Why do game studios keep making neil newbon's characters american

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Why do game studios keep making neil newbon's characters american

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Also
I know THIS IS Tanner Buchanan. I love him!!
but he also looks insanely much like Tom Holland in so many frames of that trailer and I am honestly not complaining.
I love BOTH, Tanner and Tom so that is a win for me. đđ»
Until dawn 2 seems very homoerotic. đ
ămaxell UD2 74ă
20220620
ăMaxell UD II (1985)ă
20220430
Medibang詊äœ

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UD:2
(First of all letâs forget that Yunhee ever took care of the Boiler. Never happened! )
Mit knirschenden Schritten ging Eunsook vor Seokjin die Treppe an der Seite hinunter, die zum Weg hinter dem Haus entlang tiefer ins Tal fĂŒhrte.
âOh my god, Namjoon ist ja sowas von unertrĂ€glich! Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal, naja, FREUNDE waren, weiĂt du?â
Seokjin verkniff sich ein Grinsen und schĂŒrzte die Lippen, schob die HĂ€nde in die Taschen des groĂen Parkas und folgte ihr durch den tiefer werdenden Schnee.
âWir waren und sind alle noch Freunde, Eunsookie, aber Namjoon ist halt mĂ€chtig eifersĂŒchtigâŠâ, meinte Seokjin mit hochgezogenen Brauen spöttisch und sah zum Mond hoch, der sich immer mal wieder durch die Wolken schob und den Schnee glitzern lieĂ.
âEifersĂŒchtig? Auf wen denn bitte. Unsere guten Looks?â, kicherte Eunsook arrogant und hob die Arme, um mit vorsichtigen Schritten einen leichten Abhang hinunter zu joggen. Zum  Ende hin japste sie und rutschte beinahe aus, hĂ€tte Seokjin nicht nach ihrer Elle gegriffen und sie zu sich gezogen. Grinsend brachte er sein Gesicht ihrem nĂ€her, ihre Augen weiteten sich und ihre Wangen waren nicht nur wegen der niedrigen Temperaturen so rot.
âWĂŒrdest du diese hĂŒbschen Augen benutzen, dann hĂ€ttest du schon lĂ€ngst kapiert, dass Namjoon schon seit einer Weile was von dir will. Allerdings hat er sich ziemlich viel Zeit gelassen - und letztendlich war ich schneller~â, schnurrte Seokjin und stupste mit einem behandschuhten Finger gegen ihre Nase, sodass sie irritiert blinzelte.
âW-Was? Niemals, du spinnst doch?!â
âGlaubâs mir oder nicht, aber das ist der Grund, warum Joonie so hĂ€sslich zu dir ist... â, meinte Seokjin in einem merkwĂŒrdigem Tonfall und zog Eunsook sanft aber bestimmt an der Hand hinter sich her. Eunsook lieĂ das auf sich wirken und jonglierte mit den neu gewonnenen Informationen in ihrem Kopf herum, wĂ€hrend sie in Schlangenlinien den Berg weiter hinunter stiegen.
âAber wenn du Recht hast, brichst du dann nicht eine entscheidende Regel des Bro-Kodex?â, fragte sie ihn ĂŒber das Heulen des Windes und das Rascheln der Tannennadeln um sie herum feixend, sah ihn allerdings scharf von der Seite an. Seokjin wandte sich im Gehen zu ihr um, grinste schelmisch und zuckte die Schultern, bevor er sich wieder umwandte - und zu einem umzĂ€unten Vorsprung deutete.
âOh wow, sieh mal!â
Dort war ein Fernrohr, Eunsook hĂŒpfte darauf zu und sah aufgeregt hinein, schwenkte es herum. âWooow, wie gespenstisch und schön- oh, ich kann von hier aus die HĂŒtte sehen!â âDu meinst wohl eher das Liebesnestâ, korrigierte Seokjin sie mit tiefer Stimme und einem schiefen Grinsen und bettete das Kinn auf ihrer Schulter, schlang die Arme von hinten um ihre Mitte; sie zerrte kichernd an seinen HĂ€nden. âChill out, Cowboy, und spar dir den Atem fĂŒr spĂ€ter!â, giggelte sie, bevor sie in seinen Armen erstarrte und ihr Gesicht nĂ€her an das Fernrohr pressteâŠ
...bevor sie zurĂŒck zuckte und die beiden leicht nach hinten stolperten, sie vergrub die HĂ€nde im Kragen seiner Jacke. âWoah, was ist los?â, fragte Seokjin besorgt, sie deutete auf das Fernglas.
âD-Da ist jemand bei der HĂŒtte⊠Ich hab eine Gestalt gesehenâ, wisperte sie, Seokjin runzelte die Stirn und warf selbst einen Blick hinein. Dort war der Generator, den sie noch betĂ€tigen mussten, da ein verlassener Schuppen, und ĂŒber einem Bach die HĂŒtte. Doch da war niemandâŠ
Plötzlich schob sich ein merkwĂŒrdiger Schatten vor sein Sichtfeld und er lehnte sich blinzelnd zurĂŒck, kniff die Augen zusammen und sah ĂŒber das Fernglas ins Tal hinunter.
âSicher, dass du dir das nicht nur eingebildet hast? Hier ist eine Menge Wild unterwegsâŠâ
â...hoffen wirâs. Ich will die Nacht nicht wegen eines gruseligen Voyeurs in Erinnerung behaltenâ, scherzte Eunsook leicht beunruhigt, schaffte es aber dennoch, Seokjin ĂŒber die Schulter keck anzulĂ€cheln und zu zwinkern. Er grinste und nickte wieder in Richtung Abstieg.
âDafĂŒr werdâ ich schon sorgen, Baby! Come on, way to go.â, rief er ĂŒber den Wind und sie gingen an einem Schild vorbei, dass Wildtiere ausgeschildert hatte. Er runzelte leicht die Stirn und wandte sich dann wieder Eunsook zu, griff nach ihrer Hand.
