Denn das Schicksal ist nichts weiter als ein Wucherer.
Michel Leiris: “Mannesalter”, S.115
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Denn das Schicksal ist nichts weiter als ein Wucherer.
Michel Leiris: “Mannesalter”, S.115

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Die Liebe - die einzige Möglichkeit, Subjekt und Objekt zur Deckung zu bringen, einziges Mittel, zu dem Heiligen Zugang zu finden, das durch den begehrten Gegenstand dargestellt wird, insofern es für uns eine draußenliegende, fremde Welt ist - schließt ihre eigene Verneinung in sich, denn das Heilige umfangenhalten heißt zugleich es profanieren und endlich es zerstören, indem man es allmählich seines Fremdheitscharakters entkleidet.
Michel Leiris: “Mannesalter”, S. 179
Ist das, was auf dem Gebiete der Schrifstellerei vor sich geht, nicht jeden Wertes bar, wenn es 'ästhetisch' bleibt, harmlos und straffrei? Wenn es in dem Vorgang, ein Werk zu schreiben, nicht etwas gibt, [...] das dem entspräche, was für den Stierkämpfer das spitze Horn des Stieres ist?
Michel Leiris: “Mannesalter”, S.8