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Namibia, Botswana, Simbabwe 2024/25 -Tag 16
Herrschaften und Oukies!!!
Nachdem wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück, morgens um 7 Uhr, gut für den Tag gerüstet fühlen, starten wir heute eine morgendliche, gebuchte Pirschfahrt in den Bwabwata Nationalpark.
Der Bwabwata Nationalpark wurde 2007 gegründet und umfasst eine Fläche von 6.274 qkm in der westlichen Caprivi-Region.
Mittels Boot wurden wir zu unserem Geländefahrzeug am anderen Ufer gebracht. Das ist der kürzeste Weg, andernfalls müsste man die Gäste ganz außen herum fahren, um in den Park zu kommen. Dabei würde mehr Zeit für die An-und Abfahrt drauf gehen, als für die Pirschfahrt selbst.
Dabei konnten wir schon jede Menge Lechwe Antilopen (Moorantilopen) beobachten.
Man merkt, es hat in den letzten Tagen doch ganz gut geregnet. Die Wege, über die unser Fahrer uns kutschiert sind ordentlich schlammig.
Kaum mit den Geländefahrzeugen losgefahren, entdeckten wir auf einer Knüppelbrücke einen Wasserwaran, der auf der Lauer liegt. Nur ungern verlässt er wegen uns seinen schönen Aussichtsposten.
Wir machten einen Halt bei Kameldornbäumen, bei denen die Rinde von Elefanten abgefressen war. Unser Guide erklärte uns, dass die Elefanten sehr gerne die Rinde und die Früchte der Kameldornbäume fressen. Ist die Rinde weg, stirbt der Baum wegen unterbrochener Wasserzufuhr ab.
Da die Elefanten auch die Früchte fressen, die nur an- bzw. unverdaut wieder ausgeschieden werden, können an neuer Stelle wieder neue Kameldornbäume wachsen. Die Natur hat für alles eine Lösung!
Wir legten eine Picknick-Pause an der Horseshoe Flussbiegung ein. Es gab Softdrinks und Snacks. Von Elefanten jedoch weit und breit keine Spur.
Weiter ging unsere Pirschfahrt. Wir konnten doch etliche Tiere sehen: Zebras, Giraffen, Impalas, Warzenschweine, viele verschiedene Vögel und Kudus.
Natürlich erzählte auch hier der Guide den uralten Gag mit dem riesen Bart über die "Lions MacDonalds" (Impalas).
Die Moorantilopen bleiben gerne in Wassernähe. Ihre Hufe sind den schlammigen Gegebenheiten angepasst, damit sie nicht bzw. kaum im Boden einsinken.
Wir sehen Hippos, die von uns aufgescheucht werden, und Elefanten- und Hippo Highways… Aber keine Elefanten und keine Büffel weit und breit.
An einer Stelle entdecken wir eine größere Ansammlung unterschiedlicher Geier. Eigentlich immer ein untrügliches Zeichen für einen Kill, doch auch davon weit und breit keine Spur.
Es ist wie verhext. Am Himmel kreist dann doch etwas (für uns) Spektakuläres: ein Bateleur (Gaukler) Adler. Gut, wir waren begeistert, unsere schweizer Mitfahrer eher nur so mittelprächtig.
Die Warzenschweinfamilie mit ihren zwei umhertollenden kleinen Babies war da doch eher schon nach ihrem Geschmack.
Mit einer kurzen Bootsfahrt geht es mittags wieder zurück zur Lodge.
Wir sind auf dem Kwando, einem Nebenfluss des Sambesi, unterwegs.
Er entspringt in Angola und ist ca. 1.500 km lang. Er trägt vier unterschiedliche Namen. In Angola heißt er Cuando, in Botswana, Sambia und Namibia Kwando, im Unterlauf wird er Linyanti und zuletzt schließlich Chobe genannt. Da soll erst mal einer durchblicken. Der Kwando mündet dann in den Sambesi.
Während unserer kurzen Bootsfahrt konnten wir wieder viele verschiedene Vögel, z.B. Webervögel, Bienenfresser, Eisvögel, Kormorane, Reiher sehen.