âHey, ich will dich nicht erschrecken, aber bleib in meiner NĂ€he. Es kommen nicht nur Hirsche, sondern auch Wölfe und BraunbĂ€ren ins Tal.â âWas lĂ€sst dich glauben, dass ich nicht gern mit dir schmuse, Hottie?â, kicherte Eunsook und stieĂ ihn mit der Schulter an, er schĂŒttelte lachend den Kopf. âDaran zweifel ich nicht - aber an deiner ZurechnungsfĂ€higkeit schon manchmal!â
Eunsook riss den Mund auf und sich von Seokjin los, um mit erhobenem Haupt an ihm vorbei zu marschieren. Er grinste und blieb an einem Stromkasten stehen, nahm den kleinen SchlĂŒssen, den Jeongguk ihm gegeben hatte und öffnete ihn, um den Generator fĂŒr die HĂŒtte einzuschalten. Eunsook bog wĂ€hrenddessen in den Vorsprung einer Höhle ab, von dem Seokjin wusste, dass man von dort frĂŒher in die Mine gelangt war. Ihre Stimme hallte dumpf heraus:
âIch bitte dich! Willst du damit sagen, dass ich zu doof bin, um auf mich selbst aufzupa-ARGH?!â
Ihre Stimme brach sich in einem schrillen Schrei, Seokjin hörte Holz bersten und dann ein dumpfes GerÀusch. Rasch schnallte er den Stromkasten zu und rannte um die Ecke, rutschte dabei beinahe aus und blieb mit strauchelnden Armen vor der zerborstenen Absperrung stehen.
âSOOK! EUNSOOK!â, rief er, in einer kleinen Wolke aus Staub stand das MĂ€dchen auf und klopfte sich den Dreck von der weiĂen Jacke, schĂŒttelte den Kopf so heftig, dass die Flechtzöpfe flogen. Seokjin stieĂ erleichtert die Luft aus und stemmte die HĂ€nde auf die Knie.
âGenau DAS meine ich! Alles gut bei dir?â âEhm, ja! Ich denke schon?â âHoly Shit, erschreckâ mich doch nicht so!â âWas meinst du, wieâs mir geht?â, schnaubte Eunsook und sah zu Seokjin hoch, der sein Handy heraus geholt hatte und seine Taschenlampe heraus geholt hatte, um hinunter zu leuchten.
âHast du dir den Kopf gestoĂen, oder so?â âNein, soweit ich zĂ€hlen kann hab ich noch alle sieben GliedmaĂen!â, scherzte Eunsook verspielt und machte grabby hands in seine Richtung, er schĂŒttelte unglĂ€ubig den Kopf und stieĂ einen atemlosen Lacher aus.
âDas mit dem ZĂ€hlen ĂŒben wir auch nochmal! Warte, ich komm zu dir runterâ, rief er und als Eunsook einen Schritt zurĂŒck tat und Seokjin in die Hocke ging, um den Vorsprung herunter zu hĂŒpfen, sahen sie beide nicht den Schatten, der am Eingang der Höhle aufgetaucht war⊠und ihnen langsam folgte.
Seokjin richtete sich gerade auf und strahlte mit seinem Handy in alle Ecken; sie waren kurz vor den Schienen am Anfang eines Minenschachtes.
âIch war hier schonmal mit Jeongguk, als wir noch kleiner waren⊠Lass uns den Wagon aus dem Weg schieben, dann können wir einmal durchgehen und am anderen Ende wieder raus.â
Eunsook nickte und sie stemmten sich gegen den kleinen Eisenwagen, der sich mit quietschenden Reifen in Bewegung setzte, sodass sie durch den schmalen Durchgang kamen. âWenn ich darĂŒber nachgedacht habe, dass wir zusammen stöhnen, hatte ich nicht sowas im Kopfâ, keuchte Seokjin, Eunsook presste die Schulter mit einem Kichern noch fester gegen das alte, kalte Eisen, dann hatten sie es geschafft. Mit einem angespannten Grinsen gaben sie sich einen Highfive und gingen vorsichtig weiter, Erde und Geröll knirschten unter ihren Stiefeln, es tropfte hier und da und alle GerĂ€usche schienen doppelt so laut wider zu hallen in dem niedrigen, feuchten Gang. Es war mehr als dunkel, ihr Atem stand in der Luft und raubte ihnen ab und zu die Sicht, die sie hatten.
Plötzlich quietschte es und das GerÀusch wurde erschreckend schnell lauter - und aus der Dunkelheit kam ein weiterer Wagen direkt auf sie zugerollt. Mit einem Japsen sprang Eunsook zur Seite, Seokjin stemmte sich dagegen und bremste den Wagen mit einem Schnaufen und Keuchen langsam aber sicher aus.
âWas zur Hölle?! Wo kommt DER denn her?â, fragte Eunsook wispernd und starrte in die Dunkelheit, sie holte nun ebenfalls ihr Handy heraus und leuchtete in die Dunkelheit. Ein feuriger Schimmer spiegelte sich nun an den nassen WĂ€nden, vorsichtig gingen sie um die Ecke. Am Ende des Ganges, an dem es entweder runter oder wieder raus ging, standen in einer Ecke ein paar rostige Tonnen. Darauf flackerten Kerzen, und zwischen den Kerzen lag der Stummel einer Zigarre. Seokjin hob ihn auf und drehte ihn in den Fingern.
âDer ist relativ frischâŠâ, murmelte er mit gerunzelter Stirn, Eunsook riss die Augen auf. âWas, echt jetzt? Wer hĂ€ngt denn bitte hier ab? Ich kenn ĂŒber tausend schönere LocationsâŠâ, scherzte sie flach, Seokjin zog die Brauen hoch und nickte zustimmend. Dann musterte er die Wand und hob das Licht ein wenig.
âShit, was ist DAS denn?â
Sie musterten den SchĂ€del, der an der Wand hing. Der weiĂe Knochen stach krass auf dem dunklen Untergrund hervor, an dem ausladenden Geweih hingen LederschnĂŒre mit Federn daran. Um den SchĂ€del war in roter Farbe - zumindest hofften sie, dass es Farbe war - Symbole geschmiert. Eunsook zuckte die Schultern und lieĂ die HĂ€nde mit einem lauten GerĂ€usch wieder gegen ihre Schenkel fallen.
âKeine Ahnung, Mann. Vielleicht ân Kult? Mir wĂŒrde als Teenie im nahen Dorf auch langweilig werden. Hier passiert mal so gaaar nichts!â, meinte sie, Seokjin nickte langsam. Keiner von beiden sagte, dass das ein recht schwaches Argument war. Als sie sich umwandten, sah Seokjin auf einem der FĂ€sser eine alte Karte liegen. Sie war von der Feuchtigkeit schon hier und da zerfressen und vergilbt.
âDas sind die Minen⊠Ziemlich viel rot gekennzeichnet. Da sollte man wohl nicht mehr runterâŠâ, murmelte Seokjin und Eunsook hob die Brauen und nickte zustimmend.
Rasch verlieĂen sie die Mine und atmeten sichtlich auf, als sie durch einen weiten Höhleneingang wieder auf dem Weg den Abhang hinunter waren.
