Ich komme zurück zum Schreiben
Zu lange habe ich gedacht, dass die Auseinandersetzung mit meinen Gedanken einfach nur in meinem Kopf stattfinden kann, wenn ich aber so in die Tasten tippe, während melancholische Musik in meinen Ohren liegt, bin ich froh wieder zurück zu sein.
Die Expedition meines Inneren fortzuführen.
Die Artefakte der Zeit zu sehen, die sich hier über die Jahre (von 2015 bis heute) angesammelt haben, zeigt mir, wie sehr ich über mich hinausgewachsen bin und wie viele Dinge ich bereits durchgestanden habe und daran gewachsen bin.
Die Zeit nach der Depression war die schönste, die ich mir vorstellen hätte können. So viele positive Dinge sind passiert, die ich im Eintrag zuvor bereits angeschnitten hatte.
Jedoch geht es Miriam aktuell nicht so gut.
Sie liegt mit Burnout Symptomen im Bett und scheint eine Identitätskrise zu haben.
Es fällt mir extrem schwer damit umzugehen, denn sie so zu sehen bricht mir das Herz. Ihr Lachen ist zu einem leeren Blick geworden und sie ist, wenn es ihr schlecht geht sehr selbstfixiert.
Es ist kaum auszuhalten für mich, weil die Abwesenheit ihrer Liebe nicht ertrage.
Ich würde ihr einen Brief schreiben, um etwas anzustoßen, aber was soll ich schreiben?