Links und rechts des Ufers gab’s die uns schon wohl bekannten Hippo Highways, die sich durch den allgegenwärtigen Papyrus mäandern.
Krokodile gab es natürlich auch hin und wieder, aber dieses Mal entweder auch schnell wieder verschwunden oder es waren nur die Augen zu sehe.
Direkt vor der Lodge waren Angelfreunde unterwegs und versuchten ihr Glück. Kurz bevor wir am Steg wieder anlegten, kam große Aufregung auf. Der Mann auf dem Oberdeck hatte etwas an der Leine - und zwar etwas großes. Ein Krokodil vielleicht?
Oder doch meinen verlorenen Hut? Nein, es war ein 12 Kilogramm schwerer Wels! Alle Gäste oben auf der Aussichtsterrasse und auf unserem Boot applaudierten dem glücklichen Fischer, der den ganzen Tag und Abend stolz noch Glückwünsche entgegen nahm.
Am Nachmittag sollte uns eigentlich unserer Weg ins nahegelegene Namushasha Heritage Center.
Leider machte uns da das Wetter einen dicken Strick durch die Rechnung: es schüttete wie aus Kübeln. Nicht nur den ganzen Nachmittag, sondern auch den ganzen Abend hindurch.
Am Nachmittag versuchte sogar eine Familie Meerkatzen (Vervet Monkeys) in unserer Villa Zuflucht zu finden. Glücklicherweise waren alle Türen verriegelt und die Affen bekamen die Tür nicht geöffnet.
Buffet und Gäste mussten vor den Wassermassen geschützt werden. Due Temperatur fiel auf gerade einmal 20 Grad und alle zogen sich lange Hosen und dicke Jacken an.
Die Baumhörnchen, gegenüber des Restaurants, waren auch nicht besonders happy über das nasse Wetter. Sie putzten sich unaufhörlich ihr nasses Fell.
Nach dem Abendessen sind wir wieder direkt auf unser Zimmer, denn wir müssen schon wieder packen. Morgen wechseln wir erneut die Location.
Auf dem Rückweg zu unserer Villa kreuzte eine Eule unseren Weg. Micha konnte geistesgegenwärtig sein Handy zücken und damit den Beweis liefern.
Lekker Slaap!
Angie, Micha, Mama und der Hasenbär
Okavango Lion Daddy DayCare! Running the gauntlet of six cubs taking turns to attack! Enjoy this brilliant capture by #wildographer @garytankard_photography during a recent trip to Botswana ・・・ Instafollow @garytankard_photography for regular updates and enquire about prints. * #Wildography #Funnywildlife #wildlifephotography #wildlife #lioncub #botswana #okavangodelta #okavango #kwandosafaris #kwando #kwara #wilderness #safari #bigcatsofinstagram https://www.instagram.com/p/Bp9NzLYA0Cy/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=65hxs3ft8ias
THE NEW CHEETAH BOYS OF KWANDO by BeenaBalasubramaniam http://ift.tt/2gXkfNF
Namibia, Botswana, Simbabwe 2024/25 -Tag 15
Herrschaften und Oukies!!!
Beim Frühstück heute waren wir die einzigen und letzten Gäste. Nun kann sich das Personal ganz auf die Feierlichkeiten im Dorf konzentrieren. Immerhin hatten wir die ganze Nacht musikalische Unterhaltung.
Vor dem Frühstück wieder der obligatorische Start ins heutige Tagesprogramm: aufstehen, Koffer packen, danach Frühstück & den Rest Koffer packen, check-out & ab auf die Piste. Die Routine lässt inzwischen grüßen.
Weiter ging es, 300 km durch die Caprivi-Region, immer nur gerade aus, nach Kongola.
Wir fahren heute zur Namushasha River Lodge, die zur bekannten Gondwana Collection gehört.
Kaum zu glauben, dass noch vor rund 20 Jahren diese Strecke aufgrund von Grenzstreitigkeiten mit Angola nur mit einer Polizei-Eskorte befahrbar war. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert.
