14 Tage, 8 Jugendliche, 2 Autos, 1 Ziel: Victoria Falls - Tag 5 Zu Gast bei den Mbukushu
Als wir am Vorabend im Stockfinsteren unseren Weg zum Camp gesucht haben, sind wir durch eine Siedlung eines einheimischen Stammes gefahren,< auf Grund der Dunkelheit konnten wir das Dorf jedoch nur erahnen. Wir haben uns aber vorgenommen am nächsten Morgen das Dorf einmal bei Tageslicht zu besuchen, bevor wir nach Katima Mulilo aubrechen. Gesagt, getan: Nach einer kurzen Nacht und keinem Frühstück machten wir uns auf zu den Mbukushu um zu erleben, wie das traditionelle Leben in ihren Siedlungen abläuft. Einige Frauen waren am Körbe flechten (Bild 4/5) und Getreide und Mais stampfen (Bild 3) und zeigten uns, worin die Nahrung später gelagert wird (Bild 6). Vor Tieren geschützt werden die Nahrungsspeicher mit Fallen, für welche aber die Männer zuständig sind. Anschließend zeigte uns der Schmied des Dorfes seine Arbeit (Bild 7). Diese ist sehr anstrengend und langwierig, sodass das Schmieden eines Messers schon einmal mehrere Tage dauern kann. Nach dem wir noch ein wenig über die Jagdtechniken erfahren haben (Bild 8), fand unser Besuch ein Ende, als der Medizinmann uns sein Handwerk gezeigt hat und uns mit einem Tanz, bei dem er Daniel und mich ausgesucht hat um mitzumachen, Gesundheit und eine schöne Reise gewünscht hat. So gerne wir auch alle noch länger geblieben wären und noch mehr erfahren hätten, mussten wir uns dann auch schon bald wieder in die Autos setzten und die Fahrt nach Katima in Angriff nehmen, da wir dort noch einiges zu erledigen hatten.