+
Mit einem Seufzen hielt Yunhee nach einer halben Minute die nun fast blauen Fingerspitzen immer noch unter den eiskalten Strahl des Badewassers. Sie drehte den Hahn wieder zu und wandte sich um, auf dem Treppenabsatz hörte sie bereits das Gekappel der drei Jungen:
âEin Oujia Board? Ihr glaubt doch nicht an sowas, oder?â, spottete Jimin, er saĂ auf dem Teppich mit den Beinen von sich gestreckt wie ein Kind. Taehyung zuckte die Schultern, Jeongguk presste die HandflĂ€chen wie im Gebet zusammen. âAch kommt schon, seit keine SpaĂbremsen! Ich hab das immer zusammen mit⊠mit⊠wir haben das immer zusammen gemacht, das war cool!â âWenn Koo Bock drauf hat, können wirâs doch mal versuchenâ, lenkte Taehyung ein, der sensibel genug war, auf Jeonggukâs WĂŒnsche einzugehen. Dieser reckte eine Faust in die Luft in einer triumphierenden Geste wĂ€hrend Jimin sich mit einem Stöhnen rittlings auf den Flauscheteppich sinken lieĂ. âOkay okay, ihr habt gewonnen! Penner.â
âHeck yeah!â âHeck yeah wĂ€râs auch, wenn ich Badewasser hĂ€tte - und zwar warmesâ, rief Yunhee von der letzten Treppenstufe und warf Jeongguk einen tadelnden Blick zu, ging in die KĂŒche, um sich einen Saft einzuschenken. Jeongguk warf ihr finger guns zu.
âDer Boiler im Keller, beinahe vergessen! Iâm on it, Missy, kommste mit? Ihr könnt wĂ€hrenddessen das Oujia Board suchen, vielleicht ist es in⊠in ihren Zimmern, naja, ihr findetâs schon!â, rief Jeongguk zuversichtlich und winkte dann Yunhee zu sich heran. Sie lieĂ sich ein wenig Zeit mit ihrem Saft, kicherte, als er genervt die Lippen schĂŒrzte, sodass sich kleine GrĂŒbchen in seine Wangen bohrten und folgte ihm dann in den Keller.
Auf der Treppe zog er an dem Zopfgummi und öffnete sein langes Deckhaar, fuhr sich ein paar Mal hindurch und drehte sich dann im Gehen zu Yunhee um, sah sie an. Sein Gesichtsausdruck war blank, ausdruckslos, und die groĂen, dunklen Augen merkwĂŒrdig stumpf. Yunhee wurde ein wenig mulmig und sie lĂ€chelte verunsichert. Plötzlich blinzelte er und es schien wieder Leben in ihn zu fahren; er erwiderte das Grinsen und seine groĂen Augen funkelten. Er stieĂ sie ihm Gehen mit der Schulter an.
âHey, ich- ich wollte nur sagen, dass es schön ist. Dass ihr alle hier seid, das wĂŒrde die beiden freuenâ, fing er plötzlich mit seiner sanften Stimme an und warf einen Blick auf Yunhee herunter. Sie erinnerte sich schwach daran, dass sie mal gröĂer gewesen war als er. Nun war er groĂ, und breit, und warm. Und ein wenig neben der Spur, aber vielleicht bildete Yunhee sich das auch nur einâŠ
Sie erwiderte sein LĂ€cheln und griff nach seiner Hand, um sie leicht zu drĂŒcken.
âWir sind gern hier, Gukkie, das weiĂt du doch.â
Jeongguk nickte langsam und als sie ihm ihre Hand wieder entziehen wollte, blieb er stehen und hielt ihre Hand fest. Vielleicht etwas zu fest. Da er nichts sagte, sprach wie weiter: âNach allem, was passiert ist⊠wir sind immer noch fĂŒr dich da, Jeongguk, okay?â, sagte sie eindringlich, betrachtete sein unbewegtes Gesicht.
âIch⊠will einfach nur, dass wir wieder âne gute Zeit habenâ, fing er mit rauer Stimme an, dann erwiderte er ihren Blick: âDanke, Yunhee, ich bin dir wirklich dankbar. Dir besondersâ, sagte er leise, ihr LĂ€cheln verrutschte bei seinem Tonfall etwas.
Der Keller des Hauses war ein Wirrwarr aus GĂ€ngen, in denen in einigem Abstand immer wieder Lampen an der Decke hingen. Sie befanden sich genau zwischen zweien und dank Jeonggukâs langem Haar, das sein Gesicht auf beiden Seiten einrahmte, waren seine Augen riesig und weiĂ in dem schattigen Gesicht. Sie konnte nicht ausmachen, wo seine Iris aufhörte und seine Pupille anfing; aber dass er nicht blinzelte und immer noch leicht lĂ€chelte, machte diesen Moment nicht gerade angenehmer.
Vorsichtig zog sie ihre Hand aus seinem Klammergriff, legte dann die HĂ€nde auf seine breiten Schultern und drĂŒckte leicht, bevor sie die HĂ€nde wieder sinken lieĂ und hinter dem RĂŒcken verschrĂ€nkte.
âGerne dochâ, murmelte sie mit einem verkniffenen LĂ€cheln. Jeongguk sagte nichts, sondern lĂ€chelte nur unbeirrt dieses tote Grinsen, bei denen sich in seinen Augen nichts bewegte. Plötzlich streckte er die Hand nach ihr aus und sie zuckte heftig zusammen - bevor sie merkte, dass er lediglich eine Metallklappe hinter ihr öffnete.
âWas bistân so schreckhaft heute, das bist du doch sonst nicht?â, kicherte er feixend und hielt ihr eine Taschenlampe hin, bedeutete ihr, ihm Licht zu machen. Sie stieĂ einen atemlosen Lacher hervor und deutete unbeholfen um sich: âNaja, der Keller ist ziemlich groĂ und verwinkelt - schon ein bisschen unheimlichâŠâ
âDu solltest auf jeden Fall nicht alleine hier unten seinâ, sagte Jeongguk und wieder war es dieser beinahe belanglose, aber ernsthafte Tonfall, der Yunhee GĂ€nsehaut bereitete. Sie runzelte die Stirn und schĂŒttelte den Kopf, machte ihm gerade Licht als sie ein rhythmisches, stĂ€hlernes Pochen hörte.
âWas...?â âMh?â, hakte Jeongguk geistesabwesend nach, er hatte sich den Knöpfen und Hebeln zugewandt. Yunhee warf einen Blick ĂŒber die Schulter, sah den Gang zu beiden Seiten rauf und runter. Woher kam bloĂ das GerĂ€usch? âHörst du das Pochen nicht? Es ist so⊠regelmĂ€Ăig?â âNein, ich- hey, kannst du dich konzentrieren? Ich brauch hier Lichtâ, wies Jeongguk sie ungeduldig an, sie blinzelte und drehte sich wieder zu ihm um. Doch da war immer noch dieses Pochen, inzwischen wurde es etwas unsteter. Stirnrunzelnd drehte sie sich erneut um, doch da war nichts und sie konnte weiĂ Gott nicht sagen, aus welcher Richtung es kam.
