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Aus dem Verkehrsfunk
Dieser Kanzler ist (egal auf welchem Feld) kein Hoffnungsträger.
Er könnte es auf dem Feld des erwartbaren Rücktritts sein. Aber selbst da ist leider nichts in Sicht.
Fragment aus einer schnelllebigen Welt ...
o.O

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Grüne Propaganda! Woke Lügen! Fehlendes CO2 führt zu fehlendem Pflanzenwachstum! Deutsche !!! Autos können NUR SCHNELL fahren!!! ...
(C) Ralph Ruthe (Wdh. wahrscheinlich)
Heimatboden Frankfurt Der Main erstickt – und die Verantwortlichen schauen zu Während die Bürger Frankfurts noch die letzten Reste einer brutalen Hitzewelle abschütteln, die Lufttemperaturen jenseits der 40 Grad katapultierte, vollzieht sich unter der Oberfläche des Mains eine stille Katastrophe. Mehr als eine Woche lang lag die Wassertemperatur des Flusses Ende Juni über der kritischen Marke von 25 Grad.
Das Ergebnis: Sauerstoffmangel, der sämtliches Leben im Fluss akut bedroht. Kein Drama aus ferner Zukunft, kein abstraktes Klimaszenario – sondern bittere Realität im Sommer 2026.
Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie und das Regierungspräsidium Darmstadt melden nun zwar eine leichte Entspannung: Die Temperatur sei erstmals wieder knapp unter den gefährlichen Wert gerutscht. Doch Entwarnung wäre zynisch. Die nächsten warmen Tage mit kräftiger Sonneneinstrahlung sind bereits angekündigt, und das Wasser bleibt viel zu warm. Warmwasser bindet weniger Sauerstoff – ein physikalisches Gesetz, das hier zur tödlichen Falle wird. Algenblüten, Fischsterben und kollabierende Ökosysteme drohen nicht irgendwann, sie sind die logische Konsequenz einer Politik, die seit Jahrzehnten versagt.
Besonders perfide: Der Main erwärmt sich schneller als andere große Flüsse, weil zahllose Staustufen seinen natürlichen Fluss bremsen. Langsam fließendes Wasser heizt sich stärker auf – das ist keine Überraschung, sondern bekanntes Gewässerökologie. Dennoch hat man den Fluss jahrelang wie einen kanalisierten Industrieabwasserkanal behandelt statt wie ein lebendiges Ökosystem. Mehr als 30 Fischarten leben hier, darunter sensible Arten wie Zander und Hecht, die kühleres Wasser brauchen. Bei steigenden Temperaturen explodiert ihr Stoffwechsel, während der Sauerstoff schwindet. Die Industrie wurde „aufgefordert“, Produktion zu drosseln und Abwasser zu kühlen. Nicht verordnet, nur freundlich gebeten. Einige Betriebe haben mitgespielt, andere wohl eher nicht. Typisch deutsche Klimapolitik: Appelle statt Konsequenzen.
Es ist eine bittere Ironie.
Auf der einen Seite feiern Politiker ambitionierte Klimaziele und Subventionen für Windräder, auf der anderen Seite lässt man einen der wichtigsten Flüsse Hessens vor sich hin köcheln. Renaturierung? Lokale Kühlzonen schaffen? Solche Maßnahmen, die Expertinnen wie Marieke Frassl von der Bundesanstalt für Gewässerkunde als sinnvoll beschreiben, kommen viel zu spät und viel zu zögerlich. Der Main ist kein isoliertes Problem. Er ist Symptom einer verfehlten Anpassungsstrategie an eine Erwärmung, die längst messbar ist. Während die Politik weiter auf globale Emissionsziele starrt, erstickt lokal das Leben. Keine großen Reden, keine Fototermine am Flussufer retten die Fische und die Mikroorganismen, die das Fundament dieses Ökosystems bilden. Stattdessen braucht es endlich harte Vorgaben für Industrieeinleitungen, konsequente Entsiegelung und Renaturierung von Uferzonen – Maßnahmen, die nicht nur symbolisch sind, sondern wirken.
Der Main zeigt schonungslos, was passiert, wenn man die Folgen der Erwärmung ignoriert: Ein Fluss, der einmal Lebensader war, wird zur sterbenden Brühe. Und solange die Verantwortlichen nur „auffordern“ statt durchgreifen, wird sich daran wenig ändern. Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Die Frage ist nur, wie viel vom Main dann noch übrig ist.
FIEHL BÄSSA!

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Du verschweigst uns das mit dem Präsidenten!
Pyrgos. Greece (by mdmove1962)
(C) Thomas Plaßmann

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Die besten Reaktionen auf Postillon-Artikel
(C) Ralph Ruthe, 2015