Lange Hosen sind Angeber.
I'd rather be in outer space 🛸
Game of Thrones Daily

shark vs the universe
YOU ARE THE REASON
2025 on Tumblr: Trends That Defined the Year
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ

@theartofmadeline

titsay
Peter Solarz
Sweet Seals For You, Always
TVSTRANGERTHINGS

❣ Chile in a Photography ❣
Monterey Bay Aquarium

祝日 / Permanent Vacation

Kiana Khansmith
hello vonnie
wallacepolsom
will byers stan first human second

ellievsbear
Lint Roller? I Barely Know Her

seen from Malaysia
seen from United States
seen from Argentina
seen from Lithuania
seen from Canada

seen from United Kingdom

seen from Australia
seen from United States
seen from United States
seen from Russia

seen from Sweden
seen from United States

seen from Malaysia
seen from United States

seen from United States
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Malaysia

seen from United States
@vis-a-vis16
Lange Hosen sind Angeber.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
Schon fast ein Monat ist vergangen, seitdem wir uns durch das VIS-Programm gefressen haben. Dutzende Filme haben wir noch unbewusst im Hinterkopf lungern. Gestillt ist der Hunger, doch die politische Botschaft eines metaphorischen Trash-Kürzestfilm will noch verdaut werden.
Die “Mondprobleme” betitelten 105 Sekunden des deutschen Regisseurs Clemens Thurn amüsieren zunächst mit einem pointierten Dialog zwischen Raumfahrer und Mond. Ob er landen dürfe, fragt der Astronaut -- nach dessen Verneinung, warum es nicht gestattet sei. Es gäbe Probleme. Welche? Der amateurhaft animierte Mann im Mond antwortet knapp: Mondprobleme.
Die Prämisse klingt gelesen so unfassbar fad, doch durch die verstörend schlechte Ästhetik und dem absurden Skript, gelingt es Thurn, Weltprobleme auf eine höhere Ebene zu stellen. Die kurze Halbwertszeit des Schmunzelns verklingt nach dem Entziffern der Metapher:
Im vergangenen Jahrhundert hat der Mensch neben seinen altbekannten weltlichen Invasionen es geschafft, mit Technik, Größenwahn und Wettrüsten nun auch das All zu erobern. Nach Erlaubnis hat er bis zu diesem Kurzfilm niemals gefragt -- weder beim Abstellen ausländischer Truppen in Bürgerkriegsregionen oder um die Ausbeutung eh schon geplagter Gebiete.
Wir sollten uns mit uns selbst beschäftigen und uns viel lieber ganz down-to-earth mit unseren first-world-problems zufrieden geben, solange die Welt uns noch zu Füßen liegt.
A Man Returned
„Hast Du es eilig?“, fragt Reda seine zukünftige Frau am Telefon. „Ich denke eine Menge über unser neues Leben nach“, sagt er, „ich meine, es kann echt schwer werden, unser neues Leben, keiner von uns hat das vorher schon mal ausprobiert. Wir müssen einfach das Unmögliche möglich machen. Mit unserer Liebe, unserem Vertrauen und unserem Verständnis für den Anderen.“
Seit Jahren begleitet der Regisseur seine Jugendfreunde mit der Videokamera, darunter auch Reda. Reda hat die letzten drei Jahre auf der Straße in Athen gelebt. Er wollte in Europa als Flüchtling anerkannt werden, jedoch ohne Erfolg. Nun lebt er wieder in Ain El-Helweh in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Libanon ,aus dem er damals geflohen war. Erschreckende Szenen - oft sieht man Reda mit einer Spritze in den Venen. Er beschreibt seine Drogensucht als Fluch. Nach seiner Hochzeit will Reda ein besserer Mensch werden, ob er es schafft bleibt ungewiss.
Interview mit der Gewinnerin des Österreich Wettbewerbs Maria Luz Olivares Capelle
“L’équip petit”
Obwohl mich die Vorstellung eines Filmes mit französischem Titel und Kindern als Protagonisten spätestens seit meiner Au Pair Zeit im schönen Paris in Angstzustände versetzt und in mir den Wunsch aufkommen lässt mich in Embryostellung auf den Boden zu legen, bleibe ich auch nach den ersten zwei Sekunden noch immer gerade sitzen. Und das nicht nur weil ich feststelle, dass die Kinder spanisch reden.