âOkay, komm mal hier rĂŒberâ, befahl Jeongguk und zog sie am Arm zu einem weiteren Stromkasten, âdu legst diesen Hebel um und wenn diese Lampe blinkt, dann musst du den Knopf drĂŒcken. Der geht schwer, hau am Besten draufâ, wies Jeongguk sie an und hockte sich wieder vor den anderen Stromkasten.
Yunhee tat wie befohlen, wartete nach dem Klacken, bis das Grollen der Maschine seinen Höhepunkt erreicht hatte und als das LĂ€mpchen aufflammte, schlug sie zu. Ein gleichmĂ€Ăiges Grollen ertönte und Jeongguk klatschte sich einmal in die HĂ€nde und lachte freudig.
âHell yeah! Ausgezeichnetâ, rief er und stand auf, hielt Yunhee eine Hand hin. Allerdings ĂŒbersah sie die Einladung zum Highfive, da sie sich bereits geistesabwesend lĂ€chelnd wieder umgewandt hatte, in Gedanken immer noch das merkwĂŒrdige GerĂ€uschâŠ
Jeonggukâs strahlendes LĂ€cheln verschwand und er starrte Yunheeâs Hinterkopf einige Sekunden einfach nur an, sein Gesicht eine blanke Maske. Dann hörten sie plötzlich ein hohles Jammern und um die entfernte Ecke taumelte eine vermummte Gestalt - mit ausgebreiteten Armen genau auf sie zu.
âLAUF!â, rief Yunhee und drĂ€ngte Jeongguk am Arm vor sich her, der irritiert blinzelte und die Beine in die Hand nahm. Yunhee schob ihn weiter, wandte sich um und zerrte an ein paar Brettern, die an der Wand lehnten. Sie fielen ihrem Verfolger in den Weg, der japste und stolperte. Rasch sprinteten sie die Treppe hinauf und Jeongguk griff nach dem TĂŒrgriff - und rĂŒttelte ihn verzweifelt, jedoch ohne Erfolg.
âMach schon?! Warum geht die TĂŒr nicht auf?â, zischte Yunhee verzweifelt und stemmte sich mit dagegen, was natĂŒrlich nichts nĂŒtzte. âDamit uneingeladener Besuch nicht reinkommt?â, mutmaĂte Jeongguk luftleer, da taumelte die dunkle Gestalt um die Ecke. Sie heulte hohl und wankte die Treppenstufen auf, Yunhee schrie auf und presste sich an Jeongguk - der loskicherte.
âSteht dir, Minnieâ, kicherte er und die Gestalt brach ebenfalls in GelĂ€chter aus, Park Jimin schob sich die weiĂe Maske vom Gesicht und die Kapuze des Mönch Gewandes herunter. Yunhee riss empört den Mund auf und schlug mit einer flachen Hand auf Jiminâs Oberarm. âPark Jimin?! Wie kannst du nur?â âOh Mann, ihr hĂ€ttet eure Visagen sehân sollen! Hollywood reifer Schrei, Yunhee, wirklich erste Klasseâ, kicherte er und klatschte langsam, Taehyung öffnete ihnen gerade mit verwundertem Gesicht die TĂŒr. âGehtâs euch gut?â, fragte er unschuldig, Yunhee schob sich mit einem Augenrollen an ihm vorbei. âBis auf den Schreck, den ich mir jetzt mit einem heiĂen Bad aus den Knochen wasche? Hervorragend, Taetae, danke der Nachfrage!â, schnaufte das MĂ€dchen und griff nach einem der Kissen vom Sofa, warf es nach Jimin. Der fing es auf und warf es Taehyung an den Kopf, der seine MĂŒtze probt verlor. Verwundert sah er an Jimin rauf und runter. âMensch, gehst du jetzt unter die Schutzheiligen?â Jimin legte die HĂ€nde wie zum Gebet zusammen und sah Taehyung mit einem Ausdruck ehrfĂŒrchtiger Verzweiflung an: âNur Beten kann uns nun noch von dem Fluch befreien, der auf uns liegt...  nur Beten, oder der TOD?!â Theatralisch sank er auf die Knie und streckte eine Hand gen Himmel - beziehungseise gen Yunhee, die vom oberen Stockwerk auf ihn herunter sehen konnte, da alles offen war. Sie klatschte langsam und schĂŒttelte mit zuckenden Mundwinkeln den Kopf: âDu solltest unter die Schauspieler gehen⊠oder einfach direkt mehr trinken!â, schloss sie und winkte ĂŒber die Schulter, schloss die BadezimmertĂŒre wieder hinter sich. Jimin wandte sich kichernd Jeongguk zu: âMann, da ist ja haufenweise billiges Filmequipment im KellerâŠgehört das deinem Vater?â
Jeongguk verdrehte die Augen: âAls ob der fĂŒr sowas Zeit hat! Nein, das ist meins⊠Ich hab doch mal so ânen Kurzfilm gedreht, wisst ihr noch? Diesen wirklich billigen Horrorstreifen, der âne Auszeichnung bekommen hat? Der ScheiĂ ist noch ĂŒbrigâŠâ, erklĂ€rte Jeongguk und wandte sich dann Taehyung zu: âAlso, hat einer von euch das Board gefunden?â
Jimin zog aus der braunen Kutte ein hölzernes Brett.
âTadaaa~â, rief er triumphierend, die anderen beiden grölten und sie griffen sich ihre GetrĂ€nke und liefen in den Salon neben der Bibliothek, um dort im schwachen Kerzenlicht die Geister zu rufen.
+ Ein schriller Schrei, nicht menschlich aber auch nicht der Ruf eines Tieres, durchbrach spitz die Nacht. Eunsook blieb wie angewurzelt stehen und wandte sich mit groĂen Augen zu Seokjin um, der ihren Blick mit hochgezogenen Brauen erwiderte.
âOkay, what the fuck? Hast du das gehört?â, fragte Eunsook, die sich langsam im Kreis drehte und in die dunklen BĂ€ume um sie herum spĂ€hte.
âIch hab⊠etwas⊠gehört, ja⊠Vielleicht ein Eichhörnchenâ, murmelte Seokjin und holte zu Eunsook auf, drĂŒckte sanft eine Hand in ihr Kreuz und ging weiter.
