Noch 27 Tage: Die Rennlizenz
Als absoluter Rockie in Sachen Autorennen, habe ich keine Ahnung und muss mir alles aneignen.
Wer Rennen fährt, braucht eine Lizenz – das ist ja klar. Dass jedoch auch das Auto eine braucht, war mir neu. Den Tipp dafür habe ich von Herr Halbeisen, ein knapp 70jähriger Ostschweizer und Rennfahrer, welcher mittlerweile die technische Leitung und Fahrzeugabnahmen bei unzähligen Oldtimer-Rennen macht. Fahrerzeug und Rennlizenz werden von Auto Sport Schweiz vergeben, welche in Berner Liebefeld sitzen.
Mit der gewohnten Berner Gelassenheit, haben mir die sehr zuvorkommenden Mitarbeiter meine Angst genommen, und meinten sie machen es möglich. Jedoch müsse ich mich unbedingt bald den Lizenz-Kurs machen. So meldete ich mich bleich beim ACS Bern für den Rennlizenz-Workshop an. Da diese Termine jedoch nach dem Rennen liegen, musste ich noch eine D1-Tagesrennlizenz für die Arosa Classics lösen.
Bei der Lizenz für Auto musste ich jedoch noch entscheiden, in welcher Kategorie ich überhaupt antreten wollte. «Hmmmm», dachte ich mir. «Auf Speed fahren wär ja schon…» Dann setzte dann doch wieder der Verstand ein und ich entschloss mich, mit der Gleichmässigkeitskategorie (die erklär ich in einem späteren Beitrag) vorerst zufrieden zu geben. Darin setzt du dir selber eine Zeit und jener der alle Rennen am konstantesten fährt und am wenigsten Abweichung hat, gewinnt. Die Lizenz heisst: HRCP oder so ähnlich..
Gesagt getan. Eine Unsicherheit bleibt: Kommen diese Unterlagen noch rechtzeitig an?