Um die sogenannte âIdentitĂ€re Bewegungâ zu bekĂ€mpfen gibt es nur vier Wege:
1.) Ihre Auftritte zwar nicht ignorieren aber nicht die von ihnen erwĂŒnschte (und fĂŒr ihre abscheulichen Ideen und Zwecke notwendige) Aufmerksamkeit schenken. 2.) Bildung 3.) AufklĂ€rung 4.) Therapie
Ich habe kĂŒrzlich mit Leuten, vor allem Bubis mit kurzer Bildungsbiographie bzw. stadtbekannten aber zumindest (intellektuell-)harmlosen, der rechten Hooliganszene zuzuordnenden, SchlĂ€ger âNew Balanceâ Glatzen gesprochen, die diesem Konglomerat aus -gröĂtenteils- bildungsfernen, allerdings unter dem Deckmantel der IntellektualitĂ€t, angehörenden 'Bewegungâ nahestehen oder zumindest, und das erscheint mir wahrscheinlicher, aus GrĂŒnden der Erlebnisorientierung an deren AufmĂ€rschen, die in erster Linie wegen gelber Fahnen mit einem Lamda, das ĂŒbrigens auch ein bekanntes Zeichen der Lesben- und Schwulenszene ist, martialisch wirken, teilnehmen. (Schachtelsatz. Zum Analysieren fĂŒr IdentitĂ€re) Wenn man deren Blogs verfolgt stöĂt man immer nur auf, hĂ€ufig fragwĂŒrdige bzw. aus dem Kontext gerissene Zitate, angefangen vom Ă€uĂerst umstrittenen Ernst JĂŒnger, bishin zu Franz Grillparzer, der sich vermutlich im Grabe umdreht, wenn er wĂŒsste, von wem er hier missbraucht wird. Aber gut, man kennt das ja. Anti- und pseudointellektuelle Gruppen haben ja keine Substanz um Eigenes hervorzubringen. Deshalb mĂŒssen diese 'Kegelvereineâ auf Fremdmaterial, dass hier ganz offensichtlich dann auch schwer bis nicht verstanden wird, zurĂŒckgreifen. Und dann immer dieser Stolz. Dieser hĂ€mische Stolz, durch einen wahren Zufall, von ihrer Mutter ausgerechnet in ihrem Heimatland herausgepresst worden zu sein. Ob das nun Frankreich, Deutschland, Ăsterreich oder irgendein anderes Land ist spielt dabei keine Rolle. Wo kommt dieser Stolz nur her frĂ€gt man sich? Und diese ewige Religionsdiskussion. Nicht zum Aushalten das. Religion ist doch etwas, dass maximal zu Hause ausgeĂŒbt werden sollen darf (tjaâŠKonjunktiv Irrealis und ein ModalverbâŠda gehts richtig ab). Also: schenken wir diesen PossenreiĂern die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Ăhnlich wie einem KleingĂ€rtnerklub. Und sollte das alles nichts helfen, dann fĂ€llt uns was anderes ein.











