Erde an Kopf, alles klar, alles roger? Licht an, aber keiner zu Hause? Bei mancherlei Musik wei
Review of the album “Revolve” /// Plattentests
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Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Alben des Monat März
1. Hans Unstern - Kratz dich raus
Ja, ich weiß, dass das Album bereits im vergangenen Frühjahr erschienen ist, doch irgendwie ist es komplett an mir vorbei gegangen. Erst durch den jüngsten Ratschlag einer Freundin bin ich auf dieses Meisterwerk aufmerksam geworden, das im vergangenen Jahr sicherlich eine Chance gehabt hätte, in meiner Liste der zehn besten Alben zu erscheinen. Experimentell und so wunderschön dissonant - unbedingt anhören!
2. J. Mascis - Several Shades of Why
Quasi das eigentliche Album des Monats März. Nach dem Comeback von Dinosaur Jr. mit zwei Alben in den vergangenen vier Jahren kehrt J. Mascis jetzt auch solo zurück. Und das mit einem großen Ausrufezeichen. "Several Shades of Why" ist ein äußerst reduziertes und zurückhaltendes Album, auf dem Mascis nur durch ein paar Freunde unterstützt wird. Quengelig, sanftmütig, großartig!
3. Bodi Bill - What
Sinnbus Records schlägt wieder zu. Nach den tollen Seidenmatt, Ter Haar oder I Might Be Wrong versuchen Bodi Bill sich mit ihrem dritten Album ihren Platz auf der musikalischen Landkarte Deutschlands zu erobern. Und das sollte gelingen. „What?“ überzeugt durch melancholischen Elektro, der durchaus auch aus Weilheim stammen könnte. Ihr mit Abstand bestes Album!
4. Rival Schools – Pedals
Walter Schreifels. Muss man noch mehr dazu sagen? Nach zehn Jahren melden sich Rival Schools mit ihrem zweiten Album zurück. Okay, im Endeffekt ist das nicht mehr als straighter Indierock, aber Rival Schools schaffen es wieder einmal mit tollen Melodien und einer Menge Energie zu überzeugen. Herausragend!
5. Kurt Vile – Smoke ring for my halo
Alleine der Albumtitel verdient eine Aufnahme in die Platten des Monats. Aber nicht nur das, mit seinem mittlerweile vierten Album hat Kurt Vile ein kleines Meisterwerk des Singer-Songwritings geschaffen. Die Songs sind auf ihre ganz eigene Weise verschroben und schrammelig. Auch textlich herausragend, wenngleich eher düster...
6. The Rural Alberta Advantage – Departing
Das Debütalbum „Hometowns“ zählte 2010 zu meinen Alben des Jahres. Da dieses erst verspätet in Deutschland erhältlich war, steht bereits der Nachfolger in den Plattenläden. Und auch der weiß mit seiner Mischung aus Folk und Indierock mehr als zu überzeugen, insbesondere durch die markante Stimme von Sänger Nils Edenloff. Leider konnte ich das Album noch nicht allzu oft hören, aber ich freue mich bereits jetzt auf weitere Hörzugänge und bin gespannt, ob es auch dieses Jahr wieder zu den besten Alben von 2011 zählen wird.
7. Nils Frahm & Anne Müller – 7 Fingers
Der Komponist Nils Frahm ist vielen bereits durch die Zusammenarbeit mit diversen Künstlern bekannt. Auf „7 Fingers“ kollaboriert er mit der Berliner Cellistin Anne Müller. Beide schaffen eine faszinierende Welt aus Elektronik und Klassik. Schlicht betörend und wunderschön.
8. Home Video – The Automatic Process
Die neuen Radiohead? Okay, der Vergleich ist irgendwie unfair, aber nahe liegend, weil Home Video klingen teils unverwechselbar nach den Mannen um Thom Yorke. Natürlich kommen sie in Sachen Songwriting nicht an die großen Vorbilder heran, dennoch schaffen sie auf „The Automatic Process“ tolle Melodien, die im Ohr hängen bleiben. Einfach mal reinhören!
9. Jeniferever - Silesia
Schon den Vorgänger „Spring Tides“ mochte ich ziemlich gerne. Dessen Qualität wird aber durch das dritte Album der Schweden noch getoppt. Zwar ist die neue Scheibe nicht mehr wirklich dem Progrock-Genre zuzuordnen, dazu fällt sie einfach zu ruhig und melodiös aus. Aber auch das weiß durch das Zusammenspiel von Streichern, Glockenspiel und teilweise auch Bläsern mehr als zu gefallen. Träumerisch und überzeugend!
10. Vessels - Helioscope
Zum Abschluss dann tatsächlich eine Runde Progrock. „Helioscope“ ist das zweite Album der Briten, die oft mit Explosions in the Sky, Mogwai oder auch Oceansize verglichen werden, für die sie auf der letzten Tour den Support übernehmen durften. Das sind große Fußstapfen, die Vessels aber mit ihrer Mischung aus Melancholie und Härte durchaus zu füllen vermögen. Ich bin auf die weitere Entwicklung der Band gespannt.