Uros Island by matthiashempel
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Uros Island by matthiashempel

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Nach einem wunderschönen Monat in Peru sind wir nun in Bolivien. Von Copacabana ging es mit dem Boot auf die Isla del Sol. Dort machten wir eine kleine Wanderung mit schönstem Blick auf diesen prächtigen Titicacasee.
Ein weiteres Bild für die #virtuelleReise Challenge. #Seenliebe 🏞 ist diese Woche das Motto, das @wellspaportal ausgegeben hat. 🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐 Hier seht ihr einen #schilfschneider auf dem #Titicacasee in #peru . 🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞🌐🏞 #virtualtrip #challenge .This theme is #lakelove Here you see a reed cutter at #laketiticaca in Peru 🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶🛶 #gabrielaaufreisen #googlelocalguides #localguides #travelblog #reiseblog #fuckcorona #dreamnowtravellater #stayathome #träumejetztreisespäter #southamerica #südamerika #puno (hier: La Isla De Los Uros - Lago Titicaca , Puno) https://www.instagram.com/p/B_-SYSIgAFV/?igshid=13jiyecpst4ip
🇧🇴 Auf dem Weg von La Paz nach Copacabana. 🇧🇴 #b!a #bolivien #bolivia #titicacalake #titicacasee #beurich #reisen #travel #fähre #abenteuer (hier: Tiquina, La Paz, Bolivia) https://www.instagram.com/p/BrZ5_VllLUI/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=1cnq2ers1zwol

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Bolivien III – Potosi, Sucre und Titicacasee
Nach dem recht menschenleeren Gebiet im Südosten des Landes erwartete uns mit Potosi eine richtige Stadt mit geschäftigem Treiben. Das Interessanteste aber irgendwie auch Erdrückendste was wir in dieser Stadt erleben durften, war eine Führung durch eine lokale Mine. Unter anderem werden im Berg „Cerro Rico“ Zinn, Zink, Silber und Blei abgebaut.
Dort arbeiten Menschen in Kollektiven unter einfachsten und schwierigsten Bedingungen. Es ist kaum vorstellbar, dass in der heutigen Zeit Menschen noch so Bergbau betreiben. Die modernsten Mittel sind hierbei Dynamit, einfachste elektrisch betriebene Seilwinden für die bis zu 200 m tiefen Stollen, Presslufthämmer (für jede Gruppe nur zeitlich begrenzt einsetzbar), LED Stirnlampen und manuell zu bewegende Loren. Obwohl diese Mine regelmäßig von Touristen besucht wird, ist sie wirklich alles andere als ein Besucherbergwerk. Ein Besuch ist nicht ganz ungefährlich und pro Jahr sterben ca. 30 Bergarbeiter in der Mine. Der Durchschnittslohn in Potosi beträgt in etwa 2000 Bolivianos (rund 250 Euro) und die Bergarbeiter erhalten für ihre Arbeit nur 600 Bolivianos mehr.
Die gesamte Mine wird nicht von Ingenieuren geplant, sondern nur mit Erfahrungswerten betrieben. Zusammen mit der Enge, der schlechten Luft und Hitze habe ich mich sogar zwischenzeitlich auf das Ende der Tour gefreut. Interessant waren die kurzen Gespräche die unser Guide als Übersetzer mit den Arbeitern für uns geführt hat. Dafür erhielten manche Arbeiter auch mitgebrachte Getränke und Kokablätter von uns. Bei wirklich jedem Bergarbeiter sieht man die mit Kokablättern vollgestopften dicken Backen. Kokablätter geben Energie und beeinflussen die physische und psychische Belastbarkeit positiv.
Aberglaube spielt bei den Bergarbeitern eine große Rolle. So wird für die Entnahme der Kinder (Mineralien) von Patcha Mama und dem Teufel (Tio) - welcher über das Erdreich herrscht - ein Opfer hinterlassen. Am Eingang der Höhle findet man den Tio welcher mit Kokablättern überhäuft ist. Zudem wird eine Zigarette für ihn anzündet und 96 %iger Alkohol vergossen und mit ihm getrunken. Mit diesen Ritualen erhoffen die Bergarbeiter die Götter milde zu stimmen, Glück bei der Suche nach wertvollen Mineralien zu haben und ihre Arbeit unfallfrei verrichten zu können. Wir fanden die Tour extrem interessant. Für mich wäre die Arbeit in diesen Minen eine der schlimmsten vorstellbaren Arbeiten überhaupt.
Nachdem wir noch etwas die Altstadt von Potosi erkundeten, fuhren wir am Abend weiter in die konstitutionelle Hauptstadt nach Sucre. Auch wenn unser Besuch vollkommen problemlos erfolgte, so war es durch große Proteste wohl bis kurz vorher nicht möglich nach Sucre ein- und auszureisen. Die Stadt war in einem Ausnahmezustand, von dem wir aber nichts mehr mitbekommen haben. Architektonisch ist es auf jeden Fall eine sehr schöne Stadt mit etwas milderem Klima. Wie in den meisten Städten erkundeten wir neben der Stadt auch wieder den lokalen Markt. Wie auch oft in Asien kann man dort am besten und günstigsten Essen. Eine sehr lange und wieder extrem kalte Nachtbusfahrt brachte uns dann zurück nach La Paz. Dort kamen wir um 6 Uhr morgens an und fuhren mit einem weiteren Bus an den Titicacasee. Dieser ist landschaftlich sehr attraktiv auf rund 3800 m Höhe gelegen. In und um das verschlafene Örtchen Copacabana hielten wir uns dabei am See auf.
Am kommenden Tag hieß es Abschied nehmen von Bolivien. Ein tolles Land mit sehr netten Menschen welches sich auch für uns zu jeder Zeit sehr sicher anfühlte. Angenehm ist es unter anderem auch, dass wir als Touristen nicht anders behandelt wurden wie Einheimische. So erhielten wir beispielsweise auch häufig ungefragt das in Bolivien übliche „yapa“. Es ist unüblich Preise zu verhandeln, aber es gibt in der Regel eine Zugabe (Yapa gibt es z.B. in Form eines Nachschlags oder einer zusätzlichen Menge). Ebenso positiv ist die unaufdringliche Art der Menschen. Selbst auf Märkten muss man nicht ständig mit Händen und Füßen nein sagen, sondern kann einfach ungestört schauen.
Zum #Erinnerungsdonnerstag eine Aufnahme vom Besuch der schwimmenden Schilfinseln im #titicacasee Die Uros Inseln sind Inseln im Titicaca-See in Peru. Die Menschen leben dort in einem niedrigen Lebensstandard. Elektrischen Strom und Wasserleitungen gibt es auf den Inseln nicht. #tbt #ThrowbackThursday #throwbackthursday #neverforgetthosedays (hier: Lake Titicaca)
Vom Titicacasee ins Urubambatal
Vom Titicacasee ins Urubambatal
Mit einigen Kunden bin ich nun schon den 8. Tag unterwegs in Peru. (To the English blog.) Der Weg von Puno am Titicacasee ins Urubambatal ist sehr lang, daher müssen wir schon um 6.30 Uhr aufbrechen. unterwegs nach Urubamba Eine weite Strecke fahren wir mit dem Bus wieder über das Altoplano in Peru, das teilweise über 4000 m hoch liegt. Viel Verkehr herrscht nicht auf der Straße. Wieder…
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