Endhaltestelle Religion
Ich glaube(hehe), dass ich im Glauben oder in einer Religion das finden könnte, was von Beginn an leider nicht in meinen Einkaufswagen gelandet ist: Hoffnung, Grundvertrauen, einen Sinn und eine löchrige Begründung für all das, wofür ich Antworten und Lösungen suche - nämlich ein Gott oder mehrere Götter.
Aus der Tatsache, dass es Religionen seit jahrtausenden in allen Farben und Geschmacksrichtungen gibt, entnehme ich, dass das Leben als Mensch zwangsläufig von Schmerz und Unsicherheit geprägt ist, schon immer. Es gehört zum Menschen dazu. All das zu ergründen und einen Umgang damit zu finden scheint eine Lebensaufgabe ohne Garantie auf Erfolg.
Eine Ursache oder einen Schuldigen für ein Problem zu benennen hilft uns mit einem Gedanken abzuschließen. Koppeln wir diese Ursache an Dankbarkeit und Liebe, schaffen wir einen positiven Ausstieg aus der Endlosschleife. Das Szenario definieren wir als einen Test mit der Aufgabe sich trotz all den Hürden an einen Verhaltenskodex zu halten, der in der Theorie dafür sorgen soll, dass wir untereinander ein geregeltes Leben führen können.
Vielleicht ist es überheblich von mir zu glauben, ich würde im Ansatz verstehen, worum es eigentlich geht. Ich kann mich nicht drauf einlassen, auch wenn es mir Halt geben könnte.