Links und rechts der Straße wird wieder vor Elefanten gewarnt. Immer wieder kommt es hier zu Zusammenstößen mit Wildtieren, als auch Nutztieren.
Es ist schon spaßig zu sehen wie viele Haustiere (Kühe & Ziegen & Esel) so auf der Straße herum rennen, obwohl das streng verboten ist, da dadurch eben so viele Verkehrsunfälle verursacht werden.
Kongola bezeichnet man landläufig als das Eingangstor in den Caprivi-Zipfel. Die Ortschaft liegt an der Nationalstraße B8 (Trans-Caprivi-Highway) am Fluss Kwando.
Im Norden befindet sich die Grenze zu Angola Grenze und im Süden zu Botswana.
Der kleine Ort mit rund 12.000 Einwohnern hat eine ziemlich große Bedeutung als Station auf der B8 zur Regionalhauptstadt Katima Mulilo, die etwa 120 km entfernt im Osten liegt.
Der Ort ist eine "Oase", in der man noch einmal seine Vorräte auffüllen kann, bevor es weiter nach Afrika geht. Es gibt ein kleines Shopping Centre mit ATM der Bank Windhoek, eine Bäckerei, eine Tankstelle und zwei Craft Shops.
Selbstverständlich dürfen auch einige Straßenhändler nicht fehlen, die allerdings doch sehr zurückhalten sind. Niemand hat uns belästigt!
Bäckerei, Café und die Craft Shops haben offenbar wegen Reichtums geschlossen. Schade, denn eigentlich hatten wir beabsichtig hier ein bisschen Geld loszuwerden.
Aber so tanken wir nur an der neuen Shell Tankstelle, kaufen noch die letzten Getränke aus dem vereisten Kühlschrank und machen uns wieder auf den Weg.
Bei Kongola biegen wir nach Süden ab und haben nur noch etwa 25 Kilometer bis zur unser Lodge zu fahren.
An der Lodge angekommen nutzten wir nach dem Check-Inn die Gelegenheit zu einem Lunch.
Der Besucher erhält hier viele Informationen, auf Schautafeln, über die lokale Fauna und Flora.
So genießen wir von der schönen Aussichtsterrasse den Blick auf den Fluss und die angrenzenden Feuchtgebiete des Kwandos.
Die hölzerne Aussichtsterrasse ist in drei Ebenen direkt über einem Nebenarm des Kwando angeordnet. Von hier hat man einen tollen Blick in die durch viele Schilfflächen recht feucht wirkende Flussebene.
Von der Natur her, die schönste Unterkunft unserer ganzen Reise. Überall zwitschert, flattert und hüpft es um einen herum.
Die Namushasha River Lodge liegt oberhalb des Kwando Rivers und umfasst 24 Bungalowzimmer.
Auf Anraten unserer lieben Freundin Tina (Lotusblume im Namibia Forum) entschieden wir uns für die Familienvilla mit der Zimmernummer 15.
Was für eine Überraschung! Das Haus präsentierte sich komplett renoviert und umgestaltet.
Ein großes Wohnzimmer bzw. Aufenthaltsraum mit großem Sofa, Sesseln und Küchenecke mit Kühlschrank.
Linker und rechter Hand geht es in die Schlafzimmer mit jeweils eigenem Badezimmer.
Das Badezimmer des Master-Bedrooms hat neben der Dusche auch 2 Waschbecken.
Allerdings waren die Vollpfosten zu dämlich ein gescheites Gefälle in der Dusche zu installieren und so schwimmt immer das halbe Bad.
Klimaanlage in nur in den Schlafzimmern, nicht im Living Room, so muss man immer alle Türen zu den Schlafzimmern offen lassen.
Von allen Zimmern gelangt man zur Terrasse, die die Länge der gesamten Villa einnimmt.
Wir richten uns häuslich ein und bestaunen das Interieur. Hier haben sich offensichtlich teuer bezahlte Designer ausgetobt.