âEichhörnchenâŠâ, murmelte Eunsook unglĂ€ubig, folgte ihm aber artig. Bis sie ein weiteres GerĂ€usch im Dickicht um sie herum hörten, GeĂ€st knackte, Schnee knirschte. Eunsook blieb wie angewurzelt stehen und presste den RĂŒcken gegen Seokjinâs breite Figur, er hatte ihre Schultern umklammert. Dann löste er sich langsam, bĂŒckte sich und griff nach einem Schneeball. Warf ihn in die ungefĂ€hre Richtung des GerĂ€usches und warf. Einige Sekunden passierte nichts. Dann stieĂ Eunsook ein lautloses Lachen aus und drehte sich zu ihm um.
âOh mein Gott, ich dachte schon-â
Plötzlich brach ein riesiger, dunkler Hirsch aus dem GeĂ€st und landete mit einem Aufprall, der dumpf im Boden vibrierte, zwischen ihnen um mit einem röhrenden Ruf und der Kraft eines Kleinwagens mit einem Satz wieder zwischen den BĂ€umen auf der anderen Seite des Weges zu verschwinden. Sie sahen noch kurz die riesigen, dunklen Augen, die sie schreckensgeweitet anstarrten, dann war das groĂe Tier auch schon wieder verschwunden.
âWoah, das war knapp! Bleib lieber neben mirâ, rief Seokjin aus und machte einen Ausfallschritt, zog Eunsook an sich heran und sie gingen rasch weiter, sie stieĂ ein zustimmendes GerĂ€usch hervor.
Um die nĂ€chste Kurve hörten sie bereits den Bach plĂ€tschern und vor der kleinen BrĂŒcke stand ein alter Schuppen. Das Dach war bereits eingeknickt und es gab keine TĂŒre mehr. Eunsook ging zum Bach und kniete sich ans Wasser, sie hatte ihr Handy gezĂŒckt und machte ein paar Fotos von dieser Seite, da der Mond die Szenerie so schön beleuchtete. Seokjin schon sich neugierig in den Schuppen, anscheinend ein altes Jagdversteck. Es gab nicht viel zu sehen, da waren Haken zum AufhĂ€ngen des Fanges - und merkwĂŒrdigerweise eine Art Atemschutzmaske? Seokjin griff danach und schlich sich langsam von hinten an Eunsook heran, die unschuldig im Schnee hockte und sich nichts Böses dachte.
âUaaargh!â, Â grollte er, hielt sich die Maske vor und streckte einen Arm nach ihr aus - sie fuhr mit einem spitzen Schrei herum, rutschte am Ufer aus und fiel rittlings in den Bach. Jammernd und schimpfend kam sie mit Ach und Krach wieder auf die Beine, sie war klitschnass und der fallende Schnee machte es auch nicht besser. Seokjin klatschte mit einem bellenden Lachen in die HĂ€nde.
âJIN?! Hör auf zu lachen, ich bin klitschenass - und arschkalt?!â, quengelte sie mit TrĂ€nen in den Augen und schubste ihn, er stolperte kichernd zurĂŒck und streckte beschwichtigend die Arme nach ihr aus.
âOh keine Sorge, Darling, ich weiĂ genau, wie wir dich wieder aufheizen könnenâŠâ âHalt die Klappe! Die Stimmung ist sowas von MIES!â, fauchte sie, als sie plötzlich den Schrei wieder hörten - den von dem angeblichen Eichhörnchen. Das dunkle, hohle Röhren eines Hirsches folgte.
Mit groĂen Augen wirbelte Eunsook herum und Seokjin packte sie an der Hand, zog sie ĂŒber die BrĂŒcke. âOkay, wir sollten gehen - es tut mir Leid, dass du nass bist, das wollte ich nichtâ, sagte er mit leiser, beschwichtigender Stimme und rieb ihre Oberarme, sie stapfte missmutig neben ihm her.
âGibtâs etwas Schlimmeres, als nass UND kalt zu sein?â, zischte sie.
Just in dem Moment, als sie den Pfad wieder betreten hatten, brach erneut ein Hirsch durch das Dickicht und stolperte auf der anderen Seite ĂŒber ein auf dem Boden liegenden Stamm. Im Schnee leuchteten rote Sprenkel, sie breiteten sich aus wie die Knospen von BlĂŒten und als das am Boden liegende Tier keuchte, spuckte es einen Schwall heiĂen Blutes ĂŒber den kalten, weiĂen Schnee.
âDAS ist Schlimmerâ, stellte Seokjin trocken fest und sie nĂ€herten sich vorsichtig dem Tier. Der Hals des Hirsches war beinahe vollstĂ€ndig von Fell, Haut und teils auch Fleisch befreit; in die Flanke waren riesige Striemen gerissen und sie konnten sich nur vorstellen, was fĂŒr gigantische Krallen ein Tier haben musste, um solch einen Schaden bei einem ausgewachsenen Hirsch anzurichten. Das Tier war beinahe zwei Meter groĂ - und lag offensichtlich im Sterben.
âOh Gott, wir mĂŒssen doch irgendwas tun?!â,keuchte Eunsook mit trĂ€nenerstickter Stimme. Seokjin nĂ€herte sich langsam dem in Todesqualen keuchenden Wesen, das verzweifelt die Hufe in den Schnee grub und vergebens versuchte, sich wieder aufzurichten. Seokjinâs Hand fand den Kiefer des Tieres und er strich beruhigend ĂŒber das klebrige Fell und sah in die dunklen, schockgeweiteten Augen und verlor sich einige Sekunden darinâŠ
...bevor der Hirsch mit einem gewaltigen Ruck in die Finsternis der BĂ€ume gezerrt wurde. Eunsook schrie auf und sprintete los: âKOMM SCHON! LAUF?!â
Seokjin war ihr bereits dicht auf den Fersen, sie hörten dumpfe GerĂ€usche in den BĂ€umen um sie herum und wollten es auf keinen Fall drauf ankommen lassen, Bekanntschaft mit einem BĂ€ren zu machen! Auf der Veranda der HĂŒtte angekommen rutschte Eunsook dank ihrer nassen Schuhe prompt aus, Seokjin machte einen Satz zurĂŒck und zerrte sie hoch doch sie stieĂ ihn von sich: âSchlĂŒssel, JETZT!â
Rasch kramte er den SchlĂŒssel heraus, jagte ihn ins Loch und drehte ihn rum, schob Eunsook zuerst durch die TĂŒr und hĂŒpfte hinterher, rammte die TĂŒr zu und verschloss von innen. Heftig atmend standen sie sich gegenĂŒber und Seokjin stieĂ einen atemlosen Lacher aus, Eunsook stolperte zum Sofa und lieĂ sich darauf fallen.
