Begrenzung v. Gewohnheiten
in mir spüre ich ein selbstvertrauen aufsteigen, - weniger eins des "selbst", eher schlicht vertrauen. dieses vertrauen befreit und eröffnet die welt des potenzials wieder. momente durchdringender klarheit steigen in mir auf; aggressive tests meines unterbewusstseins kommen auf.
letztens las ich ein buch über das erfolgreiche unternehmer sein. darin ging es um progressive gewohnheitsbildung. und am wichtigsten, dass es "die" gewohnheit wird, gewohnheiten durchzuziehen. allein der satz kann unglaublich wertvoll sein. unser werdegang ist maßgeblich beeinflusst von gewohnheit. dennoch: die perspektive dahinter, zwar nicht im Buch beschrieben: Gewohnheit folgt der entscheidung in einem klaren moment, eine entscheidung, getroffen im Glauben, an die bestmöglich einzuschlagende Richtung für einen selbst.
ich denke am aller wichtigsten ist es, die klarheit zu schaffen. klarheit, die die Bildung von gesunden und authentischen Gewohnheiten ohne Tracking oder Konditionierung entstehen lässt. Das schaffen von Flow, von Gewohnheiten ist ein Teilaspekt des ganzen. Aber der Fokus auf ebendas, kann höchstens Zwischenschritt sein auf dem Weg zu einem "natürlichen" Leben.
Was ich, bewusst entschieden, tue und regelmäßig tue, schafft Ordnung. Aber diese Ordnung darf nur Mittel zum Zweck sein, darf nur der Raum sein, das Chaos des Lebens in jeder Sekunde offenherzig empfangen zu lernen.
Keine ausgedachte Gewohnheit kann "es" je treffen, höchstens helfen.
Sensibles spüren in einem Moment, schafft richtige Aktion und sensibles spüren in "jedem" Moment, schafft authentische Gewohnheit. Deshalb ist Training, Assoziation und Gewohnheitskettenbildung und Konditionierung und Wiederholung niemals echt, nur ein Abbild davon, was ich glaube mir bei einem Ziel hilft. Und dieses Ziel, kann ohne stetiges sensibles spüren niemals absolut sein.. Weil das Leben nicht absolut ist.
Das darf ich nie vergessen!