Aber über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. Ich überlege, ob ich eine dieser Vervet-Monkey-Lampen mitgehen lasse - und wenn ja, wo und wie ich die zu Hause platzieren könnte.
Wir setzen unsere Inspektion des Zimmers fort und Micha findet doch tatsächlich eine leere Wasserflasche unter dem Bett, die wohl einer der Vormieter dort verloren hat. Da hat das Housekeeping aber schwer gepennt.
Auf dem Weg zum Abendessen mache ich noch einen kleinen Abstecher zur Rezeption und präsentiere den Herrschaften die besagte Wasserflasche mit der Aufforderung das Housekeeping Personal besser zu instruieren.
Bei dem Preis, der hier für die Villa aufgerufen wird, ist das einfach ein Unding.
Die Lodge dient auch als Ausgangspunkt für Safaritouren in den angrenzenden Bwabawata Nationalpark oder für Boots- und Angeltouren auf dem Kwando. Dazu kommen wir dann morgen.
Lekker Slaap!
Angie, Micha, Mama & der Hasenbär

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Nambwa Lodge is constructed in the 300.000 hectar Mayuni Conservancy close to a floodplain of the Kwando river and is home to more than 35 large and small game species. Furthermore the area around Nambwa is well known by ornithologists for over 300 bird species. Large herds of elephants and buffalos and families of hippos are regular visitors to the area. The rare roan and sable antelopes can be spotted as well as lions, wild dogs and leopards.
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Nambwa Lodge ist in der 300.000 Hektar großen Mayuni Conservancy errichtet. Sie liegt an einer der großen Überflutungsflächen des Kwandoflusses und wird von mehr als 35 großen und kleine Säugetierarten besucht. Weiterhin ist das Gebiet um Nambwa bei Ornithologen als Vogelparadies bekannt (mehr als 300 Vogelarten). Große Herden von Elefanten und Büffeln und Hippofamilien sind hier regelmäßig zu sehen. Auch die seltenen Pferde- und Rappenantilopen können mit etwas Glück gesehen werden, genau wie Wildhunde, Löwen und Leoparden.
The lure of wild Africa is felt as you drive into the north-eastern corner of Namibia. Once called the Caprivi strip and later the Caprivi region before claiming its full African heritage, the Zambezi region is a step into the heart of the continent. A tree-filled expanse dotted with villages and elephant caution signs welcome you. Unusually, this corridor containing the Bwabwata National Park is a protected home to both wildlife and people, ushering in a concept of coexistence, stewardship and synergy. Two smaller national parks, the Mudumu and Nkasa Rupara, lie along the Kwando waterway that becomes the Linyanti and Chobe rivers as it flows eastwards.
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Der Ruf des wilden Afrikas ist zu spüren, wenn man in die nordöstliche Ecke Namibias fährt. Die Region Sambesi, einst Caprivi-Streifen und später Caprivi-Region genannt, ist ein Schritt ins Herz des Kontinents. Eine baumreiche Fläche mit Dörfern und Warnschildern für Elefanten heißt Besucher willkommen. Ungewöhnlich ist, dass dieser Korridor mit dem Bwabwata-Nationalpark ein geschütztes Gebiet für Wildtiere und Menschen ist und ein Konzept des Zusammenleben, der Verwaltung und der Synergie einleitet. Zwei kleinere Nationalparks, Mudumu und Nkasa Rupara, liegen entlang der Kwando-Wasserstraße, die nach Osten in die Flüsse Linyanti und Chobe übergeht.
A is for Aardvark by Thomas Retterath It is for sure the sighting of a lifetime. I´ll bet, I´ll never get to see such an animal in the wild again. Never ever! Our guide saw such an animal only once and that was in 1986! Years ago we spent an afternoon game drive with a pro photographer (Ariadne Van Zandberge). We talked about special sightings and she said, that if anybody said he had seen an Aardvark, she would definitely end the conversation and go. It´s high on the list of every serious Safari-goer. And we belong to the lucky few! I am happy! BTW: did I ever tell, that I love Africa?