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Turdas, 21 Letzte Saat, 44. Ă 201
Ich habe die letzte Nacht im Gasthaus von Winterfeste verbracht. Ich hĂ€tte zwar Maven treffen sollen, aber ich wĂ€re erst Mitten in der Nacht in Rifton gewesen und hĂ€tte eine ĂŒbellaunige Spinne im Schlepptau gehabt. Wie es scheint ist Bryn'Nitra ĂŒber Nacht zu einer vollwertigen Jadespinne geworden. Auch ihre FĂ€higkeiten haben sich vollstĂ€ndig entwickelt.
Nach einem schnellen FrĂŒhstĂŒck habe ich mich auf den Weg nach Rifton gemacht. Dort traf ich gegen Nachmittag ein und sprach mit Maven Schwarzdorn. Sie sagte nichts ĂŒber die Verzögerung und ich bat sie, das sinnlose GeplĂ€nkel zu ĂŒberspringen. Maven hat eine neue Aufgabe fĂŒr mich. Wirklich ĂŒberraschend ist das nicht, denn wen sollte sie sonst darum bitten? Keines der Gildenmitglieder hat es geschafft in Gut Goldenglanz einzubrechen. Dabei waren die Söldner das geringste Problem. Viel schlimmer war der verwirrende Aufbau des Hauses. Eine so verworrene Zimmeraufteilung habe ich bisher nirgendwo gesehen.
Nun, ich soll Informationen ĂŒber die HonigbrĂ€ubrauerei sammeln und vor allem herausfinden, wer sie beliefert. Wie es scheint, habe ich mir hier einiges an Arbeit aufgehalst und ich muss die Zerstörung der Akademie von Winterfeste auf unbestimmte Zeit verschieben.
In WeiĂlauf erfuhr ich dann meinen genauen Auftrag. Es scheint die HonigbrĂ€ubrauerei hat ein Ungezieferproblem und das will die Gilde nutzen, in dem wir den Met mit dem Insektizid vergiften. General Tullius kommt spĂ€ter zu einer Inspektion / Metverkostung in die Brauerei. Ich bin auf seine Reaktion auf den vergifteten Met gespannt...
Den Met zu vergiften war einfach und General Tullius hat wie erwartet, den vergifteten Met gekostet. Er war wenig begeistert.
Ich habe in den Unterlagen der Brauerei einen Schuldschein gefunden, der erneut das Symbol aus dem Kaufvertrag von Gut Goldenglanz trĂ€gt. Offensichtlich geht hier jemand systematisch gegen die Diebesgilde vor. Nun, wer auch immer es ist hat sich wohl nie trĂ€umen lassen, seine KrĂ€fte einmal mit einer Drow messen zu mĂŒssen. Das dĂŒrfte interessant werden.
nindyn vel'uss kyorl nind raTa Ualra elghinn dal lil
Middas, 20 Letzte Saat, 4 Ă 201
oloT zhah tuT abbil lueT ogglin!
Ich habe Bryn'Nitra verloren. Sie muss in den KanĂ€len unter Rifton verschollen sein. Ich bin alle GĂ€nge noch einmal abgegangen, aber sie war unauffindbar. Ich will mich unter diesen UmstĂ€nden gar nicht darum kĂŒmmern, aber ich haben von Mercer Frey einen Auftrag erhalten. Bryn'Nitra ist mir wichtig, aber ich kann Frey nicht verĂ€rgern. Bei ihm muss ich vorsichtig sein, zumindest bis ich mir sicher sein kann, dass ich ihn ungestört loswerden kann.
Ich habe mich also allein auf den Weg nach Gut Goldenglanz gemacht um drei Bienenstöcke in Brand zu stecken und den Tresor auszurÀumen. Der Verlust von Bryn'Nitra lies mich unkonzentriert werden. Ich habe zwar meine Aufgabe erledigt und zwar genau wie verlangt (ohne jemanden zu töten), aber ich wurde mehr als einmal fast entdeckt.
Als ich zurĂŒckkehrte stellte sich heraus, dass Aringoth Gut Goldenglanz verkauft hat. Allerdings ist der Kaufvertrag, der sich im Tresor befand, anonymisiert. Brynjolf schien mit meiner Leistung sehr zu frieden zu sein. Er sagte ich mĂŒsste sofort mit Maven Schwarzdorn sprechen, aber das muss warten. Ich habe beschlossen, noch einmal nach Bryn'Nitra zu suchen und wenn ich dafĂŒr bis ins Unterreich zurĂŒckkehren muss.
Nach Stunden fand ich Bryn'Nitra. Sie war ins Gasthaus nach Winterfeste zurĂŒckgekehrt. Ich habe das erst nicht verstanden, aber sie hat sich verĂ€ndert. Ihre Farbe ist anders und ihr Leuchten ist intensiver geworden. Vermutlich wird sie in KĂŒrze ihre vollstĂ€ndigen KrĂ€fte erhalten und ihre endgĂŒltige Form als Jadespinne annehmen. Warum Sie sich fĂŒr die Metamorphose gerade das Gasthaus in Winterfeste ausgesucht hat, ist mir allerdings ein RĂ€tsel.
