Aus zwei mach drei - travelling Bangkok and Cambodia as a group for 2.5 weeks.
Nach unseren indischen Abenteuern genossen wir zunächst fast eine Woche lang unser liebes Bangkok. Wir gingen es gemütlich an und freuten uns sehr, als nach ein paar Tagen Lisa aus Deutschland einflog um uns etwas auf unserer Reise zu begleiten. So konnten wir ihr pünktlich zum Chinese New Year die großen Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigen - diese teilten wir uns mit vielen Hunderten Chinesen, die wohl über das neue Jahr freigenommen hatten um in großen Reisegruppen nach Bangkok (und Angkor Wat) zu fliegen.
Drei Tage lang fungierten wir also als Bangkok-Guide und Lisa bekam die volle Tempelladung und den Backpacker Wahnsinn in Banglamphu, die Malls am Siam Square sowie den Weekend Market im Schnelldurchlauf gezeigt, bevor uns der Giant Ibis Bus in acht Stunden über die Grenze Kambodschas bis nach Siem Reap brachte. Dort blieben wir zwei Tage und fanden die lebhafte Innenstadt mit ihren guten Restaurants, Cafés und Spas super. Selbstverständlich waren wir auch (mit all den vielen Chinesen, die sich auch hier tummelten) einen ganzen Tag an den Ruinen von Angkor Wat, was sehr beeindruckend war - da sprechen die Foto-Posts hoffentlich für sich...
Weiter ging unsere Reise durch Kambodscha mit einem eineinhalbtägigem Zwischenstopp in der Hauptstadt Phnom Penh, die uns ebenfalls total gut gefiel. Unsere Unterkunft war nah am Fluss und umgeben von vielen guten Restaurants und Bars. Wir besuchten das Museum, das sich mit dem Genozid der roten Khmer am eigenen Volk beschäftigt. Die Gedenk- und Informationsstätte befindet sich in einer ehemaligen Schule, die vom
Regime Pol Pots zu einem „politischen“ Folter-Gefängnis umgewandelt wurde. Dieser Besuch war äußerst bedrückend, doch gleichzeitig ein Muss um die Geschichte dieses Landes zu verstehen. Der sehr gut aufbereitete Audio-Guide half uns dieses Stück Erinnerungskultur zu durchdringen.
Unser nächstes Reiseziel nach Phnom Penh war die Küste im Süden des Landes, genauer Sihanoukville bzw. der Otres-Strand ein paar Kilometer außerhalb. Vor allem für unsere deutschwintergeschädigte Lisa war ein Aufenthalt unter Palmen und Sonne am Meer unabdinglich und auch wir hatten Strandsehnsucht. So verbrachten wir vier Tage und Nächte gemütlich auf unseren Strandliegen bei viel Lime Soda tagsüber und ein paar alkoholischen Getränken nach Sonnenuntergang😉. Unser einziger „Ausflug“ war zum ‚Otres Market‘ wo sich im kleinen Dorf alle hippen, jungen Künstler und Macher am Samstag zusammentun um einen Markt bzw. ein kleines Festival zu veranstalten mit
Künstlerständen, Street Food und Bands. Eine sehr angenehme, alternative Atmosphäre aber sooo heiß...
VIEL Sonne getankt (für manche leider auf der Haut etwas zu viel!) ging es weiter nach Kampot, einem wunderbar gemütlichen kleinen Städtchen auf dem Rundweg zurück nach Phnom Penh. Wir blieben hier zwei Nächte und machten eine erfrischende Rollertour (auf der Hochebene hatte es ganze 10 Grad weniger als in Kampot!) in die nahegelegenen Berge sowie eine kleine Bootstour auf dem Fluss, wo wir den
Sonnenuntergang, Mücken und Glühwürmchen (der eigentliche Grund der Bootstour😉) sahen und kurzzeitig auf Grund liefen (passend zum Namen unseres Blogs, höhö). Ruhig war hier im Städtchen aber trotzdem gab es total nette Bars und Cafés und viele freundliche Kambodschaner und Expats - was übrigens auf ganz Kambodscha zutrifft! Es ist in der Tat auffällig, dass wirklich so gut wie alle Kambodschaner mit denen wir zu tun hatten wahnsinnig freundlich und zuvorkommend waren sowie unerwartet gut Englisch sprachen.
Nun hieß es schon beinahe wieder Abschied nehmen von Lisa - so schnell können zweieinhalb Wochen vergehen! Wir fuhren also zurück nach Phnom Penh, wo wir einen wunderbaren letzen Abend zu dritt verbrachten und am nächsten Tag flog Lisa nachmittags über Bangkok zurück nach Europa.
Für uns ging und geht die Reise zum Glück noch ein bisschen weiter: Wieder zu zweit, blieben wir noch eine
Nacht in der Hauptstadt, bevor es uns gen Norden und in Richtung Laos zog. Dazu in Bälde mehr...
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After all our Indian endeavours we enjoyed almost a week of familiar Bangkok. We relaxed and took everything at a slower pace, getting ready for a reunion with our good friend Lisa, who flew in from Germany to join us traveling for a bit. And so we could show her around Bangkok over Chinese New Year - which meant sharing all the sights with loads of Chinese visitors as well. It seemed as if hundreds of big tourist groups headed to Bangkok and Angkor Wat from China throughout these days.
During the three days of Lisa’s Bangkok visit we spent our time mostly at the big Wats, in Banglamphu, around Siam Square and at the huge weekend market. And then we were off to Siem Reap in Cambodia with a ‘quick’ 8-hour bus trip over the land border. Here we spent three nights, which gave us the opportunity to get to know the lovely city centre with all its busy restaurants, cafes and spas. Obviously we also took a day to explore the incredible ruins of nearby Angkor Wat - alongside the aforementioned Chinese groups. Check out the photo posts to see our highlights...
And on we went on our journey through Cambodia, our next stop being two nights in the capital Phnom Penh, which we also enjoyed very much. Our hotel was located at the riverfront, where we had good access to drinking and feeding hotspots ;-). The compulsory visit of the genocide museum situated in an old school building that was turned into a political prison was terribly depressing and informative at the same time. Nevertheless, it was a very important trip to understand the history of Cambodia... Thanks to a brilliant audio guide, we got a very good insight in Pol Pot’a cruel regime.
After Phnom Penh we took a bus south to get to Sihanoukville at the sea. Our hotel was at Otres Beach and there we spent three days regenerating under the sun and palm trees by day and with some proper drinks by night. Our only ‘outing’ was a visit to ‘Otres market’, where all the arty and hip expats and Cambodians from the region have a festival-like thing every Saturday - love music, street food and small vendor stalls in the utter heat.
Recharged and full of sun (on the inside and the outside) we left for the charming and tranquil small town of Kampot. We stayed there for two nights and had a big scooter tour into the mountains nearby which was kind of surreal as you can find an unfinished alien-like park/resort setting. Back in town we had a sunset boat tour including mosquitoes, fireflies and being stuck aground in the mud for a bit (how fitting for this blog!). Kampot itself is a very enjoyable town full of nice restaurants, cafes and shops with loads of very friendly Cambodians and expats alike - just as friendly as everybody all over the country, actually.
After a last night out with Lisa in Phnom Penh we had to say goodbye to her as she left for Europe. We spent another night and then our journey continued: just the two of us heading up north and thereby getting closer to Laos. But that’s for another day to tell...

















