel-Track zupacken muss und die Dame im Bett es verlangt.
Auf den sieben Tracks mischt er Trap und Indie-Rock-Sounds und schafft einen Stil, den Deutschland als Unikat feiern wird, auch weil MAXAT brennt. Wie ein Elefant im Porzellanladen stampft der Grobian auf dem neuen Release alles, was sich ihm in den Weg stellt, nieder.
Nun hat MAXAT, der mit Chakuza auf Tour war und bereits drei Solo-Alben veröffentlicht hat, das Video zum Titel-Song „Grob“ und „Niemand ist schuld“ herausgebracht. Die EP „GROB“ , produziert in Eigenregie, ist seit dem 21. September draußen und auf den gängigen Online-Plattformen wie Apple Music, Spotify und Amazon erhältlich.
„NIEMAND IST SCHULD / GROB“ [VIDEO]: https://bit.ly/2OL48Gl
TRACKLIST:
1. TRÄNEN (Prod. by MAXAT) 2. NIEMAND IST SCHULD (Prod. by MAXAT) 3. GROB (Prod. by MAXAT) 4. KOMISCHE ZEITEN (Prod. by MAXAT) 5. HAIE HABEN KEINE FREUNDE (Prod. by MAXAT) 6. WEN MEINST DU? (Prod. by MAXAT) 7. BRENNEN fr. MXP (Prod. by MAXAT)
MAXAT folgen: facebook.com/maxat.offiziell Instagram @ichbinmaxat youtube.com/maxatmusic
(pr)
fankyzine Art Special Teil I
Teil 1 von 2 des fankyzine Art Specials. Wir freuen uns über alle Maßen, dass der einzig wahre 🎉🎉🎉 Volker#1 der Goldene Reiter uns die Ehre erweist, diese besondere Ausgabe zu krönen. 2018 wurde er mit der Kulturnadel der Stadt Paderborn ausgezeichnet. Tausend Dank an Jonas Pohl für das bombastische Coverfoto. Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei allen anderen Beteiligten, deren Beiträge uns ebenfalls ziemliche Freudentränen abverlangen, u. a. The Gröhlemeyer's, Tim Young, The Kuhl Kid, Syck, Kira, Cornelius Grunt, Official Toon, Trenduis, Abstrakt Stylewriting, Erpel, Buchstabenakrobatik, Zega ONE, Carlo, Lord Scan, Musik von Mohtheshow, Trauma, David Jaspxr, MAXAT, Denka One, einem Vorwort von Cut Spencer (4 Old Kids) und hoffentlich haben wir hier niemanden unterschlagen 😅
Das fankyzine Art Special (Nr. 8/9) gibt und gab es an folgenden Stellen:
PADERBORN Boom Bap Paderborn / Slider Boardshop / Uni
HANNOVER Titus / Writers Corner
PORTA WESTFALICA Media Markt
BIELEFELD Guitar Jail / Kanal 21 / Bluesite Record Shop / Underground Factory / Alte Schule / Uni / FH / Stricker / Bunker Ulmenwall / Backsüchtig / Plan B
OSNABRÜCK Shock Records / Montur Osnabrück
HAMELN Sumpfblume
MÜNSTER Gustav Grün / Grüne Wiese / Medium Buchmarkt / andrä Musikladen / Titus
KALLETAL BarRock
BÜCKEBURG Praxis Hey
MINDEN Zwei bis Vier / BÜZ / Quartiersbüros
BAD OEYNHAUSEN Bäder
GÜTERSLOH ZigZag Gütersloh / Madhatters Skateshop
Hier gibt’s fankyzine
Minden
– Pfannkuchenstüble
– Käpt’n Eta
– Kulturzentrum BÜZ
– Zwei bis Vier
– Quartiersbüros Minden
– FH Minden
Porta Westfalica
– Media Markt
Bielefeld
– the good hood
– Bluesite Record Shop
– Underground Factory
– Guitar Jail
– The Coffee Store
– denn’s Biomarkt Nordpark
– moews guitars
– Berufskolleg Senne
– Kanal 21
– Berufskolleg Senne
– Uni Bielefeld
– Bunker Ulmenwall
– Alte Schule
Lemgo
– FH Lemgo
Herford
– Saturn Münster
Münster
– andrä Musikladen
– Medium Buchmarkt
–Green Hell Records
– FH Münster
Ibbenbüren
– Musik Produktiv
Osnabrück
– Fundament Schallplatten
– Shock Records & Coffee
– Montur
Gütersloh
– Madhatters Skateshop
– ZigZag Gütersloh
Münster
– andrä Musikladen
– Medium Buchmarkt
– Green Hell Records
Vlotho
– irgendwo
Bückeburg
– Schraub-Bar
Essen
– Unperfekthaus

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Reverse – Build my throne
Beim Stichwort Grunge denkt man an Bands wie Soundgarden und Nirvana. Und damit liegt die Messlatte bereits verdammt weit oben. Außerdem war die Musikrichtung in den 90ern zwar angesagt, ist aber inzwischen weitestgehend von der Bildfläche verschwunden. Dennoch hat sie weiterhin ihre treuen Anhänger und schließlich wiederholt sich alles, oder? Bands nehmen Tapes auf, viele Fans schwören auf Vinyl, sogar die VHS Kassette feiert ein kleines Revival. Wieso also nicht Grunge? Reverse aus Dorsten bedienen sich erfreulicher Weise nicht bei den großen Vorbildern, sondern schaffen es, vollkommen eigenständig zu klingen. Ihre EP "Build my Throne" nahmen sie vergangenen September bei Kurt Ebelhäuser (Produzent der Beatsteaks, Donots, Guano Apes etc.) im Tonstudio auf. Ihr Sound ist weniger depressiv, als man es von anderen Bands dieser Richtung gewohnt ist, und hebt sich mit seinem Punk-Einschlag positiv ab. Bemängeln könnte ich eigentlich nur, dass es mir etwas an Abwechslung fehlt, jedoch sind es "nur" fünf Songs und auf einem längeren Album des Quartetts wäre vielleicht mehr drin. Dennoch bieten Reverse eine unterhaltsame Mischung aus Grunge, Rock und Punk. Die Songs kommen immer schnell zur Sache, sorgen live ganz bestimmt für Stimmung und machen Lust auf mehr. Denn da geht noch was. Aber wie heißt es so schön: In der Kürze liegt die Würze.
Foto: Reverse Text: Thomas Williams
instagram.com/reverse_official_site facebook.com/ReverseOfficalSite reversegrungerock.de
Johnny Katharsis & Zenit – Eisen
Happy Release Day, Johnny Katharsis & Zenit! Die Beiden veröffentlichten am 4. Mai über WTM ihr Album „Eisen“. Der Leipziger Rapper und der Berliner Produzent liefern damit den ersten Teil ihrer Zusammenarbeit. Das Material kommt auf freshem Tape und mit grandiosem Artwork, treffsicheren Texten und kolossal produzierten Beats. Dazu gesellen sich Interludes aus der Beat-Schmiede von pawcut aus Minden.
Als Feature-Gäste finden sich Gossenboss mit Zett, DJ Access, Mase, Pseudo Slang, Melodic und Hektik auf den 48 Minuten Spielzeit ein.
Auf YouTube gibt es seit heute die brandneue Auskopplung „Leine Locker“: https://youtu.be/iT9birC7-68
Das Cover-Artwork stammt vom Bielefelder Inside a Ginger, Lettering/Druck übernimmt wie gewohnt Hr. Pixel.
Das Album erscheint überall digital zum Download und als Stream (Bandcamp > WTM).