The Military Aviation Museum's Messerschmitt Me 262 seen taxiing to the runway at Paine Field
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The Military Aviation Museum's Messerschmitt Me 262 seen taxiing to the runway at Paine Field

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@/winterbunz's Taurus and @/otterkitty's Schwalbe!
Unnecessary aurafarming
and here i explored more filters and textures of krita
🇩🇪
Meine weiße Simson S51.
Eigentlich gehört sie gar nicht mir. Zumindest ursprünglich nicht. Mein Opa hat sie 1988 für meinen ältesten Bruder gekauft, weil er zufällig erfahren hatte, dass irgendwo noch welche verfügbar waren. Die weiße war die letzte.
Und irgendwie hat dieses Moped seitdem alles überlebt.
Die DDR.
Mehrere Jugendliche mit fragwürdigem Fahrstil.
Dorfjugend.
Stürze.
Unzählige Feldwege.
Meine Brüder.
Und später auch mich.
Heute steht sie noch immer in meiner Garage und ehrlich gesagt hänge ich an diesem Ding wahrscheinlich emotional gesünder, als manche Menschen an ihren Beziehungen.
Denn die Simson war hier auf dem Land nie einfach nur ein Moped.
Sie war Freiheit.
Mit 15 plötzlich mobil zu sein bedeutete in Mecklenburg etwas völlig anderes als irgendwo in der Großstadt. Dort fährt alle paar Minuten eine Straßenbahn. Hier fährt nach 18 Uhr eher mal ein Reh über die Straße als ein Bus.
Also wurden 60 km/h auf einer S51 plötzlich zur großen weiten Welt.
Alleen.
Seen.
Sommerabende.
Tankstellengespräche.
Dönerbude nach der Schule.
Erste Küsse am See.
Und dieses wunderbare Gefühl, plötzlich irgendwie erwachsen zu sein, obwohl man eigentlich noch völlig ahnungslos durchs Leben geeiert ist.
Dazu kam:
Ich hatte schon immer Kraftstoff im Blut.
Egal ob Diesel, Benzin oder Zweitaktgemisch.
Mich hat Technik schon als Kind fasziniert. Ich wollte immer wissen, warum Dinge funktionieren. Oder warum sie eben plötzlich nicht mehr funktionieren, meistens samstagabends irgendwo mitten im Nirgendwo.
Mein Vater sagte damals immer:
„Wer Simson fahren will, muss sie auch reparieren können.“
Und genau das hat er uns beigebracht.
Vergaser reinigen.
Zündung einstellen.
Bowdenzüge wechseln.
Kerzenbild kontrollieren.
Und fluchen, wenn das störrische Mistding trotzdem nicht anspringt.
Relativ schnell wurde ich dadurch zur Schrauberin im Freundeskreis. Denn egal ob Schwalbe, S50, S51, Star oder diese etwas eigenwilligen Simson Roller aus den späten 80ern, irgendwer hatte immer irgendetwas kaputt.
Und natürlich landete irgendwann alles bei uns auf dem Hof.
Unser Hof wurde zeitweise mehr oder weniger eine ostdeutsche Zweitaktwerkstatt mit Milchviehhaltung im Nebenerwerb.
Und mein Vater hatte sichtbar Spaß daran, den Dorfmädels zu zeigen, wie sie sich selbst helfen können, statt beim ersten technischen Problem sofort irgendeinen Typen anzurufen.
Rückblickend war das wahrscheinlich mehr Feminismus als manche großstädtische Uni Diskussion.
Ich vermisse diese Zeit manchmal ziemlich.
Diese Abende am See.
Dieses ziellose Herumfahren.
Die Freiheit vor dem Erwachsenwerden.
Die Gespräche auf Tankstellenparkplätzen.
Freitags nach der Schule an der Dönerbude sitzen und erstmal kollektiv die Woche auseinandernehmen.
Heute sind die meisten von damals weg.
Berlin.
Hamburg.
München.
Hannover.
Leipzig.
Dresden.
Und ich bin eine der wenigen gebliebenen Dorfkinder.
Manchmal macht mich das traurig.
Denn ich liebe mein Mecklenburg. Diese Ruhe. Die Seen. Die Alleen. Die Felder. Dieses Gefühl von Heimat, das man schwer erklären kann, wenn man nie hier gelebt hat.
Und manchmal verdamme ich es auch.
Wenn wieder Menschen gehen.
Wenn Dörfer leerer werden.
Wenn Freundschaften plötzlich hunderte Kilometer entfernt wohnen.
Aber ehrlich gesagt nur selten.
Denn jedes Mal, wenn die Abendsonne über die Seenplatte fällt und irgendwo ein alter Zweitakter knattert, weiß ich wieder ziemlich genau, warum ich geblieben bin 🌾
---
🇬🇧
My white Simson S51.
Technically, it was never really mine. At least not in the beginning. My grandfather bought it in 1988 for my oldest brother after randomly hearing that a few were still available somewhere. The white one was the last one left.
And somehow, this little motorcycle survived everything since then.
The GDR.
Several teenagers with questionable driving skills.
Village youth.
Crashes.
Countless dirt roads.
My brothers.
And eventually me too.
Today it still stands in my garage and honestly, I am probably emotionally more attached to this machine than some people are to their relationships.
Because out here in the countryside, a Simson was never just a motorcycle.
It was freedom.
Being mobile at 15 meant something completely different in Mecklenburg than it did in a big city. There, a tram comes every few minutes. Here, after 6 PM you are more likely to see a deer crossing the road than a bus.
So suddenly, 60 km/h on an S51 felt like absolute freedom.
Tree lined roads.
Lakes.
Warm summer evenings.
Gas station conversations.
Meeting at the kebab shop after school.
First kisses by the lake.
