Heute war einer dieser Tage, die leise beginnen und trotzdem viel in sich tragen.
Der Morgen war noch vom Wochenende weich.
Langsam. Ruhig.
Und doch konnte ich sehen, dass meine Große müde war. Ihre kleine Seele noch voll von all den Eindrücken des gestrigen Tages.
Ihr Körper braucht noch so viel Ruhe. So viel Schutz.
Und ich erinnere mich daran, wie klein sie eigentlich noch ist.
Auf der Arbeit war ich ruhig.
Fast zu ruhig, dachte ich zuerst.
Es fühlte sich an, als hätte ich nicht genug getan.
Doch später wurde mir klar, dass ich zwei ganze Wochen organisiert hatte. Termine. Struktur. Überblick.
Manchmal fühlt sich Fortschritt nicht laut an.
Manchmal ist er einfach still.
Nach dem Abholen der Kinder gingen wir mit den Hunden raus.
Frische Luft. Bewegung. Durchatmen. Nur kurz.
Danach spielten die Kinder und ich begann aufzuräumen. Stück für Stück.
Nicht alles. Aber genug.
Das Leben ist kein perfektes Bild.
Es ist Bewegung. Chaos. Nähe.
Zum Abendessen gab es die restliche selbstgemachte Pizza und Hamburger.
Einfach. Gut. Echt.
Jetzt ist es ruhig.
Die Kinder schlafen.
Das Haus atmet wieder langsamer.
Und ich liege hier und spüre, dass ich nicht nur Mama bin.
Ich bin auch ich.
Ein Mensch zwischen Müdigkeit und Frieden.
Zwischen Verantwortung und mir selbst.
Mama. Herz. Nacht.🌙















