EIN WIENER KIPFERL wird als TÜRKISCHER MOND zum FRANZÖSISCHEN CROISSANT
Ein herrlich duftendes Croissant mit geschmolzener Schokolade und heißen Himbeeren et voilà: schon fröhnt man dem savoir-vivre der Franzosen.
Dass das Croissant eigentlich ein Wiener ist, der als Kipferl bezeichnet wird, wissen wohl die Wenigsten. Richtig fern liegt uns aber, dass wohl auch die Türken mitgemischt haben. Das zwar so:
Im 17. Jahrhundert haben die Türken einen Tunnel nach Österreich gebuddelt und sich dabei schön ins wienerische Backmehl gelegt. Die fleißigen Bäcker haben beim nächtlichen Croissant-Teig-Wahlen nämlich unterirdische Geräusche vernommen und den Türken das Nudelholz gestellt. Um sich auch Jahrhunderte später an die krummen Machenschaften zu erinnern, formten die Wiener fortan Kipferl in Form türkischer Halbmonde.
Aber was hat das Croissant überhaupt mit den Franzosen zu tun? Richtig. Croissant heißt auf französisch “aufgehender Mond” - der Kipferl wurde also einfach nur übersetzt und formvollendet. Von Marie Antoinette höchst persönlich.