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Tschad: PrĂ€sidentenpalast mit Messern und Macheten angegriffen. Afrikanische LĂ€nder empört ĂŒber Frankreichs Staatschef Macron âą Foto: Bestim
Im Tschad ist am Mittwoch abend ein bewaffneter Angriff auf den PrĂ€sidentenpalast in der Hauptstadt NâDjamena abgewehrt worden. EinsatzkrĂ€fte vereitelten den Versuch einer Gruppe von 24 MĂ€nnern, das GebĂ€ude zu stĂŒrmen. Dabei kamen 18 Angreifer und ein Mitglied der PrĂ€sidentengarde zu Tode. Nach Angaben der Regierung war die Lage innerhalb kĂŒrzester Zeit wieder vollstĂ€ndig unter Kontrolle. Der Angriff erfolgte nur wenige Stunden nach einem GesprĂ€ch von PrĂ€sident Mahamat Idriss DĂ©by Itno mit Chinas AuĂenminister Wang Yi, der zur Zeit seine traditionelle Afrikareise zu Jahresbeginn nach westlichem Kalender durchfĂŒhrt.
Nach wie vor unklar sind die Motive der Angreifer. Die Frage ist auch deshalb von Bedeutung, weil Frankreich im Dezember begonnen hat, seine Truppen aus dem Tschad abzuziehen, nachdem NâDjamena Ende November die MilitĂ€rkooperation mit Paris aufgekĂŒndigt hatte. In der französischen Hauptstadt war spekuliert worden, die repressiv herrschende Regierung Tschads könne sich ohne französischen Schutz gegen die Opposition womöglich nicht behaupten. Allerdings deutet bislang nichts auf einen Zusammenhang zwischen dem Angriff und dem Abzug hin. Auch Berichte, es habe sich um einen Angriff der Dschihadistenmiliz Boko Haram gehandelt, bestĂ€tigten sich nicht â unter anderem, da die Angreifer laut Regierungsstellen keine Schusswaffen, sondern nur Messer und Macheten mit sich gefĂŒhrt hĂ€tten. Am Donnerstag hieĂ es, sie seien wohl aus einem verarmten Viertel im SĂŒden der Hauptstadt gekommen, in dem der Oppositionspolitiker SuccĂšs Masra eine starke AnhĂ€ngerschaft hat. Er hatte die jĂŒngsten Parlamentswahlen am 29. Dezember 2024 boykottiert, verwahrt sich allerdings gegen jegliche Spekulation, die Opposition könne bei dem Angriff irgendwie ihre Finger im Spiel gehabt haben. Die Behörden waren am Donnerstag weiterhin bemĂŒht, den Vorfall aufzuklĂ€ren.
Unterdessen verschĂ€rfen ĂuĂerungen, die PrĂ€sident Emmanuel Macron zu Wochenbeginn auf der jĂ€hrlichen Pariser Botschafterkonferenz tĂ€tigte, die Spannungen zwischen Frankreich und diversen afrikanischen Staaten. Macron hatte mit Blick auf den â komplett gescheiterten â französischen MilitĂ€reinsatz im Sahel erklĂ€rt, die afrikanischen Regierungen hĂ€tten »vergessen, sich bei uns zu bedanken«. Tschads AuĂenminister Abderaman Koulamallah urteilte, aus Macrons Stellungnahme spreche eine »verĂ€chtliche Haltung gegenĂŒber Afrika und Afrikanern«. Senegals Premierminister Ousmane Sonko wiederum verwahrte sich gegen Macrons Behauptung, der Abzug der französischen Truppen aus Westafrika sei mit den dortigen Regierungen »ausgehandelt« worden. Sonko bekrĂ€ftigte, das treffe nicht zu: Es habe sich um vollstĂ€ndig souverĂ€ne Entscheidungen der afrikanischen Seite gehandelt. Die Feststellung ist keine Marginalie, da eine steigende Zahl ehemaliger französischer Kolonien gerade dabei ist, ihre SouverĂ€nitĂ€t gegen jahrzehntelange Oktrois aus Paris durchzusetzen. Auf der Botschafterkonferenz hatte Macron nicht zuletzt bekrĂ€ftigt, Paris werde in Zukunft seine Afrikapolitik in hohem MaĂ auf den alten VerbĂŒndeten Marokko stĂŒtzen. Er verband das mit heftigen Invektiven gegen Algerien. Marokko ist der einzige Staat Afrikas, der â in der Westsahara â eine Kolonialherrschaft ĂŒber ein anderes Land des Kontinents aufrechterhĂ€lt.
Medizinteam im Tschad entfĂŒhrt
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Happy Independence Day, Chad!

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Frankreichs PrÀsident Macron: Truppenbesuch im Tschad
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Frankreichs PrÀsident Macron stattet den Truppen im Tschad einen Besuch ab. Danach will er sich mit der tschadischen Zivilgesellschaft treffen.⊠LESEN SIE MEHR :
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