Meine Mutter regt mich auf. Sie hat mich angeschnauzt, dass ich doch endlich mal mein Zimmer aufräumen soll. Ich bin vielleicht etwas, oder sehr, unordentlich, aber mittlerweile geht es eigentlich. Am meisten nervt sie mich mit Geschirr. Nur, weil ich 2 mal das Geschirr nicht rechtzeitig raus gebracht habe, sagt sie jedes mal, wenn ich beispielsweise einen Teller mit ihn mein Zimmer nehme, dass ich es auch ja wieder raus bringen soll. Meine GĂźte ich habâs verstanden. Seit ungefähr 2 Monaten behauptet sie, ich habe 2 Plastikteller in meinem Zimmer, und dass sie diese doch endlich mal zurĂźck haben will. Ich habe mein Zimmer innerhalb dieser 2 Monate 3 mal auf den Kopf gestellt und nach diesen Tellern gesucht. Sie kann mir also nicht erzähle, ich wĂźrde sie nicht suchen oder ich wĂźrde sie Ăźberhaupt noch haben.
Gerade ist etwas sehr komisches passiert. Während ich geschrieben habe, hat mich ein Mädchen aus meiner Klasse von dem Handy einer anderen aus meiner Klasse angerufen. Normalerweise habe ich nicht wirklich viel mit ihr zu tun. Wir reden manchmal, aber machen eigentlich nichts miteinander.  Sie hat mich also angerufen und gefragt, was ich heute so gemacht habe. Dann hat sie mir von ihrem Tag erzählt. SchlieĂlich hat sie gesagt ââJenna? Die Verbindung ist schlecht!ââ und hat aufgelegt. Ich schätze einfach mal, dass es eine super lustige Telefeonverarsche sein sollte. Keine Ahnung.
ZurĂźck zum super interessanten Thema. Meine Mutter hat mich ein paar Minuten später gerufen und mich gefragt, warum ich leere Verpackungen stehen lasse, wenn ich das Letzte gegessen habe. Zur Info: Ich habe gestern den letzten Keks mit irgendeiner CremefĂźllung gegessen. Wir hatten 2 Packungen und meine Mutter hat eine leer oben stehen lassen. Ich dachte, es sei noch ein Keks in der Packung und habe sie oben stehen lassen. Ich habe ihr gesagt, sie habe doch das Gleiche getan. Sie hat das beste Argument des Jahres gebracht. ââJa, aber ich habe sie gekauftââ. Wow. Es tut mir leid. Ich wusste das nicht. Dann ist es ja vĂśllig okay, wenn man den MĂźll stehen lässt.Â
Ich merkâ schon, der Post wird unendlich interessant.
Mein Traum war deutlich interessanter. Ich war anscheinend in meinem Zimmer und bin in diesem Haus dann die Treppen runter gegangen. In der KĂźche war mein Vater, der bei weitem nicht so aussah wie mein echter Vater, und der mir eine Geschichte erzählt hat. Es hat wie aus Eimern geschĂźttet, ungefähr so, wie in Italien bei Kelly, Melina und Ju. Er hat mir erzählt, dass irgendwelche GĂśtter dafĂźr verantwortlich seien und einen holen wĂźrden, wenn man einen FuĂ vor die TĂźr setzte. Er hat mich gefragt, welche GĂśtter dafĂźr verantwortlich seien. Ich habe gesagt, die Schinigamis. Darauf hat er gesagt, er gesagt, es seien die Luma, keine Ahnung was das sein soll, gewesen. Irgendwann waren Unge und Lena Vanille da und wir waren in einem Raum, der aussah wie das Wohnzimmer meiner GroĂeltern. Das witzige war, ich habe gedacht ââDas kann kein Traum sein. Das ist die Realität. ich werde später ein Foto mit ihnen machenââ. Nach einer Zeit hat der Regen aufgehĂśrt und ich war irgendwo anders. Jetzt wirdâs komisch. Mir wurde gesagt ich solle etwas kochen und habe dafĂźr riesige Buchstaben, die plĂśtzlich vor mir waren, mit rotem Wachs nach gefahren.
Wäre das alles ein Film, wäre ich vermutlich die Hauptfigur. Ich bin diese AuĂenseiterin. NatĂźrlich wĂźrde ich mich nicht als sonderlich schĂśn betiteln, aber an sich habe ich die perfekten Voraussetzungen. Keine Ahnung, wieso ich das jetzt unbedingt schreiben musste. Der Gedanke ist mir vorhin gekommen und ich wollte das einfach hier stehen haben.