Woran misst man eine BĂĽrgerinitiative?
Wir haben in Starnberg ja nicht wenige BĂĽrgerinitiativen mit mehr oder weniger konkreten Zielen.
Manche gibt es schon länger,
manche sind ereignisbedingt entstanden,
einige sind in die Kommunalpolitik eingestiegen,
wenige sind schon wieder verschwunden,
manche befinden sich in einem Dornröschenschlaf,
andere erst in der Entstehung,
einige erwarten einen kleinen Mitgliedsbeitrag und
bei anderen ist eine Mitgliedschaft kostenlos.
Und alle werben ja bei uns Bürgerinnen und Bürgern um eine Mitgliedschaft und möglichst auch um ein Engagement.
Aber woran misst man eine BĂĽrgerinitiative?
An der Größe der Zahl der Mitglieder? Je mehr Mitglieder, desto "wichtiger" ist das Anliegen?
An der Höhe des Mitgliedsbeitrags? Je höher desto ernsthafter werden die Mitglieder für das Ziel einstehen?
An der formalen Form? Der organisatorische Aufwand zum Aufbau eines eingetragenen Vereins vermittelt eher die Ernsthaftigkeit der Initiative?
An einem Vorhandensein einer textlichen Beschreibung des Ziels der Initiative oder sogar einer Satzung? Je ausführlicher Beschreibung, wenn überhaupt vorhanden, desto eher können sich Bürger wirklich mit der Initiative identifizieren und erkennen, wie die Ziele der Initiative erreicht werden wollen.
An den Inhalten der Präsenz im Internet?
Anhand des gewählten Namen der Initiative?
An den Personen des Vorstands bzw. der GrĂĽnder?
Wie immer wird eine Kombination aus mehreren der oben aufgefĂĽhrten Kriterien ausschlaggebend sein und jeder wird sich am Ende seiner Recherche oder Analyse fĂĽr eine Mitgliedschaft entscheiden - oder auch nicht.