Die Nacht war laut. Ein Unwetter zog übers südliche Afrika, und sollte uns auch einen großen Teil des heutigen Tages verregnen. Was aber kein Problem war, denn wir wollten eh nur fahren. Nach dem Frühstück ging's gen Osten, in Richtung Jeffrey's Bay, oder wie man hier sagt, J-Bay. Dort wollten wir den Profisurfern beim WM-Lauf der Corona Open ein wenig zusehen. Solange es regnete, haben wir uns mit Kakao und Schokokuchen den Tag versüßt, gegen 15:30 zogen sich die Regenwolken zurück, und wir sahen verdammt gute Sportler vor einem malerischen Regenbogen in der perfekten Welle. Besser geht es kaum. Am Strand fanden wir einen Vogel, dessen Füße gefesselt waren, weil sich Angelschnur darum gewickelt hatte und schon bis auf die Knochen eingeschnitten hatte. Mit Hilfe eines vorbei kommenden Engländers, der ein schweizer Messer einstecken hatte, konnten wir den Vogel befreien und vielleicht hat er es ja geschafft.... Morgen geht es weiter Richtung East London.