Grundsätzlich geht es um nichts weiteres, als um kleine süße Sprösslinge mit Zahnlücken, die genauso viel versprechend Fußballspielen, wie die Mannschaft von Amerikanisch - Samoa. Sehr schlecht nämlich. Das Team der Kids hat bis heute kein einziges Tor geschossen, lässt sich aber trotzdem nicht unterkriegen. Sehr lebensbejahend, sehr motivierend. Erinnert mich etwas an meine zahlreichen Anläufe den Führerschein zu erwerben. Der Erfolg immer in unmittelbarer Reichweite, aber so richtig funktionieren will es nie. Aber wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel. Amen.
Und wer weiß vielleicht wird “l’équip petit” ja eines Tages auch ein Tor schießen, ich habe nämlich mittlerweile auch schon die Lizenz zum Fahren.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
“VIKTOR” von Sandra Wollner und Michaela Taschek
Österreich Wettbewerb 1 - Macht/Spiele
Inhalt: Im Jahr 1978 kommt es zum Duell zwischen Viktor Kortschnoi und Anatoli Karpov um den Titel des Schachweltmeisters. Der Wettkampf entwickelt sich jedoch aufgrund einer angespannten Atmosphäre zwischen den Gegnern zu einem Nervenkrieg verbunden mit zahlreichen Protesten.
Selbst ein Joghurt sorgt für große Aufregung. Neugierig? Dann nichts wie ran an den Kurzfilm!
Oh My God!
Nachdem Florian Pochlatko heuer den VIS Musikvideo Preis gewonnen hatte, wurde sein Musikvideo auch im Focus Programm am vorletzten Tag des VIS gespielt.
Gemeinsam mit dem Rapper Zebra-Katz und ohne viel Geld drehte er einen 12-Minütigen „Videowahnsinn“. Für mich sah das Video so gut produziert aus, dass ich niemals auf eine Österreichische Produktion getippt hätte. Sehr passend war das ganze auch zum Focus Programmname: Oh My God! Fear Eats Faith, wo Musikvideos mit religiösen Wahn und fundamentalistischer Fanatismus vorgespielt wurden.
Hier gibt es das Video zum ansehen:
Muvis
Am Samstag fand der erste Teil des Musikvideo/Screensessions Wettbewerb statt und prinzipiell habe ich mich darauf gefreut. Einen Nachmittag im Kino verbringen und jede Menge Musikvideos zu sehen? - Klingt nach einer gemütlichen Beschäftigung.
Nach den ersten paar Musikvideos kam ich jedoch zu der ernüchternden Erkenntnis: Da ist auch ziemlich viel Schrott dabei! (rein subjektiv gesehen).
Der größte Unterschied zum privaten Musikhören/Musikvideos schauen? Man kann nicht weiter bzw. umschalten! Sich dann gefühlte 2 Stunden Musikvideos reinzuziehen, welche teilweise eine sehr abstrakte Geschichte erzählen, trübte meine Laune schlussendlich ein wenig. Es gab sogar ein Musikvideo ohne Musik, welches ich auch eher bizarr fand. Interessant war es allerdings trotzdem.
Hier ein Beispiel für ein Musikvideo, welches meine Nerven ein wenig strapaziert haben:
https://www.youtube.com/watch?v=YGn1pJIpZw8
My last respects - Die letzte Ehre von Eva Merz
unglaublich herzzerreißend und wahr.
Inhalt: eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Eine monotone Stimme ertönt auf der anderen Seite der Telefonverbindung - Ben. Diese monotonen Stimme von Ben ist vorerst schwer zu einzustufen. Durch dieses unglaubliche Leid, welches er ertragen musste, jedoch verständlich.
Ich will von diesem Kurzfilm nicht zu viel erzählen - schaut ihn euch auf jeden Fall an!
P.S. Dieses Telefonat lief genau so ab - auch wenn sicher die ein oder andere Aussage nicht zu 100 % übereinstimmt.
The (Boring) Place
Mit “Miejsce - The Place” wurde aus meiner Sicht eines der diesjährigen Lowlights vorgeführt.
Der Kurzfilm von Julia Poplawska wirkt wie ein einziger verzweifelter Versuch, Atmosphäre und eine apokalyptische Grundstimmung zu erzeugen. Zugegeben, ein Teil der Naturaufnahmen wird dieser Intention auch tatsächlich gerecht, nur bleibt am Ende die Erkenntnis, dass das Unterfangen der Regisseurin wohl etwas zu ambitioniert war.