Morndas, 18 Letzte Saat, 4. Ă 201
Ich bin frĂŒh am Morgen aufgebrochen und auch wenn ich mir zum Schutz einen Reisemantel aus Tierfellen besorgt hatte, war es unmöglich bei dem wĂŒtenden Schneesturm die Banditen im Schneespitzenlager zu erreichen. So Ă€nderte ich kurzfristig meine PlĂ€ne und stattete der Pfeifenden Mine einen Besuch ab. Ich hatte gehofft einiges an Erz zu finden und von dem Profit eines der Pferde aus den Winterfeste-StĂ€llen zu kaufen. Aber das Jammern der Arbeiter war schon von drauĂen zu hören und Beweis, dass die Mine keinen Profit abwirft. Es gibt nur zwei winzige Eisenadern.
Die Frage ist was ich nun mache... Meine VorrĂ€te erschöpfen sich langsam und Geld habe ich ebenfalls keines. Ich kann nur hoffen, dass sich der Schneesturm legt und ich mich doch noch auf den Weg nach Schneespitze machen kann. Anderenfalls mĂŒsste ich mir etwas anderes einfallen lassen.
Der Schneesturm scheint anzuhalten. Ich sitze bereits seit mehreren Stunden in diesem stickigen Zimmer des Gasthofs ohne etwas tun zu können. Ich denke, ich werde mich auf den Weg zu Birnas Laden machen und damit zumindest einen Teil meiner Probleme zu lösen.
Es war einfacher als ich dachte, weder Birna noch Ranmir haben mich gesehen, bis es zu spĂ€t fĂŒr die beiden war. Gerade als ich dabei war, die Vitrine im Verkaufsraum aufzubrechen, stand auf einmal eine der Wachen von Winterfeste hinter mir. Aber sie drehte sich einfach um und verlieĂ den Laden. Sie schien mich nicht bemerkt zu haben. Offensichtlich bin ich auch an der OberflĂ€che in der Lage mit meiner Umgebung zu verschmelzen.
Auch die anderen Bewohner von Winterfeste sind vollkommen ahnungslos. Den Tod der beiden Menschen bemerkten sie erst Stunden spĂ€ter. Es scheint, sie glauben an einen Ăberfall von Wölfen. Wölfe mit Dwemer-Dolchen, die dann einen Elfenstreitkolben gestohlen haben... köstlich. Die VorrĂ€te des Ladens ermöglichen mir vorerst ein angenehmes Leben an der OberflĂ€che. Nur wem verkaufe ich jetzt den restlichen Krempel, den ich hier gestohlen habe? GerĂŒchten zu Folge, könnte ich mich an die Diebesgilde in Rifton wenden. Dabei wĂŒrde ich mich zwar weit von meinem ursprĂŒnglichen Plan entfernen, aber es erscheint mir sinnvoll Kontakte dahingehend zu knĂŒpfen.
Einige Stunden nach dem der Mord entdeckt worden war, hörte es auf zu schneien und ich gab im Gasthaus bescheid, dass ich mich auf den Weg zum Schneespitzenlager machen wĂŒrde. Ich wollte mich schlieĂlich nicht verdĂ€chtig machen, indem ich einfach plötzlich verschwand. Auf dem Weg erwarb ich an den StĂ€llen wie geplant ein Pferd. Einen Apfelschimmel. Der VerkĂ€ufer bestand darauf, dass das Tier Aetherius heiĂe. Mir soll es recht sein.
Mit dem Pferd konnte ich das Schneespitzenlager schnell erreichen, allerdings kann ich immer noch nicht glauben, dass wegen 2 Banditen tatsĂ€chlich ein Kopfgeld durch den Jarl erlassen wurde. Der Totenbeschwörer, der bei meiner RĂŒckkehr aus unerfindlichen GrĂŒnden neben meinem Pferd stand, hat mir mehr zugesetzt als beide Banditen zusammen. Er wurde aber bereits von Bryn'Nitra in Schach gehalten. Einigen geschickten SchlĂ€gen mit meinem Elfenstreitkolben hatte er nichts entgegenzusetzen.
ZurĂŒck in Winterfeste habe ich das Kopfgeld abgeholt. Es war nicht viel. Nun, was lĂ€sst sich bei zwei Banditen auch erwarten. Lausige 100 Septime.
Es ist zwar spĂ€t, aber fĂŒr den Moment hĂ€lt mich nichts mehr in Winterfeste. Notfalls kampiere ich in der Wildnis. FĂŒr meine Augen ist es ohnehin angenehmer wĂ€hrend der Nacht zu reisen.
Ich kam gegen Mitternacht in Rifton an. Das Klima hat sich hier merklich verĂ€ndert. Die Stadt an sich ist auch eher mein Fall. Die Wache versuchte mir Geld fĂŒr eine angebliche Besuchssteuer abzunehmen und gleich hinter dem Stadttor war es mir möglich nĂŒtzliche Informationen gegen Bares durch einen gewissen Maul zu erhalten. Offensichtlich heiĂt der Kontaktmann der Diebesgilde an den ich mich wenden kann Brynjolf.
Das erledige ich morgen als erstes.
lloT kyorl dos!