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Nachdem kürzlich in Tirol der zweite besenderte Wolf aus italienischen Forschungsprojekten erschossen worden war, reicht die italienische Naturschutzorga "Io non ho paura del lupo APS" in Kooperation mit 24 weiteren Orgas jetzt eine offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Abschüsse in AT ein! 👍🐺
Aus der Pressemitteilung der NGO: "Albareto (PR), 7. Juli 2026 – Der Verein Io non ho paura del lupo APS , Initiator der Initiative zusammen mit ANCA – Austrian Nature Conservation Alliance, hat heute ein formelles Schreiben an die EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall geschickt, in dem er um eine sofortige Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Tötung von Mirco in Österreich bittet.
Mirco war ein junger italienischer Wolf, der mit einem GPS-Halsband ausgestattet und im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts überwacht wurde, das vom Nationalpark Dolomiti Bellunesi und der Universität Sassari koordiniert wurde.(...) Der Brief erinnert auch an den Präzedenzfall des Wolfes Andrea, ebenfalls ein Italiener, der im Rahmen eines Projekts der Universität Udine mit einem GPS-Halsband ausgestattet war und im Februar 2026 in Kärnten getötet wurde.
Zwei wissenschaftlich überwachte Wölfe, die zwei verschiedenen italienischen Forschungsprojekten angehörten, wurden innerhalb weniger Monate in Österreich getötet: ein Umstand, der nach Ansicht der Unterzeichner eine gründliche Überprüfung der Anwendung der in der europäischen Gesetzgebung vorgesehenen Ausnahmeregelungen erfordert.
Der von über zwanzig Organisationen, Experten und Fachleuten aus Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Belgien, Dänemark und den Niederlanden unterzeichnete Brief wurde auch an das Sekretariat der Berner Übereinkunft weitergeleitet und stellt den ersten Schritt in einer umfassenderen institutionellen Initiative dar, die der italienische Verband auf europäischer Ebene koordiniert.
Die Organisation „Io non ho paura del lupo“, die die gesamte internationale Initiative gefördert und koordiniert hat, bestätigt, dass eine formelle Beschwerde an die Europäische Kommission vorbereitet wird, um einen möglichen Verstoß gegen EU-Rechtsvorschriften zum Schutz wildlebender Tiere zu überprüfen, sowie einen Antrag auf Eröffnung eines Fallaktenverfahrens gemäß der Berner Übereinkunft, damit der Fall auch vom Europarat geprüft werden kann.
„Das Management großer Raubtiere kann komplexe Entscheidungen erfordern, doch diese müssen stets auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, strengen technischen Bewertungen und der uneingeschränkten Einhaltung europäischen Rechts beruhen“, so Daniele Ecotti, Präsident von Io non ho paura del lupo.
„Wenn innerhalb weniger Monate zwei Wölfe, die unter internationaler wissenschaftlicher Beobachtung stehen, getötet werden, ist es unsere Pflicht, die europäischen Institutionen aufzufordern, zu überprüfen, ob die EU-Vorschriften korrekt angewendet wurden.“"
Fazit: Es ist sehr gut, dass „Io non ho paura del lupo“ die Beschwerde eingereicht hat und das Vorgehen Tirols (und Kärntens) nun von der EU überprüft wird. Es darf nicht sein, dass einige Bundesländer in AT und DE regelrecht Jagd auf den Wolf machen, nur um die Bestände zu senken - ganz egal unter welchem Vorwand! Wir hoffen, dass die EU dadurch einsieht, was sie mit der Gesetzesänderung verursacht hat, und den Wolf wieder rigoros unter Schutz stellt!
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3 ➡ LINK 4 ➡ LINK 5
Aus aktuellem Anlass: Immer wieder wird behauptet, der Wolf sei in Deutschland angesiedelt oder ausgewildert worden. Doch stimmt das wirklich? Mit dieser Frage möchten wir uns heute beschäftigen! 🐺
Aber der Reihe nach...
Der Wolf wurde in DE und AT nicht gezielt ausgewildert oder wieder angesiedelt. Nachdem er hier über viele Jahrzehnte als wildlebende Art verschwunden war, kehrte er auf natürlichem Weg aus Osteuropa nach Deutschland zurück. Seine Rückkehr ist wissenschaftlich gut dokumentiert und wird seit vielen Jahren durch das bundesweite Wolfsmonitoring begleitet!