âHoly⊠shit⊠Was zur Hölle war das?!â, keuchte sie, Seokjin zerrte sich die Jacke vom Leib.
âBestimmt ein BĂ€r⊠GlĂŒck gehabt, wĂŒrd ich sagen!â âGlĂŒck gehabt? Was, wenn er herkommt!â, protestierte Eunsook fassungslos, Seokjin verdrehte hinter ihrem Kopf die Augen. âBĂ€ren öffnen keine TĂŒren, EunsookieâŠâ âIch hab mal gesehen, dass BĂ€ren AutotĂŒren öffnen können!â âWo das denn?â, fragte Seokjin stirnrunzelnd. âIm Internet?â âDas hier ist nicht das Internet, sondern Real LifeâŠâ, warf Seokjin beschwichtigend ein, lehnte sich ĂŒber die Sofalehne und sah auf das MĂ€dchen herunter. Eunsook verschrĂ€nkte die Arme vor der Brust und schob trotzig die Unterlippe vor. âMhpf! Die Stimmung ist trotzdem ziemlich im Eimer⊠Ich hĂ€tte gern ein Feuer und gute MusikâŠâ
Sie kramte nach ihrem Handy - und ihr Gesicht entgleiste.
âFuck⊠fuck, fuck, FUCK!â âWas- Eunsook, hey, was suchst du?â âMein Handy! Oh verdammt, es ist bestimmt in den Fluss gefallen - meine Eltern bringen mich UM!â âUnd kaufen dir doch sowieso ein NeuesâŠâ âDas ist mein VIERTES dieses Jahrâ, jammerte Eunsook, inzwischen bereits auf allen Vieren um unter die Couch zu linsen. Seokjin begutachtete wĂ€hrenddessen eine Shotgun, die in einer Vitrine neben der TĂŒre hing. âIch glaub nicht, dass wir jetzt da raus sollten⊠nur soân GefĂŒhlâ, meinte er mit einem ironischen Unterton, sie verdrehte die Augen und lieĂ sich wieder auf die Couch fallen.
âJetzt musst du dir wirklich was GANZ Tolles einfallen lassen, damit ich wieder Lust bekomme!â, zischte sie beleidigt und sah mit trotziger Miene zu ihm auf. Seokjin verkniff sich ein Seufzen und machte sich auf die Suche nach Streichhölzern.
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âOh mein Gott, Jeongguk - es tut uns Leid, okay? Das war NICHT geplant, warum sollten wir damit scherzen?â, rief Jimin erneut und gestikulierte zum Oujia Brett, auf dem das dreieckige Tool mit dem Loch in der Mitte nach wie vor auf dem T stand⊠nachdem es das Wort V-E-R-R-A-T gebildet hatte.
Angeblich sprachen sie mit Mina, zumindest hatte die unsichtbare Kraft sie ihren Namen und das reizende Wort M-O-R-D buchstabieren lassen, was die Stimmung nicht unbedingt ausgelassen werden lieĂ. Jeongguk fuhr sich gerade durchâs Haar, seine Augen glitten fahrig durch den Raum und er tigerte von links nach rechts.
âWenn ihr glaubt, dass mir das hilft, die ganze ScheiĂe besser zu verarbeiten⊠dann ist das wirklich KRANK, okay, einfach nur KRANK!â, rief er verzweifelt und trat vor den Tisch, bevor er aus dem Zimmer rauschte und die TĂŒr hinter sich zuknallte. Taehyung saĂ nach wie vor mit groĂen Augen an dem Tisch und hatte abwehrend die HĂ€nde gehoben, als der Tisch mit schrabbenden Beinen auf ihn zukam. Dabei rutschte das Dreieck auf ihn zu und wĂ€re ihm wohl in den SchoĂ gefallen, wenn er nicht wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und einen Satz nach hinten gemacht hĂ€tte.
âOhh Jiminie⊠Ich glaubâ, wir haben Mist gebautâŠâ âDas hast du aber schön in Worte gefasstâ, stöhnte Jimin und raufte sich die Haare, bevor er die MĂŒtze wieder aufsetzte und sich die Nasenwurzel massierte. âShit! Was machen wir denn jetzt?â
Taehyung sah an Jimin vorbei zu dem Schreibtisch und ging langsam nÀher, nahm geistesabwesend einen formellen Brief zur Hand und las ihn.
âWir sollten Koo auf jeden Fall erstmal in Ruhe lassen, bis er sich abgekĂŒhlt hat⊠Hey, sieh malâ, murmelte er und hielt Jimin mit langen Fingern den Brief hin. Genervt stieĂ Jimin Luft aus der Nase aus und griff ruckartig nach dem StĂŒck Papier, die schmalen Augen flogen ĂŒber die Buchstaben:
âTae, ich hab jetzt echt keine Zeit- warte Mal⊠Diesen Namen, Min Yoongi, den hab ich unten beim Skilift gesehen! Da war so ein Poster, der wird doch gesucht, weil er Jeonggukâs Familie stĂ€ndig belĂ€stigtâ, sagte er aufgeregt und stach mit einem kleinen Finger auf den Namen. Er studierte den ganzen Brief noch einmal.
âMhh, sieht so aus, als ob er dem indianischen Stamm, der auf dem Berg gelebt hat, angehörig ist. Die halten wohl nicht so viel von dem Minenbau, den Jeonggukâs GroĂvater hier betrieben hatâŠâ, sinnierte er und Taehyung wandte sich um, studierte mit groĂen Augen die BĂŒcherregale und zog schlieĂlich eines mit Indianischen Sagen und Mythen heraus.
âZumindest scheint sich Gukâs Vater damit auseinandergesetzt zu haben⊠Aber einig wurden die sich wohl nieâŠâ
Taehyung runzelte die Stirn und musterte Symbole zur Vertreibung böser Geister und aufgezeichnete Totems. âWas, wenn dieser Kerl nach all den Jahren Rache fĂŒr seine UrvĂ€ter will?â, fragte Taehyung und wandte sich zu Jimin um, seine Augen waren riesig. âWas, wenn dieser- dieser Kerl, der immer noch gesucht wird⊠Was, wenn er hier auf dem Berg ist? Was, wenn er es war, der Momo und Mina-â â-Taehyung! Halt die Klappeâ, zischte Jimin und warf den Zettel wieder auf den Schreibtisch, riss dem anderen das Buch aus der Hand, es landete klatschend daneben.
