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Wasserversorgungsunternehmen auf der ganzen Welt stehen denselben Herausforderungen gegenĂŒber:
die Energiekosten steigen,
die Infrastruktur wird immer Àlter und
die Wasserverluste nehmen zu.
Dadurch wird es fĂŒr Wasserversorger schwieriger, eine sichere, stabile und kostengĂŒnstige Wasserversorgung zu gewĂ€hrleisten. Zudem stehen sie zunehmend unter Druck, die Versorgung optimieren und dabei Kosten reduzieren zu mĂŒssen.
Eine bewĂ€hrte Lösung fĂŒr diese Herausforderungen nennt sich Druckmanagement. Das bedeutet: Der Systemdruck wird stets auf einem optimalen Niveau gehalten. Auf diese Weise wird die Versorgung der Endverbraucher sichergestellt, aber gleichzeitig ein unnötig hoher Druck vermieden. Dies wirkt sich auch positiv auf weitere Faktoren aus, die zu Undichtigkeiten fĂŒhren und hohe Energie-, Betriebs- und Wartungskosten verursachen. Wasserversorgungsunternehmen können mit dem Druckmanagement daher enorme finanzielle Einsparungen realisieren.
BedarfsabhÀngige Wasserverteilung
Eine effektive Möglichkeit, das Druckmanagement umzusetzen, ist Demand Driven Distribution (DDD) von Grundfos. Diese Lösung misst den Druck im Netz mithilfe einer Reihe von Drucksensoren, die an kritischen Punkten montiert und mit einer FernĂŒberwachung verbunden sind. Diese Sensoren ĂŒbermitteln Daten an die DDD-Steuerung und ermöglichen so eine adaptive Regelung der Pumpstationen, sodass der Druck im gesamten Netz immer auf einem optimalen Niveau gehalten wird.
Die Wasserversorger können den Systemdruck so jederzeit entsprechend den vorhandenen Betriebsbedingungen regeln. Das hilft dabei, Leckagen zu reduzieren, das Ressourcenmanagement zu optimieren und den Komfort der Endverbraucher zu erhöhen. Ganz gleich, ob es sich um saisonale Bedarfsschwankungen handelt oder einen plötzlichen Anstieg des Bedarfs aufgrund einer groĂen Veranstaltung.
Druckmanagement in Aktion
Der Zweckverband Wasserversorgung Rottal in Niederbayern versorgt etwa 6000 GrundstĂŒcke auf 275 Quadratkilometern grĂŒner HĂŒgellandschaft mit Trinkwasser. Die Pumpstationen des Wasserversorgers waren nach zahlreichen Betriebsjahren veraltet, sodass es zu starken DruckstöĂen und hĂ€ufigen AusfĂ€llen kam. Um den Wartungsaufwand zu reduzieren und das Netz zuverlĂ€ssiger und energieeffizienter zu gestalten, wandte sich der Zweckverband Rottal (ZWR) an Grundfos.
Nach einem Audit, bei dem Optimierungsmöglichkeiten fĂŒr das System ausgewertet wurden, schlug Grundfos die Installation von DDD vor. Mithilfe von Drucksensoren, bekannt als XiLog-Einheiten, werden jetzt an zwei kritischen Stellen des Rottaler Netzes Druckwerte gemessen und ĂŒber ein GSM-Netzwerk an die DDD-Steuerung gesendet. Die Steuerung hĂ€lt einen optimalen Druck aufrecht, indem sie ihn allmĂ€hlich erhöht oder senkt. DruckstöĂe und eine zu hohe Belastung der Rohre können dadurch vermieden werden, was letztendlich die Wartungskosten reduziert und Wasserverluste verhindert. âDas Ergebnis war sofort spĂŒrbarâ, so Roland Kainz, Wassermeister des Zweckverbands Wasserversorgung Rottal. âDas System arbeitet gut und funktioniert einfach. Nachts, wenn die Nachfrage sinkt, wird der Druck verringert und sobald die Nachfrage wieder steigt, wird er erhöht. Das bedeutet eine geringere Belastung des Wassernetzes und damit weniger Wasserverluste. Und natĂŒrlich wird auch Energie eingespart.â
Ausgehend von den aktuellen Zahlen schÀtzt Roland Kainz, dass der ZWR mittlerweile etwa 30% Energie spart.
www.grundfos.com
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