Lernen nach Plan
Viele kennen das: Alles aufschieben, bis der letzte Tag vor der anstehenden Arbeit oder Klausur herangerückt ist – oder wie der Wissenschaftler sagt: Prokrastination. Doch: Das Wichtigste beim Lernen ist die richtige Zeiteinteilung. Und die wiederum hängt direkt mit der Planung deiner jeweiligen Lerneinheiten zusammen!
Erstelle deinen individuellen Lernplan
Trage dir deine Klassenarbeiten oder Klausuren in deinen Kalender ein und rechne von diesen rückwärts die Zeit ab, die du für dich als genau richtig herausgefunden hast. Plane jedoch zeitliche Puffer ein: Krankheit, spontane Termine, aber auch Lernblockaden.
Strukturiere deinen Tag
Jeder Schüler braucht mal eine Pause. Nimm dir nach dem Unterricht etwas Zeit für dich, bevor du mit dem Lernen beginnst. Plane Lernpausen innerhalb eines Tages und versuche diese zu beizubehalten. Auf die Dauer entwickelt sich daraus ein fester Tagesablauf. Lege dir für deinen Lern-Tag eine feste Stundenzahl fest. Beachte dabei deine anderen Tätigkeiten, die du noch zu erledigen hast (Aufräumen, Sport, etc.)
Vergleiche deine Lernfortschritte in regelmäßigen Abständen immer wieder mit deinem Plan.
Und das Beste zum Schluss: Ein bis zwei Tage die Woche solltest du dir eine Lernpause gönnen.
Tipps für deine Lern- und Pausenzeiten:
· Regel 60/5: Ein Lernblock sollte nicht mehr als 60 Minuten umfassen. Danach legst du eine Pause von mindestens fünf Minuten ein.
· Inhaltliche Abwechslung: Wenn du mehrere Arbeiten schreiben musst, dann wechsle dich beim Lernen von Lernblock zu Lernblock thematisch ab.
· Pausen ohne Fernseher und Co: Häng dich in den Pausen nicht vor die Glotze. Denn das, was du siehst, überschreibt deine eben gelernten Inhalte im Gehirn.
· Schlafe ausreichend. Denn dein Gehirn verfestigt im Schlaf deine gelernten Inhalte. Gerade in den Lernphasen ist Schlaf besonders wichtig. Auch ein „Power Nap“ zwischendurch, zum Beispiel nach der Schule, kann Wunder bewirken. Wichtig ist nur, dass er nicht länger als 30 Minuten dauert.













