Die Tieferlegung der Floßlände. Sinn oder Unsinn?
Als wir letztens auf einen „vielleicht gibt es ja ein Wunder“ Spaziergang an der Floßlände waren, staunten wir erstmal nicht schlecht. Es gab ein rotweisses Absperrband um den Spot und im Einstiegsbereich war auf beiden Seiten eine Vertiefung im Bereich der Mauer zu sehen. Nun ratterten die kleinen Rädchen bei uns im Kopf und wir überlegten uns, was sich nun ändert:
1. Der Einstieg wird einfacher. Man muss jetzt nicht mehr das Board auf die Welle schmeissen und dann möglichst schnell auf das Brett kommen, sondern kann sich wie am Eisbach auf der Steinseite auf die Mauer setzen und das Board in die Welle legen.
2. Der Sprungstart wird einfacher. Beim Sprungstart muss nun (vor allem auf der Wiesenseite) nicht  mehr eine so grosse Höhendifferenz überwunden werden. Das macht den bisher sehr schwierigen Sprungstart deutlich einfacher.
3. Gerechteres Lineup. Wusstet ihr, dass das Verhältnis von Goofy Footern zu Regular Footern etwa 30:70 ist? Bisher hatten gute Goofy Footer an der Floßlände ein Vorteil. Sie konnten auf der Wiesenseite einsteigen und kamen normal öfters zum Surfen als die Surfer auf der Steinseite. Auch wenn nicht 1:1 abgewechselt wurde waren die Surfer auf der Wiesenseite (meist Goofy Footer) immer im Vorteil. Für Regular Footer war der „blindside“ Einstieg auf der höheren Wiesenseite bisher recht schwer. Mit dem niedrigeren Einstieg ist es nun auch für regular Footer wesentlich einfacher auf der Wiesenseite einzusteigen und die Schlangen werden sich von der Länge angleichen.
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Flosslände 3.0 | Wie sind die Chancen für dieses Jahr ?
Wer momentan an der FloĂźlände vorbeischaut den erwartet ein ungewohntes Bild. Die Flößlände ist eine Baustelle! Es stehen Baucontainer herum, die Wände wurden neu betoniert und der Kanal ist erstmal durch einen Schotterwall zugemacht. Der Boden bei der FloĂźrutsche wurde auch erneuert. Aber wie wird die FloĂźlände 3.0?Â
Wie Floßlände 1.0 (liegt ja mittlerweile auch bald 10 Jahre zurück mit einer mässig druckvollen, aber surfbaren 24/7 Welle) ? Wie Floßlände 2.0 (Trauerspiel mit vereinzelten Highlights) ? Die Wahrheit ist: sagen kann das Keiner. Selbst der schlaueste Wissenschaftler oder Ingenieur kann nämlich so eine Welle nicht exakt berechnen oder mit einem Modell sauber skalierbar simulieren. Die Strömungsmechanik unterscheidet nämlich zwischen zwei Arten von Strömung: der laminaren (beherrschbar) und der turbulenten (chaotisch) und das Verhältnis von dem Anteil der beiden Strömungen ändert sich leider bei der Skalierung von einem Modell. Und bei der turbulenten Strömung braucht man selbst mit dem krassesten Supercomputer nicht anfangen zu rechnen. Und während der Rainer von der Citywave wenn eine Welle nicht steht seine Pumpen in sekundenschnelle steuern kann und mit ein paar Gewinden Strömungswinkel verstellen kann ist die Floßlände ein fixes System wo Änderungen an den beiden Einflussgrößen (Wasserstand Becken und Wassermenge Einlauf) sehr aufwendig und mit langen Reaktionzeiten verbunden sind. Ausserdem kann man nicht nur “für die Surfer” diese Einflußgrössen beliebig verstellen weil hier viel mächtigere Institutionen ganz andere Interessen haben (Flößer und Energieversorger). Und so bleibt da nur der Weg “Liebe, Glaube, Hoffnung” und eine Unterstützung derer, die sich in den Mühlen der Institutionen für eine gute Welle einsetzen -> IGSM.
Naßkalt und keine Rampe im Bach :-( Also haben wir euch was vom Sommer in Kanada aus den unerschöpflichen Newsstreams des social Webs gefischt. Habitat 67 @ Montreal
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Entdeckt auf den einschlägigen Riversurf-Facebookpages: Riversurfing Tricknology heisst das Video auf Youtube, dass auf den ersten Blick nichts besonderes ist. Die Auflösung ist nicht gut und Sound ist auch keiner dahinter. ABER: Er zeigt mal alle wichtigsten Arten der 360s zum verstehen. BS und FS Flatspins, gesprungene BS und FS 360s und BS und BS Reverses. Dazu noch Ausführungen wie Alley Oop 360s. Das Ganze gibts in SloMo, so dass man ich jede Bewegung der einzelnen Körperteile der Rider anschauen kann. Kann ne Menge dazu beitragen die Tricks zu verstehen und nachzumachen. Gefilmt hat das wohl der Matze von Surf-Devil und der Surf´n´Style Moderator Nico hat das im Vorfeld des 2012 Contests als Anschauungsmaterial für die Judges geschnitten. Wir sagen danke und gehen üben...
Nachdem die Österreicher von der Almwelle bei Salzburg ja zahlreich und erfolgreich zu Besuch beim Surf&Style 2012 waren, ist es auch mal an der Zeit eine andere Riversurfszene in Österreich vorzustellen. Die Riversurfer in Graz surfen auf der Mur und der Hauptspot heisst Radetzkybrücke. Sie sind wie beim Surfen auf der offenen Isar auf bestimmte Wasserstände angewiesen, damit die Welle läuft.
Leider haben sie auch die selben Probleme wir viele andere Riversurfszenen. Der Untergrund bei ihrem Spot wurde dieses Jahr bei einem sehr starken Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch läuft die Welle nicht mehr bei den selben Wasserständen wie früher.
Dafür haben sie auf Papier die Zusage, dass im Zentrum der Stadt ein künstlicher Surfspot geschaffen werden soll. Wir freuen uns auf eine Einladung zur Eröffnung von diesem Spot!