Hier ein paar Zahlen dazu: - Um 1850 gab es in DE praktisch keine wilden Wölfe mehr. - 1990 wurde im vereinigten Deutschland der Wolf unter Schutz gestellt. Trotzdem gab es in den 1990er Jahren noch mehrere Abschüsse. - Erst 1998 gab es Hinweise darauf, dass sich auf einem Truppenübungsplatz im Nordosten Sachsens ein Wolfspaar angesiedelt haben könnte. - Im Jahr 2000 kam es dann dort zur ersten nachgewiesenen Welpenaufzucht. - 2016 gab es erstmals nach mehr als 100 Jahren auch in AT wieder Nachwuchs und damit Rudelbildung. - Inzwischen leben in DE 184 Wolfsrudel, 47 Paare und 22 Einzeltiere (Stand April 2023).
Was wir sonst noch häufig hören, ist die Theorie, dass der Wolf gar nicht ausgerottet worden ist. Gemeint ist mit "ausrotten" aber nicht, dass der Wolf weltweit ausgestorben war, sondern nur, dass er in Deutschland als wildlebende Art ausgerottet bzw. verschwunden war. Weltweit existierte die Art selbstverständlich weiterhin und gerade in Osteuropa konnte sich eine stabile Population erhalten.
Fazit: Der Wolf kam nicht aufgrund einer Auswilderungskampagne zurück. Richtig ist jedoch, dass seine natürliche Rückkehr durch nationales und europäisches Naturschutzrecht geschützt wurde, weshalb es seit 2000 kaum legale Abschüsse gab. Dass die EU Abschüsse dieser wichtigen Tiere nun erleichtert hat, ist ein Skandal, der im Widerspruch zu Natur- und Artenschutz steht! 😢
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3 ➡ LINK 4 ➡ LINK 5
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Es ist unfassbar: Nicht nur, dass die Jäger den Wolf am liebsten permanent jagen würden, jetzt werden die Tiere sogar schon zielgerichtet vergiftet. So starben im italienischen Nationalpark der Bergregion Abruzzen bereits 18 Wölfe an Gift! 😰
Bericht des Standard: "Die Zahl der Wölfe, die in den vergangenen Tagen im Nationalpark der mittelitalienischen Bergregion Abruzzen getötet worden sind, nimmt weiter zu. Nachdem vergangene Woche der Tod von zehn Wölfen gemeldet wurde, beklagte der Tierschutzverband WWF am Donnerstag, dass die Kadaver weiterer acht Tiere gefunden worden seien. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich in allen Fällen um Vergiftungen. Die örtliche Staatsanwaltschaft ermittelt.
Der WWF beklagte ein "fortwährendes Massaker, das das Herz unseres Naturerbes trifft". Das Auslegen von Gift, um Wölfe zu töten, sei eine feige und kriminelle Handlung gegen die Biodiversität und zugleich ein Angriff auf die öffentliche Sicherheit. "Solche Taten dürfen im Jahr 2026 nicht ungestraft bleiben", erklärte die NGO in einer Presseaussendung. Der WWF hofft, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft rasch zur Identifizierung der Verantwortlichen führen.
Durch das Gift würden nicht nur Wölfe, sondern auch viele andere Tiere sterben, sowohl wildlebende als auch Haustiere. Gefährdet sei auch der Braunbär, ein Symbol der Region Abruzzen, dessen Bevölkerung inzwischen auf nur noch wenige Dutzend Individuen geschrumpft ist – gerade in den Gebieten, in denen Gift ausgelegt wird.
Nach Angaben von Experten leben in Italien rund 3.500 Wölfe – mehr als in jedem anderen EU-Land. Spannungen mit der Weidewirtschaft halten an, insbesondere infolge von Angriffen auf Nutztiere. Der Wildtierexperte Piero Genovesi des wissenschaftlichen Instituts ISPRA bezeichnete die Vergiftungen als "äußerst schwerwiegend". Zugleich betonte er, dass ein Zusammenleben von Mensch und Wolf möglich sei, wenn Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt würden."
Fazit: Der Hass auf den Wolf nimmt leider immer mehr zu und die Hetze gegen ihn auch - gerade seitens Landwirt- und Jägerschaft. Und selbst die Politik hat sich mittlerweile gegen ihn gewendet. Wir sollten endlich akzeptieren, dass Wölfe ein wichtiger Teil des heimischen Ökosystems sind - und nicht "Störenfriede", die die "armen Bauern" ärgern wollen... 🐺💚
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3 ➡ LINK 4 ➡ LINK 5
Der weiße Wolf von Kostopchin: Tolles Gruselkabinett 107
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Jaeger sucht Frau - Partnersuche fuer NaturverbundeneGeduld, Naturverbundenheit und Verantwortung - Jaeger bringen Eigenschaften mit, die in Beziehungen Gold wert sind.Den ganzen Artikel lesen: https://farmersingles.de/magazin/singles-partnersuche-landwirtschaft/jaeger-sucht-frau/