âSelbst, wenn da was dran ist⊠Da wĂ€ren die doch bestimmt selbst drauf gekommen. Und bei den Konditionen auf diesem Berg und den verlassenen MinenâŠâ, fuhr Jimin fort und sah nach drauĂen in den Schneesturm, Taehyung folgte seinem Blick mit einem unwohlen GefĂŒhl im Bauch, â...wer wird schon allein hier oben sein Unwesen treiben? Noch nicht mal ein VerrĂŒckter, oder?â
In der Stille, die nach Jiminâs Worten folgte, hörten sie ein lautes Rumpeln und Jeonggukâs erstickten Hilferuf. Mit riesigen Augen sahen sie sich an. Dann nahmen sie die Beine in die Hand, Taehyung war zuerst bei der TĂŒr und brach hindurch, die FlĂŒgeltĂŒr knallte hinter ihm wieder zu. Fluchend rĂŒttelte Jimin am TĂŒrknauf, als er endlich nachgab, stolperte er in die KĂŒche.
Taehyung lag am Boden, Arme und Beine von sich gestreckt, von Jeongguk fehlte jede Spur. Und von der Seite sprang plötzlich ein groĂer, breiter Kerl in sein Sichtfeld, mit langem, zotteligen Haar und einer weiĂen Clownsmaske, die um die Mundpartie halb aufgerissen war - stattdessen klemmten dort nun aufgeklebte, gelbliche lange ZĂ€hne.
Ein dumpfer Schlag ertönte und Jimin spĂŒrte seine Nerven am Hinterkopf heiĂ kitzeln, bevor alles um ihn herum schwarz wurde und er zu Boden fiel.
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Seokjin hatte Eunsook gerade ihr Longsleeve ĂŒber den Kopf gezogen und sich wieder zu ihr herunter gebeugt, um die bereits wunden Lippen wieder auf ihre zu pressen, als es im Bad laut klirrte.
Eunsook quietschte atemlos und zog die lange Beine in der nach wie vor feuchten Jeans an die Brust; sie trug keine Socken mehr aber noch ein hautenges, gut ausgeschnittenes T-Shirt, aus dem Seokjin sie als nÀchstes schÀlen wollte. Er selbst trug noch Jeans und ein ebenfalls eng anliegendes Top und war ziemlich genervt, schon wieder unterbrochen zu werden - was den jetzt schon wieder?
âWas war dasâ, keuchte Eunsook mit heiĂen Wangen und deutete in den Flur. Seokjin musste alle mentale Kraft zusammennehmen, um nicht entnervt zu stöhnen und die Augen zu verdrehen, und erhob sich um in den Flur zu gehen. Das Badezimmerfenster war eingeschlagen, nein, es war etwas hineingeworfen worden.
Eunsookâs Handy.
Es spielte Musik und lag unschuldig auf den Holzdielen vor ihm.
âEhm⊠Dein Handy ist wieder aufgetauchtâŠâ, rief Seokjin und hob es auf, musterte es von allen Seiten und ging wieder zurĂŒck, reichte einer fassungslosen Eunsook das GerĂ€t. Ihr Mund stand offen, dann flackerte Wut ĂŒber ihr Gesicht und sie sprang auf.
âDiese Penner!â, zischte sie und polterte zur EingangstĂŒre, riss sie auf sodass ein Schwall kalte Winterluft hereinfegte und das Feuer im Kamin protestierend knisterte; Seokjin schnaubte fassungslos: âWas..?â
âHEY, IHR SPACKOS! Ja, genau ihr?!â, brĂŒllte Eunsook und stemmte eine Hand in die HĂŒfte, hielt mit der anderen das Handy in die Höhe.
âIch weiĂ genau, dass ihr da seid - ihr wartet doch nur auf âne Peep Show und wisst ihr was? Wir geben euch gerne eine! Wir werden jetzt nĂ€mlich VĂGELN?!â, rief sie in die Nacht hinaus und lachte beinahe manisch, klatschte in die HĂ€nde und presste sie theatralisch vor die Brust.
âUnd das wird SO! GUT! werden, und keiner von euch kann uns davon abhalten?! Hasta la vista!â, beendete sie ihre Kundtuung und mit einem erneuten Lacher kam sie wieder hinein und knallte die TĂŒr hinter sich zu, warf ihr Handy auf den Tisch und grinste Seokjin mit heiĂen Wangen und funkelnden Augen an.
âSo! Wo waren wir?â
Seokjin lachte und schĂŒttelte den Kopf: âDu bist einmalig!â, kicherte er und machte einen Schritt auf sie zu - dann passierte alles ganz schnell.
Es klirrte laut als das TĂŒrfenster zerbarst und Eunsookâs gesamter Körper am Kopf nach hinten gerissen wurde als Jemand, oder Etwas, sie unter hysterischem Schreien und sich wehrenden HĂ€nden, die haltlos an den Holzplanken entlang fuhren, durch das zerbrochene Fenster zerrte.
Ein letzter, markerschĂŒtternder Schrei hallte durch die Nacht, dann war Stille.
âEUNSOOK?!â, brĂŒllte Seokjin und Leben fuhr in ihn; rasch griff er sich die kleine Gaslampe vom Tisch und mit der anderen das Gewehr, trat die locker in den Angeln hĂ€ngende TĂŒre ein und sprang die Veranda runter, blieb nur stehen, um sich kurz zu orientieren.
Da waren Schleifspuren, vor ihm im Schnee, sie fĂŒhrten in Richtung der Minen.
âEUNSOOK, WO BIST DU?â, brĂŒllte er, sie kreischte, die Stimme bereits weit entfernt, ein Echo durch Wind und Schnee getragen.
Rasch nahm Seokjin die Beine in die Hand und rannte los. Er spĂŒrte die KĂ€lte nicht einmal, schlitternd und keuchend bahnte er sich seinen Weg durch das Unterholz. Statt des Weges wĂ€hlte er den Abhang hinunter, da er dort Schleifspuren und etwas Dunkles sah - bitte kein Blut!
Japsend rutschte er noch tiefer, lieĂ gezwungenermaĂen Gewehr und Lampe los, um seinen Fall nach unten abzufangen in dem er hier nach einem aus der Steinwand ragenden Rohr griff, da nach einem alten Zaun. Trotzdem fiel er tief und taumelte, als er zwar auf den FĂŒĂen landete, jedoch kurz in die Knie ging und sich abstĂŒtzen musste.
Er war vor einem Eingang zu den Minen, ein goldener Schimmer drang aus dem Inneren. Rasch griff er nach der auf der Seite liegenden Lampe, die glĂŒcklicherweise immer noch funktionierte, und dem Gewehr, und joggte hinein. Kurz orientierte er sich und folgte schlieĂlich GerĂ€uschen von weiter unten, nahm eine Treppe die zum Fahrstuhl ausgeschrieben war und stolperte beinahe ĂŒber seine FĂŒĂe, so schnell hastete er die Stufen hinunter.
