Trauer nach einer Trennung
Trauer hat oft keinen Platz, wohin sie gehen kann. Sie fließt wie die Gezeiten. Unendlich und unbarmherzig. Vielmals habe ich Leute losgelassen und verabschiedet. Aber dieses Mal war das Gefühl anders. Es traf mich wie eine unerwartete Pfeile. Schmerzhaft und giftig. Ich bin von Trauer und Einsamkeit. Er hat mich verlassen und ich konnte ihn zum letzten Mal nicht umarmen und sagen, wie viel ich ihn liebte. Es löst eine unerbittliche Verlassenheit. Ich kann mit diesen überbordenden Gefühlen nicht zurechtkommen. Wie soll ich sie verarbeiten?
Die Geduld erreicht ihre Grenze. 10 Monate sind schon vorbei und ich verbringe Stunden von ihm zu träumen. Die Trauer, Enttäuschung, Wut stechen mich und meine Welt hat sich total verändert. Es tut mir so weh. Die Überflutung von Emotionen sind so hoch und sind keine Welle. Sondern sie sind wie ein Tsunami und die Neuorientierung ist nicht absehbar.
Die Schönheit der Meschen liegt darin, dass jede Situation, egal wie hart sie ist, man überstehen und aushalten kann. Ich kann nur hoffen, dass diese Lebensphase durchläuft und ich lerne, wie man mit der Flut nicht gegen den Strom schweben kann.