Trotz der vergleichsweise kurzen Laufzeit - ein Film, der sich ausschließlich mit der Arbeit auf einer Wetterstation befasst sorgt dafür, dass einem 14 Minuten wie eine Ewigkeit vorkommen. Die Tatsache, dass “The Place” in die Documentary-Sparte einzuordnen ist, lasse ich nicht als Argument gelten; es existieren ausreichend Gegenbeispiele, die beweisen, wie packend Dokumentationen sein können.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
IT‘S A WRAP! Das VIS ist schon vorbei, aber keine Sorge -- wir haben diese Woche genug Kurzfilme für’s ganze Jahr gesehen...
“Wald der Echos”, unter der Regie von Maria Luz Olivares Capelle hat den Österreich Wettbewerb 2016 am VIS gewonnen! Das Mindgamemovie mit viel Spannung und viel Liebe zum Detail hat den Sieg redlich verdient. Gratulation!
4 Schulklassen und ich im Metro-Kino...Heute um 11 Uhr hat der zweite Teil der KIJVIS-Vorstellung begonnen.
Die Filme behandelten Themen zu Patriotismus, Grenzen, Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen, Beziehungen zwischen Religion und Freizeit, über Mut und darüber seine Ängste hinter sich zu lassen. Die wohl von den Kindern als lustigster Film eingestufte Kurzdokumentation über giovanni hat mich unfassbar amüsiert und beeindruckt zugleich. Wie ein so junger und kleiner Mensch mit einer solchen Leichtigkeit die Mut aufbringen kann, seinen ganz eigenen Weg zu gehen und schon so Erwachsen zu denken hat mich wirklich fastziniert.
Giovanni anf the Water Ballet
Ein wenig zu spät, aber dennoch:
Sonntag, ein lauer Sommerabend bei einem kühlen Spritzer gab es das Special “Football is an Option” als Open Air im Heuer am Karlsplatz. Besser hätte man ein sonniges Wochenende nicht abschließen können.
Wider aller Erwartungen ging es nicht nur um Fussball an sich. Vielmehr ging es um Teamgeist, Mut, um Konfliktsituationen und natürlich um Angst.
Eine wirkliche schöne Abwechslung und absolut lohnenswert. Vor allem der letzte Kurzfilm L’equip petit hat mir wirklich den Abend erhellt. Zuckersüß. Sollte sich jeder anschauen.
https://vimeo.com/36336435 :)
Interview mit Christiana Perschon
VIS a vis: Zuerst einmal vielen Dank für die Möglichkeit, das Interview machen zu dürfen. Wie kamen Sie ganz allgemein zum Filme machen? War das schon immer ein Wunsch von ihnen?
Perschon: Ja, ich hab mit 18 begonnen, ich habe mir eine Super 8 Cam ausgeborgt und damit begonnen meine Urgroßmutter zu filmen. Also eher so Gesichtsstudien, Hautfalten, also sehr detailliert. Es war irgendwie auch ein Zeitvertreib, weil ich doch sehr viel Zeit im Altersheim verbracht habe. Gleichzeitig war aber auch die Kamera an sich eine Entdeckung und damit auch das bewegte Bild.
V: Sie haben ja auch schon bei VIS 2014 teilgenommen und 3 Preise gewonnen. An welche Eindrücke erinnern Sie sich besonders?
P: Also an das Preisegewinnen hab ich schon noch Erinnerungen (lacht). Wobei ich nicht wusste, dass ich das gewinnen werde und es eigentlich eine wirkliche Überraschung war. Ich war auch nicht festlich gekleidet. Dieser Eindruck ist dann natürlich geblieben.
V: Glauben Sie, Sie haben auch dieses Jahr Chancen?
P: Ich rechne nicht damit, weil ich einen 2 minütigen Film habe und ich glaube, dass eher längere Filme eine Chance haben. Ich rechne überhaupt nicht damit. Ich freu mich aber wahnsinnig, dass der Film gezeigt wird und dass er gesehen wird. Das ist für mich die Hauptsache.
V: Im Gegensatz zum VIS vor 2 Jahren hat sich da etwas verändert?
P: Das Wetter ist gleich schön (lacht). Nein, ich hatte auch am Sonntag Screening vor 2 Jahren. Ich finde das ist ein ganz netter Tag, an dem ist dann alles ein bisschen verlangsamt, weil die meisten verkatert sind – ich nicht. Aber so wirkliche Veränderungen kann ich jetzt nicht entdecken. Doch, natürlich, das VIS Guest Cafe ist neu, das finde ich super. Ich fühl mich auch wohl hier, es ist schön auf ein Festival zu gehen, von dem man 10 Minuten entfernt wohnt.
