Winterseele...
Oh, wie wohl ist mir am Abend, wenn ich in den Tod mich denk'.
Allzusehr zerreisst, verbrennt mich Hass auf das GewĂŒrm.
Im Boden eurer Worte, könnt' ich schaufeln mit der groĂen Kelle
Tilgen dieses Sakrileg, Gewalt an meiner Innenwelt.
Nehmt die Welt als eure Hure, schreit herbei den Mummenschanz.
Zahlt mit Blut, doch nicht das eig'ne ...Wir sind ja nicht blöde, nein!
Eingeworfen gleich der MĂŒnze in den Automat der Welt
RĂ€dchen, dreh dich...Schalter, drĂŒck dich. Zieht euch einen Plastikmensch.
Tod und Feuer feiern heuer
Mammons Feste wilden Schwarm.
Und sei der Zoll auch noch so teuer
Fliehe ich des Zeitgeists Arm.
Funktionieren...
Funktionieren, abservieren und dazu ein weiser Rat:
Immer stramm und, jawohl, aufrecht! ...Dreht sich schon der Magen um?
Nein, nicht nur der! Auch Frau Ethik rotiert kreiselschnell im Sarg.
Ach, lĂ€g' ich nur ganz nah bei ihr und rotierte fleiĂig mit.
Wo sind all die Blumen hin? Gott hat sie zerrieben.
Wo ich suche und auch fluche..
Zwischen pergament'nen BĂŒcherdeckeln ruhen sie..
Eurer blanken NĂ€he Schein...
Auch meine Blume liegt zerdrĂŒckt im Himmel schon seit vielen Jahren.
Will doch fĂŒhlen, tief ich wĂŒhlen..
Und mein konserviertes Herz ruht still in Formalin.
Nah und doch ganz ferne sein..
Wenn Dummheit und auch Spott obsiegen
Will ich mich verweigern der
Gnade weich im Bett zu liegen
Allen leichten Glaubens schwer.
Fort, ganz weit fort von hier,
Jenseits von Trug und LĂŒge,
Zieht ein so fragiler Stern
Im Dunkel seinen Kreis.
Tief, ganz tief in mir,
In Mikrokosmen fliege
Ich im All der Wahrheit gern
Und zahle stolz den Preis.
Gleich und gleich gesellt sich gern,
Dreck bleibt oft in Fugen kleben.
Der Bosheit Sumpf mag Wege sperr'n
Und Neid mag feine Netze weben.
Ganz entsagen, widerstehen
Alte Sagen brennen sehen..
Bleib' steh'n! Diese Rose schenkst du mir mit deiner Liebe sanft.
Ich sehe, die Rose Dornen hat, den schneidend' Schmerz ins Fleisch dir rammt.
Komm, sprich, ist dies' Leben nicht voll ungesagter Lieb' zu mir?
Dies' Leben grÀmt dich bitterlich, so bitte mich: Laà ab von dir...
Krank gemacht...
Ja, krank gemacht hat mich die Sehnsucht.
Sucht gesehnt nach Illusion..
Utopie, gesĂ€t in mir und wilde BlĂŒten es dort trieb
Zu GĂ€rten voller Licht und WĂ€rme.
Warm ward mir in tiefster Mitte,
Wo ich barg die Blume mir
aus tiefster Liebe Truhenschloss.
Doch nun will ich, und seid versichert: Sicher sein vor allen RĂ€ubern.
(Ewiglich will ich enthalten..)
Meiner TrÀume Kerzenschein... Scheint so, dass ich nicht mehr spiele.
(Allen fernen TrÀumen mich..)
Euer Spiel, gezinkte Karten, nichts geht mehr, die TĂŒr ist wieder
(Kalt in tiefer Seele sein..)
Zugeschlagen, reingeschlagen, schlagt mich ruhig,
(Ferner Stern, der kreist in sich..)
ich spĂŒr's nicht
...mehr!
Fort, ganz weit fort von hier,
Jenseits von Trug und LĂŒge,
Zieht ein so fragiler Stern
Im Dunkel seinen Kreis.
Tief, ganz tief in mir,
In Mikrokosmen fliege
Ich im All der Wahrheit gern
Und zahle stolz den Preis.
Wo ich suche und auch fluche
Eurer blanken NĂ€he Schein,
Will doch fĂŒhlen, tief ich wĂŒhlen
Nah und doch ganz ferne sein.
Ewiglich will ich enthalten
Allen fernen TrÀumen mich.
Kalt in tiefer Seele sein
Ferner Stern, der kreist in sich...