Mary Oliver, "Morning Poem"
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Mary Oliver, "Morning Poem"

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Hollow Thrones
早春にて ❀ In Early Spring
森田童子 ❀ Morita Doji
Good-Bye (1975)
Your favourite strong sake
You drank til you were sloshed into the early morning light
We had a long night
Lonesomely, we slept on the first train
Nevertheless just the sunlight, brightly
There were no words to say
Two youths sadly fading away
“My black turtleneck sweater I traded
For your yellow coloured shirt - I still have it.
Over there it will be summer soon. Are you doing well?”
In your favourite black sweater
As you returned to your hometown
I watched your back forever.
Touching your shoulder,
You laughed sadly as you said that friendship
was all you believed in
I remember that face of yours so well
Two youths sadly fading away

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Huge cruise ship in Venice
Huge cruise ship in Venice
The shadow of the vessel felt on Venice.
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https://lejournaldupeintre2.wordpress.com/
Le journal du peintre
Les tableaux du peintre
Painting news project
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Ich habe in meinem Leben viel zu wenige Konzerte besucht und werde das wohl auch nicht mehr wirklich ändern können. Meinen Musikgeschmack habe ich mir im Laufe der letzten Jahrzehnte zusammengestöpselt und dadurch immer irgendwas, mit dem ich mir meiner aktuellen Playlist Freude machen kann. Up-to-date bin ich aber eigentlich nie wirklich gewesen, und so bekomme ich Bands nur selten dann schon mit, wenn sie in ihrer Blüte stehen.
Denn es ist doch so: Eine phantastische und erfolgreiche Band zu werden ist sicherlich schwer, aber eine phantastische Band über mehr als, sagen wir mal, 7 Jahre zu bleiben, scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Meine Plattensammlung besteht aus atemberaubenden Debuts, manchen grundsoliden Nachfolgealben, vereinzelt wirklich tollen dritten Veröffentlichungen und danach wird die Luft dünn. Ja, es gibt Bands, die gut altern, aber meist bleibt dabei auch der unvergleichliche Schwung ihrer frühen Veröffentlichungen auf der Strecke. (Hier mögen Musiktheoretiker übernehmen)
Wolf Alice hat in diesem Jahr für ihr zweites Album den Mercury-Preis gewonnen. Von diesem Preis hatte ich zwar noch nie etwas gehört, aber in der entsprechenden Online-Meldung stellte man heraus, dass man ja gar nicht mehr gewohnt sei, dass er an ein Rock-Album verliehen würde. Die dazu abgebildete Band sah nett aus und in der schönen neuen Streaming-Welt ist die Hörprobe zum überwiegenden Teil der veröffentlichten Musik ja nur ein paar Touchs auf dem Screen entfernt.
Spotify bot mir zuerst den “Fluffy” an, was mir ein wenig nervig schien. Na gut, noch eine Chance. “Moaning Lisa Smile”. Erste Akkordfolge. BUM. Schlagzeug BUM. Ellie Rowsell setzt ein. BUM. Diese Texte über das Verlorensein. BUM. Das war irgendwann vor zwei Monaten. Seither habe ich eine neue Lieblingsband.
Mit “Moaning Lisa Smile” kam Wolf Alice am Donnerstag zur ersten Zugabe auf die Bühne zurück und davor geriet dann alles sehr schnell außer Kontrolle. Wenn man mich da gefragt hätte, wie lange ich vorher schon verzückt mit bester Sicht im Publikum gestanden hätte, ich hätte womöglich keine Antwort gehabt. Stunden? Tage? Äonen?
Es reichte eigentlich gar nicht, nur einmal da zu sein, war es doch unmöglich, zugleich zu tanzen, den beeindruckenden Einfallsreichtum von Oddie an der Gitarre zu bewundern, das druckvolle Schlagzeug von Ellis zu würdigen und sich an den Clownereien von Amey am Bass zu erfreuen, der zwischendrin hinten den Mann am Mischpult als seinen Vater outete, wüst beschimpfte um ihm dann Liebesgrüße zu schickten. Oder einfach nur mit geschlossenen Augen der Musik zu lauschen. Und natürlich Ellie Rowsell anzusehen. Zwischendurch, in wacheren Momenten, wurde mir gewahr, dass, obwohl es so viel anderes auf der Bühne und drumherum aufzusaugen gab, ich wieder nur auf sie geschaut hatte, wie sie so perfekt in dies alles passte, dass man meinte, es reiche, nur sie zu sehen, um alles zu verstehen. Bald schien sie mir nicht mehr ein paar Meter entfernt auf der Bühne zu singen, sondern auf eine Klippe entrückt, während ich die Ketten spürte, die mich an den Mast meines Schiffes banden.
Später, als ich gerade im Hof vor dem Gebäude 9 mein Rad entkettete, sah ich, dass Mrs. Rowsell sich noch unter das Volk mischte, das die Konzerteindrücke mit einem Bier in der Kälte zu verarbeiten suchte. Auf der metaphorischen Ebene zerriss es mich, aber ich wendete mich ab und trieb mein Ross aus Stahl zurück ins Kunibertsviertel. Irgendwann im Leben sollte man gelernt haben, wie nah man Sirenen kommen darf.
Aus “Visions of a life“ (und Shakespeare!): I heard that journeys end in lovers meeting But my journey ends when my heart stops beating I'm leaving
«Melancholia» – O εικαστικός κόσμος του Γιάννη Κοντοβού
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