Gibt es 2023 ein digitales Gehirn?
Liebe Freunde,
die Stimmen mehren sich, dass ein Reverse Engineering des menschlichen Gehirns möglich sein könnte. Ich hatte dieses Thema vor einiger Zeit ja schon einmal in einem Blog Beitrag kommentiert.
Ray Kurzweil, ein anerkannter amerikanischer Autor, Erfinder und Zukunftsforscher hält das für möglich und bezeichnet das Reverse Engineering des Gehirns als das wichtigste Projekt unserer Zeitgeschichte.
Kurzweil bekommt nun auch prominente Unterstützung aus Europa von Henry Markram, Direktor des Blue Brain Projects an der Ecole Polytechnic Federale De Lausanne. Auf der Internationalen Supercomputing Conference in Hamburg bekräftigte er, dass ein komplettes Gehirn von der grundlegenden Verarbeitungs- und Kommunikationseinheit - dem Neuron - aufwärts simuliert werden kann.
Gleichzeitig rief er die an der Konferenz teilnehmenden Biologen auf, sich der Herausforderung eines "Datentsunamis" zu stellen, der in diesem Zusammenhang auf sie zurolle.
Die explosionsartige Zunahme von Daten (insbesondere im Zusammenhang mit Data Images) können wir aus unseren Erfahrungen im Bereich der Pharma Drug Discovery nur zu gut bestätigen. Wir begegnen der Datenflut im Produkt Xavo Lab Collaboration, indem wir nur die Meta-Daten verwalten, welche auf die Quellen der eigentlichen (sehr großen) Bilddaten verweisen.
Herzliche Grüße und “Alles wird gut”.
Ihr Detlef Riedel
