In der Dunkelheit hörte er ein Stöhnen, er hob die Lampe und sah sie - da lag Eunsook, auf dem Gitter, das den Boden des Fahrstuhls markierte. Ihre GliedmaĂen waren merkwĂŒrdig abgewinkelt, sie bewegte gerade den Kopf stöhnend auf die andere Seite. Tiefe Kratzer zierten ihr Dekoltee, sie hatte einen eingerissenen Mundwinkel und war ĂŒberall dreckig und blutig. Als Seokjin auf sie zuhastete und sich neben sie fallen lieĂ, blinzelte sie mit schweren Augenlidern, der glasige Blick fokussierte sich nur mit MĂŒhe.
âSeok...jin?â âOh Gott, Eunsook! Eunsook, gehtâs dir gut? Fuck, natĂŒrlich nicht, du siehst- nichts fĂŒr ungut, du siehst echt beschissen- was zur Hölle passiert hierâ, keuchte Seokjin atemlos und streckte vorsichtig die HĂ€nde nach ihr aus.
Es knirschte unheilverkĂŒndend und der Fahrstuhl verlor vor Seokjinâs Augen den Halt und mit einem gewaltigen Krachen jagte er in die Tiefe, wo er mit einem Donnern aufschlug.
âEUNSOOK, NEIN?!â Seokjinâs Augen brannten, er sah fassungslos in die Tiefe, sah jedoch auĂer tiefer SchwĂ€rze nichts. Da hörte er einen Schrei, aber nicht Eunsookâs - es war der Schrei, den sie vorher bereits im Wald gehört hatten. Er ging durch Mark und Bein und Seokjin konnte nicht anders; er presste sich schĂŒtzend die HĂ€nde vor die Augen und sah sich panisch um - da sah er es.
Ein Wesen, ausgemergelt und mit dĂŒrren, langen GliedmaĂen, hing an der Decke. Im schwachen Schein seiner Lampe glĂ€nzten die Augen riesig, rund und weiĂ auf ihn herunter und Speichel tropfte von langen, spitzen ZĂ€hnen. Es hatte blutige Krallen in die Steine gerammt und es könnte humanoiden Ursprungs sein - wenn es sich nicht mit unglaublicher Geschwindigkeit, wendig wie eine Spinne, die Wand entlang bewegen und einen weiteren, grellen Schrei ausstoĂen wĂŒrde.
Seokjin griff schneller nach der Knarre, als er denken konnte, und als das Wesen zielsicher mit ausgestreckten Krallen und weit aufgerissenem Mund auf ihn zu sprang, schoss er und traf die linke Schulter. Mit einem weiteren Kreischen wurde es zurĂŒck geschleudert und fiel mit einem Krachen in ein paar Tonnen, die krachend zur Seite rollten.
Dann wurde die Mine erhellt von einem Schwall Feuer, der zielsicher das Wesen fand und Hitze die WĂ€nde hochtrieb. Es stieĂ einen letzten, grellen Schrei aus und ein dumpfes Echo schwang ihm nach, bevor es sich hinaus in die verschneite Nacht stĂŒrzte. Aus den Schatten trat ein kleiner Mann, der einen Flammenwerfer in der Hand hatte, den Tank hatte er sich auf den RĂŒcken geschnallt. Er trug eine Maske, die der, die Seokjin im Schuppen gefunden hatte, nicht unĂ€hnlich sah.
Gerade schob er sie langsam nach oben und ein kleines Gesicht mit melancholischen Augen trat zum Vorschein, die Ringe in den Ohren klingelten. Seokjin sah die Narbe ĂŒber einem Auge, als hĂ€tte ihn eine Kralle gut erwischt.
Am ganzen Leibe zitternd griff Seokjin nach dem Gewehr und erhob sich, deutete zitternd auf den Mann. Der sich nicht rĂŒhrte, sein Gesicht blieb ausdruckslos. In der Dunkelheit knurrte es, diesmal kehlig und tief, und ein weiĂer Wolf schob sich langsam aus den Schatten und stellte sich vor dem kleinen Mann auf. Er taxierte Seokjin mit gelben Augen, das dichte Nackenfell stellte sich auf.
Seokjin stieĂ den angehaltenen Atem aus und lieĂ das Gewehr sinken, stemmte sich mit den HĂ€nden auf den Knien ab und blinzelte ein paar Mal gegen den Schwindel an, der ihn nach dem Ăberschuss Adrenalin zu ĂŒbermannen drohte.
âO...kay. Okay, was zum Fick geht hier eigentlich ab?â
Der Wolf hatte sich wieder beruhigt, er wackelte mit einem Ohr und kam auf Seokjin zu, schnĂŒffelte interessiert an dessen Schuhen bevor er in den dunklen Schlucht nach unten starrte. Der kleine Mann schob die Maske ganz vom Kopf und schob sie in den gigantischen Parka, zog eine Zigarre heraus und zĂŒndete sie an. Dann kam er nĂ€her, in den Schein der kleinen Lampe, und sah auf Seokjin herunter.
âIhr Kinder⊠seid zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber das waren die Jeonâs ja schon immer.â, murmelte er mit rauer, tonloser Stimme und zog ein weiteres Mal an der Zigarre, der Rauch stand kurz zwischen ihm und Seokjin. Seokjin schĂŒttelte mĂŒde den Kopf: âWas⊠zur Hölle war dieses Wesen?â
âDasâŠâ, begann der kleine Mann beinahe andĂ€chtig und kraulte dem Wolf, der sich an sein Bein presste, das dichte Nackenfell, â...war der Fluch dieses Berges. Das war der Wendigo.â
#ElizaTaylor #UD2: My question for Eliza's solo #PrincessPanel. 1. What do you think Clarke's greatest strength is & what is her greatest weakness? And what are Eliza's? Eliza's answer - Clarke's greatest strength and weakness: her empathy and compassion. My greatest strength is not letting criticism get me down. I love acting. My greatest weakness is chocolate or champagne. That's my perfect Friday night. Thank you @ jopinionated for asking her my question. Her response to my Twitter handle was adorbs. #UNITYDAYS2017 #ChooseKindness #The100 #ClarkeGriffin #FBF đđ» (at Pinnacle Hotel Harbourfront) https://www.instagram.com/p/BPQlYeuh3DB/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=1p42vkcfzppmj
Mapa del territorio que ocupaba el Imperio CarolingioÂ