V: Wie würden Sie denn Ihre Art des Filme Machens beschreiben?
P: Hm (Pause) Also wenn ich von meiner jetzigen Arbeit „Ghost Copy“ ausgehe, ist diese nicht so episch, weil keine Kameraarbeit dabei ist weil ich mit Archivmaterial arbeite. Da ging es mehr um meinen Blick auf das Material und um Blicke von Menschen. Ansonsten liegt der Fokus eigentlich immer auf einer zwischenmenschlichen Ebene und dazwischen steht die Kamera, die ich selbst als Werkzeug benütze. Zum Beispiel den Film mit der Malerin, den ich vor 2 Jahren gemacht habe, die kannte ich davor nicht. Ich verwende das auch gerne um Menschen kennen zu lernen, die mich interessieren und da ist das Medium Film für mich mit dem Werkzeug Kamera eine gute Herangehensweise.
V: Verbindet diese Zwischenmenschliche Ebene alle Ihre Filme?
P: Ja genau. Ich möchte fast sagen, dass es auch beim Archivmaterial der Fall war, vielleicht sehr einseitig, aber ich hab eine starke Beziehung zu diesen Menschen in diesem Material aufgebaut.
V: Sie waren da auch im Filmmuseum und haben dort nach Material gesucht?
P: Ja genau. Also ich arbeite am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft und da hatten wir ein Forschungsprojekt zum Thema Amateurfilme und darüber bin ich dann irgendwie dazu gekommen das Material zu sichten.
V: Bis jetzt haben sie nur Kurzfilme gemacht. Haben Sie auch vor längere Filme zu produzieren? Ein Spielfilm vielleicht?
P: Nein, keinen Spielfilm. Ich sehe die die Grenzen nicht ganz so strikt zwischen Spiel- und Dokumentarfilm aber klar ist, dass ich jetzt nicht plane aus einer Erfindung heraus ein Drehbuch zu schreiben und dann mit ausgewählten Schauspielern etwas nachzuspielen. Das können andere besser. Und bei der Länge des Films kommt es immer auf das Thema an, aber wenn es sich anbietet und das nächste Langzeitprojekt ist zumindest angelegt für einen Langfilm. Es können aber auch mehrere Kurzfilme werden, wenn sich herausstellt, dass das besser ist.
V: Darf man da auch schon nachfragen, was das Thema ist?
P: Das Thema der Recherche ist, dass ich mich mit Künstlerinnen der feministischen Avantgarde von Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre auseinandersetze und jene die noch leben und arbeiten kennen lerne.
V: Wenn Sie sich irgendwen aus allen Bereichen aussuchen könnten, mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?
P: Voll Schwierig (lacht). Da ich immer alleine arbeite, also bis auf die Person die vor der Kamera ist, ist es total schwierig. Eine schöne Zusammenarbeit war mit Mara Mattuschka, sie war damals meine Mentorin, ich konnte sie wenn ich Fragen hatte um Hilfe bitten. Das war eine Art von Zusammenarbeit, die ich schätze. Aber so jemanden, mit dem ich unbedingt arbeiten will, gibt es nicht. Mir geht es mehr um einen Austausch als um eine Zusammenarbeit, vor allem mit Künstlerinnen. Auch Kamerafrauen interessieren mich zurzeit, da ich auch die Kamera in meinen Filmen selber mache.
V: Gibt es einen Grund, wieso sie alles selber machen wollen?
P: Ja ich weiß nicht, ob das nicht etwas mit einem krankhaften Perfektionismus zu tun hat (lacht). Nein es hat bestimmt etwas mit Perfektionismus zu tun, aber auf der anderen Seite auch, weil ich einfach gerne diesen Prozess des Filmemachens von Anfang bis Ende selbst gestalte. Vielleicht wird es irgendwann einmal wichtig, jemanden zu engagieren, der die Kameraarbeit übernimmt, aber für meine jetzige Arbeit kommt es gar nicht in Frage, dass jemand anderer den Blick übernimmt. Das geht nicht. Und den Schnitt mach ich auch gerne selber, weil das noch einmal ein ganz anderer Prozess des Filmemachens ist. Aber es gibt immer zwei bis drei Personen, denen ich gegen Ende eines Projektes meine Arbeit zeige.
V: Haben Sie noch weitere Inspirationsquellen, oder holen sie die Ideen zu Ihren Filme hauptsächlich aus den Recherchearbeiten?
