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NonConform Ideenwerkstadt, Fokusgebiet
(Quelle: NonConform Ideenwerkstadt, Werkstattprotokoll, Fokusgebiet aufgrund Vorschlägen und Beiträgen der Bürger, 2017)
Die Übersicht zeigt noch einmal, wo von den Bürgerinnen und Bürgern unsere Innenstadt gesehen wird. Die Kaiser-Wilhelm-Straße ist ein Wohngebiet und soll es auch bleiben. Das “schnuckelige” Achheim-Viertel soll mit seinem Flair auch so erhalten bleiben. Übrig bleibt der Bereich um die Maximilianstraße und die Wittelsbacherstraße herum als unsere Innenstadt.
NonConform Ideenwerkstadt - Werkstattprotokoll - Workshop mit den Einzelhändlern
(Quelle: NonConform Ideenwerkstadt, Werkstattprotokoll, Workshop mit den Einzelhändlern, 2017)
Das ist doch einmal eine wirklich interessante Aussage. Wenn das die Meinung der Mehrheit ist, haben wir es wohl auch hier wieder damit zu tun, dass durch ein paar ganz lauf Aufschreiende ein falscher Eindruck vermittelt werden soll, was “die Bürger” wollen.
Natürlich wird es hier in Starnberg aufgrund der Topographie und der Ortsteile immer Kunden geben, die mit dem Auto in die Stadt fahren werden, um einzukaufen - es stellt sich nur die große Frage, welchen Anteil diese Bürger am gesamten Kundenstamm ausmachen.
Ich bin nach wie vor auch davon überzeugt, dass die Einzelhändler neben uns “Einheimischen” auch auf Kunden “von außen” angewiesen sind. Und damit meine ich nicht nur unsere Ortsteile.
Es gilt immer wieder abzuwägen und eine Art Gleichgewicht zwischen Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität zu erreichen.
nonConform - Ideenwerkstatt - Eingaben von Bürgern
(Quelle: nonConform, Ideenwerkstadt, Werkstattprotokoll, Eingaben von Bürgern, 2017)
Also an Ideen mangelt es den Starnberger Bürgerinnen und Bürger nicht. Warum wird davon für viele zu wenig umgesetzt?
Liegt es nur am nicht vorhandenen öffentlichen Geld? Dann sind vielleicht mehr private Initiativen gefragt, die nicht nur die Idee liefern, sondern sich auch um die konkrete Umsetzung kümmern wollen.

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nonConform - Wie geht s weiter?
(Quelle: NonConform Ideenwerkstadt, Wie geht es weiter, 2017)
Also an Ideen, Anregungen und möglichen zukünftigen städtischen Projekten mangelt es spätestens seit diesem weiteren Gutachten in Starnberg nicht. Da sind wir gefühlt für die nächsten Jahrzehnte ausreichend ausgestattet.
Das nächste Gutachten sollte sich deshalb auf die Organisation von Finanzmitteln konzentrieren und sich z. B. um Maßnahmen und Konzepte zur Verringerung von gewerblichen Leerstands in Starnberg kümmern. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass die öffentliche Hand hier nur möglichst gute Rahmenbedingungen schaffen kann und nicht der alleinige Herr einer möglichen Lösung ist.
NonConform Ideenwerkstadt - Wahrnehmung öffentlicher Raum - Kirchplatz - Wittelsbacher Straße
(Quelle: NonConform Ideenwerkstadt, Wahrnehmung öffentlicher Raum, 2017)
Was doch eine Absenkung von Bordsteinen auf einer Länge von ca. 50 Meter und Austausch von Asphalt durch flache Pflastersteine schon für eine verbindende und optischen Wirkung hätten.
Wäre das ein erster Schritt zu der schon lange beschlossenen Verkehrsberuhigung in der südlichen Wittelsbacher Straße? Vielleicht ließen sich die Pflastersteine sogar im Sinne von Crowd-Funding für xx € das Stück von engagierten Bürgern finanzieren? Ich wäre auch als (ich weiß “zugereister”) Söckinger gerne mit von der Partie.
Grob geschätzt kämen da bei 10 € (Spende) je 15x15 cm Pflasterstein bei einem Bereich von 6 Meter * 60 Meter insgesamt bereits 160.000 EUR zusammen, die man dann dort investieren könnte. Mir ist bewusst, dass dazu auch erst einmal die 1.600 Steine “an die Frau” oder “an den Mann” gebracht werden müssen. Ich sehe da durchaus Potential.
Voraussetzung dafür wäre natürlich die Bereitschaft der Stadt Starnberg, bei den “Formalitäten” unterstützend mitzuwirken, da private Auftraggeber für einen Umbau öffentlicher Straßen sicher rechtlich nicht zugelassen sind.