Der Tourenerzähler: Die Wahrheit, die Zukunft und die Hintergründe.
Liebe Tourenerzähler-Leser und -Fans.
Vor exakt zwei Wochen sass ich hier an meinem Stubentisch und berichtete von meinem Crash. Wie genau, dass ich trotz des Schocks den Artikel in einer solchen Manier derart schreiben konnte ist mir ein Rätsel. Denn ich muss gestehen, dass der Crash definitiv nicht ohne war und ich die Sache auch echt unterschätzt habe.
Die Wahrheit des Crashs:
Dass ich nur 45 km/h auf dem Tacho hatte, kann ich echt vergessen. In diversen Gesprächen mit Experten stellte sich heraus, dass ich tatsächlich ca. 80 km/h drauf gehabt haben musste, denn sonst hätte sich das Auto nie so verhalten. Zudem war ich mit dem Triumph schon so nah am Abgrund (Bäume), dass bei mir blitzschnell ein Schutzmechanismus in Gang gesetzt wurde und ich das Auto schlicht auf die sichere Seite geleiten und den Aufprall in die Mauer in Kauf nehmen musste. All dies hat mein Verstand jedoch ausgeblendet, sodass ich nach dem «Oh, Oh, Jetzt ist’s passiert» und dem Stillstand nahezu alles verdrängt habe.Â
Richtig ist, dass ich einen riesen Schutzengel hatte, denn körperlich ist mir, wie durch ein Wunder, echt nichts passiert. Weder Nacken noch Kopfschmerzen. Was mir jedoch sehr zu schaffen machte, war der Kopf und das Gedächtnis: Nachdem ich den letzten Tourenerzaehler-Post abgesetzt hatte, machte mein Kopf Schluss. Während ca. 48 Stunden war mein Erinnerungsvermögen ziemlich eigeschränkt. Zum Glück hat dieser Zustand schnell wieder normalisiert. Was meinen Körper angeht, wollte er während 1.5 Wochen nur schlafen. Anscheinend muss mich der immense Adrenalinschub so ausgelauft haben, dass ich 24/7 hätte pennen können. Dazu kam, dass auch mein Geist nur Ruhe wollte – Schwierig für den alleinigen Inhaber und Geschäftsführer einer der gefragtesten Filmagenturen. Mittlerweile bin ich jedoch wieder auf der Höhe.
Die Zukunft des Spitfire:
Ja ich bin ein Spinner. Kaum 72 Stunden nach dem Horrorunfall habe ich schon wieder geschaut, welches Auto wohl sicherer und trotzdem cool ist, um wieder Rennen zu fahren. Einige tolle Kandidaten gibt es da ja schon. Mich selber wieder gebremst, habe ich dann gedacht, dass ich mich zuerst um den Schrotthaufen kümmern muss, der zu dieser Zeit noch in Arosa stand. Mittlerweile ist er wieder bei Stefan Furter, welcher mir attestierte, dass mein Speedy echt fertig ist. Nun gab es zwei alternativen: Entweder den Motor ausschlachten, was mir ca. 4000 CHF eingebracht hätte oder einen neues Chassis kaufen und den Motor einbauen, welcher Notabene immernoch läuft! Dies würde mich 15’000 CHF kosten und den eigentlichen Wert des Motors erhalten, in welchen ich viel investiert hatte. So hätte so nettes Auto für Ausfährtchen und Einkaufstouren, denn mit dem Spitfire werd ich nie mehr an einem Rennen teilnehmen.
Die Zukunft des Tourenerzähler hier und auf CORPBLOG.ch:
Auf meinem Weg zu den Arosa Classics habe ich gemerkt, wie viel Spass bloggen macht und welche Learnings ich daraus fĂĽr die Kommunikationsberatung meiner Agentur ziehen kann. Wichtiger ist jedoch, wie sehr es Euch, meinen Lesern Spass macht, live mit dabei zu sein und einen Alltag live zu erleben. Aus diesem Grund werde ich auch weiterhin bloggen.Â
Da sich mein aberwitziger Alltag zur Zeit jedoch weniger um Autos, als um KundenbedĂĽrfnisse, witzige Begegnungen, meine Mitarbeiter, Filmdrehs und Learnings dreht, könnt ihr mich und mein Team ab sofort auf dem CORPBLOG.ch verfolgen. FĂĽr Spannung, Drama und interessante Insights sorgt mein Leben von allein. Sobald ich wieder News von der Autofront habe, werde ich diese selbstverständlich hier auf dem Tourenerzähler-Blog updaten. Beispielsweise hatte ich vergangene Woche 2 Tage lang einen Tesla Modell S 85D von dem ich Euch schon bald hier erzähle.Â
Die Wahrheit hinter dem Tourenerzähler:Â
Die Wahrheit ist, dass ich zum Bloggen wie die Jungfrau zum Kind gekommen bin. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass diese Art des Storytellings mit Etappen, To-Do’s, Learnings, Erfolgen und RĂĽckschlägen ein sehr spannendes Social-Media-Experiment ist, welches sehr grosses Potential fĂĽr unsere Kunden hat. So dass wir einen solchen Journey-Blog, wie ich ihn nenne, auch fĂĽr jeden Kunden und jedes Produkt machen könnten.Â
Diese ganze Story, die HintergrĂĽnde, die Statistiken und die Learnings findest Du unter CORPBLOG.ch. Bis dahin einen schönen Tag und ich freue mich, wenn ihr mir und meiner Reise treu bleibt.Â
Liebe GrĂĽsse
Euer Timo a.k.a Tourenerzähler