P: Alles. Sobald ich die Augen auf habe. Oder selbst wenn ich sie zu mache oder träume. Die Inspiration kommt von überall. Aber es gibt schon auch gezielte Orte oder Beschäftigungen, wo ich weiß, die sind gut um zur Ruhe zu kommen und um einen Gedanken zu fassen. Ein Beispiel wäre, ins Kino zu gehen. Ich gehe oft drei Mal die Woche ins Kino, zum Beispiel ins Filmmuseum. Vor kurzem habe ich auch ein Interview mit Siri Hustvedt im Radio gehört, die über Kunst und Neurobiologie gesprochen hat, also darüber wie man Kunst sieht und wahrnimmt. Das fand ich auch wahnsinnig spannend. Das wird halt dann notiert und irgendwann wieder ausgegraben.
V: Haben sie irgendein Lebensmotto, dass sie verfolgen?
P: Mmh. Nein. Aber es gibt ja hier am VIS ein Motto. „Fear is not an option“. Das ist schon ein sehr gutes Motto, ich denke, das würde ich auch so übernehmen.
V: Haben sie vielleicht abschließend noch Tipps für zukünftige Filmemacher, die in die Branche einsteigen wollen?
P: Also an eine Branche habe ich zugegeben nie gedacht. Ich habe einfach begonnen, mich mit dem Werkzeug auseinanderzusetzen, das mit Film zu tun hat. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich genau das machen möchte. Ich meine hauptberuflich kann man davon eh nicht leben. Fast niemand zumindest. Man macht immer noch etwas anderes nebenbei, um sich das finanzieren zu können. Man muss sich halt irgendwie einen Rahmen schaffen und das dauert seine Zeit. Und weil ich keine leidenschaftliche Netzwerkerin bin, kann ich da auch gar keine großartigen Tipps geben. Einfach das machen, was man gerne machen möchte, verschiedenes ausprobieren. Einfach ist es natürlich nicht.
V: Dann bedanken wir uns noch ganz herzlich, dass Sie Zeit gefunden haben uns ein Interview zu geben.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch • No registration required • HD streaming
Aida und die Eindringlinge
Was ist irritierender als heimlich zu beobachten, wie die eigene Mutter Räuchersteine unter ihrem Kleid platziert, die dafür sorgen sollen, dass ihr Mann in Stimmung kommt? Wenn besagter Vater mit einer anderen Frau samt Baby auftaucht, um seiner Familie deren Einzug ins traute Heim aufzuzwingen.
“Maman(s)” stellt für einige Festivalbesucher sicherlich einen Lichtblick dar, da sie als Abwechslung zu mal mehr, mal weniger gelungenen visuellen Verwirrspielen einen handfesten Plot inklusive recht klassischem Aufbau vorgesetzt bekommen. Darüber hinaus wurde die Handlung auch sehr gut umgesetzt, denn der Film überzeugt durch eine starke schauspielerische Leistung; allen voran Sokhna Diallo, die die Rolle der Aida verkörpert, bringt eine Menge Authentizität mit.
btw der Song während der End Credits hat fast schon Ohrwurmpotential!
“I’m jerking off a dinosaur!”
“Rampa” ist ein kleines Meisterwerk; obwohl oder gerade weil es nicht lauthals nach Aufmerksamkeit schreit. Von Anfang an zieht der Film den geneigten Zuschauer in seinen Bann. Man wird Zeuge davon, wie ein Mädchen im Teenageralter durch eine Wohnung irrt, ungläubig und verstört, so als hoffte es, in den nächsten Sekunden aus einem bösen Traum zu erwachen. Doch so kommt es nicht. Matilde kann die Realität nicht einfach so abschütteln.
Das Werk von Margarida Lucas, die für Regie, Schnitt und Drehbuch verantwortlich ist, spielt gekonnt die Vorzüge eines Kurzfilms aus, da der Plot nicht überladen wirkt und das (nachfolgende) Geschehen nicht vorweggenommen wird. Vor allem der perfekte Kontrast, der zwischen Matildes Beklemmung und dem herrlich sonnigen Sommerwetter Portugals entsteht, weiß zu überzeugen!
Ein absolut sehenswerter Kurzfilm, der unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält, indem er aufzeigt, wie sehr wir uns in den unterschiedlichsten Situationen selbst unter Druck setzen.
Rampa © Margarida Lucas