Bolivia- Magic of Nature
(Part 1 of 4)
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Bolivia- Magic of Nature
(Part 1 of 4)

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Bolivia- Magic of Nature
(Part 2 of 4)
Bolivia- Magic of NatureÂ
(Part 3 of 4)
Bolivia- Magic of Nature
(Part 4 of 4)
Peru- On the trails of the Incas
(Part 1of 5)

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Peru- On the trails of the Incas
(Part 3 of 5)
Peru- On the trails of the IncasÂ
(Part 4 of 5)
Peru- On the trails of the Incas
(Part 5 of 5)
Patagonia- At the End of the World
(Part 1 of 5)
Patagonia- At the End of the World
(Part 2 of 5)

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Patagonia- At the End of the World
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Patagonia- At the End of the World
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Patagonien beschreibt eine Region von Süd-Amerika mit Teilen von Chile und Argentinien. Vereinfacht gesagt ist Patagonien die untere Hälfte von Chile und Argentinien. Zu Patagonien gehört auch die Region Feuerland. Hier an der Südspitze Südamerikas kommt nur noch eine Pinguinkolonie, sonst gar nichts mehr- bis zum Südpol.
Die endlosen Busfahrten durch die patagonischen Pampas (subtropische Grassteppe) sind eine fast spirituelle Erfahrung: links, rechts nur Gras, gelbes Gras, ab und zu wilde Lamas, kein Mensch, kein Auto und weit und breit das NICHTS.
Wir sind in Punta Arenas gestartet, einer Hafenstadt, und dann begleitet von einem unbarmherzigen Dauerorkan, die MagellanstraĂźe im Feuerland entlang. Kaum ein Baum schafft es hier den rauen Bedingungen zu trotzen.
Anschließend sind wir dann mit dem Bus nach Puerto Natales um uns die Zinnen der Torres del Paine bei Sonnenaufgang anzuschauen. Der Park ist dafür bekannt, dass es alle 4 Jahreszeiten an einem Tag geben kann und für heftige Winde, die Wanderer mit ihren großen Rucksäcken einfach wegpusten. Wir hatten jedoch Wetterglück, strahlender Sonnenschein, kaum Wind, aber abends dann doch ziemlich kühl (vor allem wenn man zelten muss). Wir haben es trotz der eiskalten Nacht im Zelt geschafft, in aller Herrgottsfrüh das Zelt zu verlassen, im Dunkeln einen steilen Berghang zu besteigen um Sonnenaufgang an den Torres del Paine Bergen zu sehen. Die Szenerie die sich uns dann bot, wirkte so weltentrückt und mystisch, dass wir an der nächsten Ecke feuerspeiende Drachen erwarteten…
Dann ging es nach El Calafate zum Perito-Moreno Gletscher. Hierbei handelt es sich um einen einzigartigen Gletscher. Circa 30 km lang und bis zu 60 Meter über die Wasseroberfläche ragend. Im Gegensatz zu den meisten Gletschern, zieht sich der Perito-Morino Gletscher nicht zurück, er wächst stattdessen bis zu 2 m pro Tag. Und das hört man auch, überall knackt und bröckelt es und ab und zu hört (und sieht man) man mit lautem Tosen, dicke Eisklötze in den See stürzen.
Eher zufällig sind wir dann in El Chalten der „Hauptstadt des Trekkings“ gelandet. Hier musste ich dann nicht im Zelt übernachten um zu den Hot Spots zu kommen. Lediglich 20 km lange Tages-Wanderungen, mit sehr mühsamen steilen Abschnitten im Verlauf, in Kauf nehmen. Dass es mir währenddessen Spaß gemacht hat kann ich nicht behaupten, aber der Anblick der Landschaften und Gletscher hat dann einiges wieder gut gemacht.
Als letzte Station auf unserer Sightseeing Liste in Patagonien hat uns unser Weg nach Rio Tranquilo geführt, um die Marble Caves zu bestaunen. Die einzigartigen Marmorhöhlen befinden sich am Lago General Carrera, einem großen See, der an die südamerikanischen Länder Chile und Argentinien grenzt und dreimal so groß ist wie der Bodensee. Die besonderen Formen der Marble Caves entstanden in den letzten sechs Jahrtausenden durch die Bewegung der Wellen des Sees.
Durch die immense Weite und Wildheit ist Patagonien wohl die schönste Schlechtwetterzone der Welt, ein wahres Eldorado für Naturliebhaber.
Easter Island- Under the spell of the Stone Giants
Part 1 of 4
Easter Island- Under the spell of the Stone Giants
Part 2 of 4

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Easter Island- Under the spell of the Stone Giants
Part 3 of 4
Easter Island- Under the spell of the Stone Giants
Part 4 of 4
Es gibt Orte, die besucht man und spürt sofort eine magische Anziehungskraft. Einer davon ist die mystisch wirkende, mit Vulkangestein übersäte und von Winden gepeitschte Osterinsel. Sie liegt mitten im blauen Nichts.
Dabei verstrahlt die eigentliche Energie nicht die Insel, sondern ihre seit schätzungsweisen 1500 Jahren stoisch und stumm besiedelnden Wachmänner, die Moais! Sie wurden vor Jahren aus dem Vulkangestein des Berges Rano Raraku gemeißelt und über die ganze Insel verteilt. Dabei halten sie eine Größe bis zu  20 m und wiegen bis zu 12,5 Tonnen.  Bis heute ist es Wissenschaftlern ein Rätsel, wie alt sie wirklich sind und wie sie über die Insel transportiert wurden. Manche der Moais dienten wohl der Verehrung bereits verstorbener Häuptlinge und Ahnen. Genutzt wurden sie dabei als Zeremonieanlage unterschiedlicher Stämme. Wenn die Sonne hinter diesen rätselhaften Figuren im Ozean versinkt, ist dies ein wunderschöner Moment zum Grübeln und Sinnieren. Mancher bastelt sich so seine eigene Theorie über die rätselhaften Steinfiguren. Und mancher ist froh, dass es nicht auf alles eine Antwort gibt. Klar ist nur, dass die Moais bei jeder Lichtstimmung, ob Sonnenaufgang- oder Untergang oder bei Sternenlicht eine faszinierende Aura abgeben!
Die kleine Insel gehört geographisch zu Polynesien und politisch wurde sie von Chile eingemeindet. Zurzeit leben ca. 1500 Rapanui und ca. 3500 Chilenen auf der Insel. Sehr zum Leidwesen der Rapanui (Uhreinwohner der Insel). Aktuell gibt es deswegen auch eine Gegenbewegung auf der Insel, welche sich für die politische Unabhängigkeit der Insel einsetzt. Eine Rapanui schilderte uns ihr diesbezügliches Empfinden: viele Chilenen  kämen zum Leben auf die Insel, würden alle Familienmitglieder und Nachbarn einladen, dabei alles mögliche für sich beanspruchen, sich aber darüber hinaus über die hohen Preise und Kosten auf der Insel beschweren. Sie signalisierte höflich, dass sie ebenfalls eine politische Unabhängigkeit der Insel sehr befürworten würde.