Innerhalb der letzten 2 Monate kam es zu 2 Vorfällen von sexualisierter Gewalt auf Zugfahrten von Fans der Borussia aus Mönchengladbach. Der erste Vorfall ereignete sich am 24. Februar auf dem Rückweg vom Auswärtsspiel in Hannover. Dabei soll ein 22-jähriger Mann einer Passagierin des Regionalzugs seinen Penis gezeigt und sie zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Nachdem die Frau die Polizei verständigte und diese am Dortmunder Hauptbahnhof die Personalien des Tatverdächtigen feststellen wollte solidarisierten sich 180 Personen aus der Gladbacher Fanszene mit dem mutmaßlichen Täter und hinderten die Polizei daran dessen Personalien aufzunehmen.
Einige Wochen später organisierte die Gladbacher Fanszene einen Sonderzug nach München. Auf dem Rückweg wurde eine Frau auf der Zugtoilette Opfer eines schweren sexuellen Übergriffs. Der 30-jährige mutmaßliche Täter war bereits vorbestraft wegen Sexualverbrechen, Körperverletzung und dem zeigen eines Hitlergrußes.
Sexismus und sexuelle Gewalt sind sicherlich kein Problem, welches sich einzig und allein der Gladbacher Fanszene zuschreiben lässt. Dennoch ist diese in der Vergangenheit immer wieder durch sexistisches Verhalten aufgefallen (welches an dieser Stelle dokumentiert wurde). Einen weiteren Einblick in den Sexismus der Fanszene bieten Fotos aus dem "Bildband einer Subkultur - Ultras in Mönchengladbach", welches die Gladbacher Ultraszene laut Vorwort "wertfrei und realistisch" darstellen möchte. Darin dokumentiert sind Fotos von Stripperinnen, sowie ein "VfL Gang Bang" Tag.
Immerhin gibt es auch in Gladbach Menschen, welche sich dieser Problematik bewusst sind. Der Blog Mit Gedacht.​ fordert in einem Kommentar zu den Vorfällen eine Aufarbeitung, sowie Selbstreflektion der Fanszene ein:
http://www.mitgedacht-block.de/redebedarf-sexismus-bei-borussia/












