Ich war tief drin, alles grau, alles kalt, hab im Rausch mein Leben verbrannt, StĂŒck fĂŒr StĂŒck, bald. Hatte nix mehr zu verlieren, nur LĂŒgen im Blick, jede Line war 'n Versprechen, die mich weiter zerbricht. Ich hab gelacht mit Geistern, geschwiegen im LĂ€rm, war mein eigener Feind, innerlich leer. Dann kamst du â wie Licht in mein Dunkel, deine NĂ€he hat mein Herz langsam wieder entzĂŒndet. Du warst mein Exit, mein letzter Versuch, die Stimme im Sturm, mein leiser Fluchtpunkt. Ich hab gelernt zu atmen, gelernt zu stehân, mit dir an der Seite konntâ ich Wege sehân. Doch Liebe heilt nicht, was zu tief sitzt â Doch irgendwas kippte, wir wurdân zu zwei Fronten, deine Blicke fremd, deine Worte wie Bomben. Ich hab gekĂ€mpft, gehofft, zu retten, was war, doch du hast dich entfernt â und ich stand da. Kein "Warum", kein "Bleib", nur Stille im Raum, aus unserâm Himmel wurdâ ein brennender Traum. Wieder allein â und ich wusste genau: Der Weg zurĂŒck ins grau ist der schnellste nach Blau. Und wieder warân da die Bahnen, der Rauch, die KĂ€lte, die drĂŒckt, wie 'n Messer im Bauch. Ich hab dich verloren â mich gleich mit dazu, lieber benebelt als nĂŒchtern mit Wut. Liebe ist Gift, wenn sie plötzlich verlischt, und Drogen sind ehrlich â sie fragen nach nichts. Vielleicht war ich nie heil, nur gut maskiert, vielleicht hab ich dich nur falsch platziert. Doch wenn du fragst, ob ich's bereu: Ich bereu nur, dass ich geglaubt hab, ich sei neu. Jetzt lieg ich hier, zwischen Glas und Asche, mit Gedanken an dich, die ich nicht mehr fasse. Du warst mein Licht, doch ich war die Nacht â und am Ende hat beides nicht gereicht fĂŒr uns zwei.
@jedezeileich






