And that wonderful feeling of somehow becoming an adult while still being completely clueless about life.
And then there was this:
I always had fuel in my blood.
Diesel.
Gasoline.
Two stroke mixture.
Did not matter.
I have always been fascinated by technology. I always wanted to know how things worked. Or more importantly, why they suddenly stopped working, usually on a Saturday evening somewhere in the middle of nowhere.
My father always said:
“If you want to ride a Simson, you also need to know how to repair it.”
And he taught us exactly that.
Cleaning carburetors.
Adjusting ignition timing.
Changing cables.
Checking spark plugs.
And swearing at the stubborn thing when it still refused to start.
Pretty quickly I became the mechanic girl in my friend group. Because whether it was a Schwalbe, S50, S51, Star or one of those slightly weird Simson scooters from the late 80s, something was always broken.
And naturally, everything eventually ended up at our farm.
For a while, our farm was basically an East German two stroke repair shop with dairy farming on the side.
And my father clearly enjoyed teaching village girls how to help themselves instead of immediately calling some guy whenever something technical stopped working.
Looking back, that was probably more feminism than some university seminar in a big city.
I miss that time sometimes.
Those evenings by the lake.
Driving around for absolutely no reason.
The freedom before adulthood arrived.
The conversations on gas station parking lots.
Sitting at the kebab shop on Fridays after school and collectively reviewing the chaos of the week.
Today, most of those people are gone.
Berlin.
Hamburg.
Munich.
Hanover.
Leipzig.
Dresden.
And I am one of the few village kids who stayed behind.
Sometimes that makes me sad.
Because I truly love Mecklenburg. The silence. The lakes. The tree lined roads. The fields. That strange feeling of home you cannot really explain to people who never lived here.
And yes, sometimes I curse it too.
When more people leave.
When villages become emptier.
When friendships suddenly live hundreds of kilometers away.
But honestly?
Only rarely.
Because every time the evening sun falls over the lake district and somewhere an old two stroke engine rattles through the countryside, I remember exactly why I stayed 🌾
02.03.2025
C’è finalmente primavera nell’aria! Sono tornate le prime rondini. Frühling liegt in der Luft. Die ersten Schwalben sind zurück.

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Meine Freundin nenne ich Sommervogel
Ich habe letztens versehentlich schlechte Realitäten wahr werden lassen. Eine Freundin von mir – ich nenne sie Summervögeli, was zu intim ist für euch, geliebte Leserschaft, weshalb wir sie hier Sommervogel nennen – hat sich nämlich wegen mir den Arm gebrochen. An dem Tag, an dem ich sie als Vogelknöchelchen bezeichnete (wegen ihrer schlanken Füße), mich darüber beschwerte, ihre Eltern nicht zu kennen (die ich dann im Krankenhaus antraf), und ein paar Geldsorgen teilte (die sich nun in Luft aufgelöst haben, da ich ihre Schichten übernehme) hat sich ihr Oberarm entzweit. Mir war vorab nicht bekannt gewesen, dass ich in der Lage bin, Saloppes zu sagen und Mühsames wahr werden zu lassen. Werde ich nun etwa aufpassen müssen, was ich an Stuss rauslasse? Ich hatte mal eine Reihe von prophetischen Träumen (jede Nacht in der Woche vor Halloween, man kann es kaum glauben). Jede Nacht dasselbe Muster an Geschehnissen, in der Nacht von Halloween wurde es dann wahr. Danach hatte ich diese Träume nie mehr.
Aber so was Dummes habe ich selbst noch nie gehört. Deshalb habe ich das dann ignoriert und erzähle es nur noch selten und auch nur, wenn’s grad passt. Ich möchte keinerlei solcher Fähigkeiten haben, ich glaube nicht daran, und wenn ich daran glauben würde, würde ich erwarten, bessere Fähigkeiten zu erhalten. Fliegen fände ich gut, am besten mit aufsehenerregenden Flügeln. Wären sie denen einer Schwalbe ähnlich, so könnte ich glücklich sein. Das wäre schick, charmant und lässig. Ich könnte in der Gegend rumfliegen ohne den Umweg über einen Flughafen, gut fürs Klima, gut für die Nerven. Schwalben sind ohnehin meine Lieblingstiere, es würde alles passen.
Ich würde darauf verzichten, mir ein Haus aus meinem Speichel zu bauen, und ich würde, glaube ich, auch die Insektenjagd bleiben lassen, aber ansonsten würde ich dann alles mit meinen neuen Freundinnen machen. Wir setzen uns auf die Strommasten und unterzwitschern uns über die aktuellen Nachrichten. Dann drehen wir Saltos, fliegen auf und ab, als gäbe es nichts Anderes zu tun. Natürlich hätte zumindest ich Anderes zu tun, aber ich hätte nichts Besseres zu tun. Die Schwalben haben ja auch völlig recht, es gibt keinen Grund, in Europa zu überwintern. Ich flöge mit dem Schwarm mit, fetze über die Sahara, um dann irgendwo am Strand meine Kolumne zu schreiben. Dann baller ich in die äthiopische Hochebene und vertreibe mir mit den gewanderten Schmetterlingen die Zeit, lasse mir von ihnen erzählen, wie es ist, ein kleines Flattertier zu sein und einem Sturm zu trotzen. Wenn die Magnolien blühen, komme ich wieder zurück. Bis dann sollte auch der Arm vom Sommervögelchen wieder geheilt sein, jetzt ist er noch kaputt und sie hat schlechte Laune. Ist aber auch nicht so schlimm, das legt sich schnell wieder und ist auch sehr verständlich. Sie kann immerhin wieder ihren Kopf berühren, was zwar nicht so aufregend ist wie den halben Planeten zu umrunden, aber man nimmt, was man kriegt.
Gruß & Kuss