Wir sind annähernd gleich groß, sodass nun auch nicht mehr viel Platz zwischen unseren Lippen befindet. Diese letzten Zentimeter überwindet er. Zwischen einer kurzen Atempause gebe ich ihm unmissverständlich zu verstehen, dass er mich nach bestem Gewissen und Belieben nehmen kann. Da ändert sich die Dynamik. Standen wir bis eben noch, finde ich mich alsbald auf einem unordentlichen Bett wieder. Ein paar Sachen werden achtlos vom Bett befördert. Ich will gerade nach seinem Gesicht greifen und für einen Kuss zu mir ziehen, als er meine Hände nimmt und über meinem Kopf fixiert. Ich könnte mich wehren, aber dieses Gefühl ihm ausgeliefert zu sein, gefällt mir zu sehr. Nichtsdestotrotz versuche ich mir noch einen Kuss zu erhaschen, aber er hat mich unter Kontrolle. Meine Hände werden endgültig mit Hilfe eines Seils fixiert. Nun hat er beide frei, um sie über meinen Körper fahren zu lassen. Die Berührungen sind leicht und kitzeln ein wenig, umso mehr wird mir meine eigene Empfindlichkeit bewusst. Zuletzt streicht eine Hand an der Innenseite meines rechten Oberschenkels entlang. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich meine Beine schon gespreizt habe. Doch anstatt seine Finger dort zu spüren, wo ich sie am meisten erwartet hätte, hört es auf. Frustriert und verwirrt versuche ich mich aufzurichten und zu sehen, warum. Aber soweit kommt es nicht. Das Seil um meine Hände ist mit dem Bettrahmen verbunden. Jetzt spüre ich auch an meinen Fußgelenken Seile, die mich in meiner Position fixieren. Dann taucht wieder sein Gesicht vor mir auf und er grinst. Es ist als ob er ganz genau wüsste, was gerade in meinem Kopf vorgeht und das er es ausnutzen wird, um mich weiter zu reizen. Jetzt endlich spüre ich eine Hand an meinem Schritt, aber sie ist nicht für mich bestimmt. Er holt sich selbst einen runter und dabei berührt er scheinbar zufällig auch immer wieder mich. Es frustriert mich und reizt mich zugleich. Eigentlich würde ich meiner Frustration gerne mehr Ausdruck verleihen, aber der Gedanke an die hellhörigen Wände einer WG hält mich zurück. Doch manchmal entweicht mir wohl doch ein kleines Stöhnen. Anscheinend einmal zu oft, oder zu laut, denn er hört auf und greift in den Schrank neben dem Bett und holt einen Knebel hervor. Da ich meinen Kiefer zusammenpresse und meine Augen geschlossen hatte überrascht mich die Hand, welche meinen Mund öffnet und dann bin ich auch schon geknebelt. Meine Überraschung wird genutzt, um die Fesseln mit wenigen Handgriffen zu lösen, mich auf den Bauch zu drehen. Eine Hand greift mir in den Nacken und fixiert mich. So bin ich wieder hilflos ausgeliefert. Eine Berührung an meiner Hüfte genügt, als das ich weiß, dass ich meinen Arsch nach oben bewegen soll. Ein wenig sträuben sich meine Beine dagegen, aber der Muskelkater kommt erst morgen. Ich bekomme gerade so noch genug Luft und unter dem rythmischen Klatschen hinter mir nehme ich noch dumpf die Musik aus dem Wohnzimmer wahr. War die vorhin auch schon so laut? Er scheint zu merken, dass ich kurz abgelenkt bin und zieht sich zurück. Doch das ist so gar nicht in meinem Sinne. Ich gebe einen leisen Protestlaut von mir und ohne viel nachzudenken versuche ich mich besser zu präsentieren und greife mit meinen Händen nach hinten, um mich weiter zu spreizen. Das scheint zu funktionieren, denn schon bald spüre ich ihn wieder in mir. Aber lange halten wir beide nicht mehr durch und mit einem leisen Stöhnen kommt er. Als er das Kondom entsorgt, drehe ich mich um und mache mich daran den Knebel zu entfernen. Gerade noch „rechtzeitig“ bemerkt er mein Vorhaben und drückt mich zurück mit dem Rücken in die Kissen und vergräbt sein Gesicht in meinem Schritt und bringt mich mit Hilfe seiner Finger und seines Mundes erschreckend gezielt auch zum Höhepunkt. Dabei kann mich allerdings auch nicht mal mehr der Knebel hindern und ich stöhne laut auf. Er wischt sich kurz über den Mund, entfernt den Knebel und küsst mich.