Ich als Expertin für schwierige Jungs mit viel Erfahrung im Umgang mit Arschlöchern der allerersten Sorte wurde von meinem Leben mit einer ganz besonders interessanten Person konfrontiert, die alle bisher gekannten Vögel abschießt. Zuerst dachte ich noch: “Okay, wieder mal ein besonders obercooler harter Kerl.”, dann irgendwann schon eher: “Was für ein selbstgerechtes Arschloch”, bis schließlich zu: “Ach du scheiße das kann doch nicht sein. Ich dachte er ist neben seiner comichaften Streitsüchtigkeit, seiner Betrügerei und seinem generell psychischen Abgefucktsein normal.”. Lange Rede, kurzer Sinn - selbst ich habe meine Lektion gelernt. Was mich aber nicht davon abhält, mit dem Feuer zu spielen. Denn wie bereits oft festgestellt wurde, habe ich absolut nichts zu verlieren und kann eigentlich nur gewinnen. All die bisher genannten Statements sowie eine absolut neue Episode an WhatsApp-Chat-Abfuck aus meinem Leben führte mich zu folgender Frage, welche sich plötzlich ganz frech in meine Großhirnrinde drängte: Wieso völlig Geisteskranke nicht mal mit völlig Geisteskrankem konfrontieren? Ich sehe absolut keinen Sinn mehr darin, mir auf die irrsten Moves von irgendwelchen Ciao-Köpfen einen Reim zu machen und normale, angemessene Reaktionen zu generieren. Das ist quasi ein Fass ohne Boden und kostet mich auf Dauer Energie, die ich lieber für einen bezahlten Job aufwenden sollte. So ist es doch nur völlig logisch, skurrile Konversationen und Aktionen mit der maximal möglichen Ladung an Gestörtheit weiterzuführen beziehungsweise zu kommentieren. Soweit mein geistiger Erguss des Tages - sehen wir mal, wie mein aus der Forscherperspektive hochinteressantes Umfeld reagieren wird.